Kurz gesagt, Mach einfach, Minimalismus

Blogventskalender-Türchen 10 – Geschenkeflut

Moin ihr Lieben,

heute findet ihr bei mir das 10. Türchen vom Blogventskalender. Die letzten Tage konntet ihr ja schon auf den teilnehmenden Blogs ganz viele verschiedene Beiträge verfolgen. Heute ist es dann an mir euch mit einem Beitrag zu Unterhalten. Dann leg ich mal los mit meinem Beitrag 🙂

Geschenkeflut muss das sein?

Mögt ihr Geschenke? Bestimmt oder? Jeder freut sich doch über ein Geschenk. Und genau bei der Anzahl an Geschenken liegt das Problem wie ich finde. Denn ein Geschenk ist toll da kann man sich intensiv mit beschäftigen und sich ehrlich drüber freuen, aber wenn dann unterm Baum gleich fünf – zehn – oder gar zwanzig und mehr liegen? Da ist doch der ganze Zauber eines Geschenks weg! Da wird das ganze Schenken zu einem Paketeaufreißmarathon, Geschenkpapierbergchaos, Freudekillerszenario, Stresshochschrauber, kurz gesagt es verkommt zu einem reinen Konsumrausch den unser Gehirn mit Stress quittiert, weil es die Menge an Dingen die unsere Aufmerksamkeit plötzlich verlangt, nicht verarbeiten kann. Es ist dann nicht mehr in der Lage dieses wohlige warme Glücksgefühl auszuschütten, welches man sonst bekommt wenn man ein Geschenk erhält.

Dann liegen bei den vielen Geschenken vielleicht auch noch reine Verlegenheitsdinge dabei, die einen von vornherein nerven, weil man sie scheußlich findet 😯 , ich sag nur mal die zehnte Krawatte beim Mann, das zehnte paar Tennissocken oder die hunderste Blumenvase wahhhh…..! Da möchte man doch am liebsten laut schreien und diese ungeliebten Geschenke dem Schenker direkt an den Kopf schmeißen 😀 Macht bloß so gut wie keiner von uns, weil ist ja Weihnachten und da ist man nett zueinander. Also heuchelt man Freude und überlegt im Inneren krampfhaft wie man den Mist schnellstens wieder los wird. Gibt ja nicht umsonst seit einigen Jahren Weihnachtsgeschenketauschbörsen für ungeliebte Geschenke 😀 das ist dann die Rettung und man verbringt den restlichen Weihnachtsgeschenkealbtraum mit gequältem Lächeln und insgeheimen Hoffens auf ein baldiges Ende des Abends. „Ach wär doch nur schon Übermorgen und ich könnt schnell die ungeliebten Dinge entsorgen :mrgreen: !“

Was also tun?

Das einfachste ist man sagt ich brauche nix, ich möchte keine Geschenke ich habe alles. Damit kommt man aber fast nie durch, denn es gibt immer noch Zeitgenossen, vorrangig in der Familie, die das nicht Akzeptieren! Da wirst du dann mit entsetzten Blicken bedacht und bekommst zu hören: „Aber es ist doch Weihnachten, da gehören Geschenke dazu!“

Ach wirklich? Warum gehören Geschenke zu Weihnachten? Wer sagt das? Wo steht das? Ist das ein Gesetz welches ich noch nicht mitbekommen habe?

Es ist wirklich nicht leicht es konsequent durchzuziehen und jedes Jahr aufs Neue zu verkünden: „Ich will keine Geschenke!“

Eine andere Möglichkeit wäre noch ganz konkret zu sagen, genau das Geschenk möchte ich haben und sonst gar nix. Die Schenkenden haben dann die Wahl zusammenzulegen und es dann an Weihnachten gemeinsam zu übergeben. Wenn man nur einen einzigen Wunsch äußert müssen sie halt mal miteinander komunizieren 😛

Wird zwar eine schwierige Sache bei einer verkrachten Verwandschaft, aber egal vielleicht stiftet man mit diesem Wunsch ja auch gleich ein bischen Familienzusammenführung und Frieden 😀 ist doch Weihnachten da darf man sich was wünschen *schmunzel…. Nö ich bin nicht fies, nur ein bissel gemein vielleicht 😀

Eine hab ich noch, Geld wünschen! Das wird ja gar nicht gern gesehen an Weihnachten 😆 verstehe zwar nicht warum die meisten das doof finden, aber versucht es mal wenn ihr das noch nicht gemacht habt. Die Reaktionen und Gegenargumente auf das Geld wünschen sind voll lustig 😀 Am besten fand ich immer noch: „Geld? Nein das geht doch nicht das ist doch total unpersönlich!“  Lach! Ja nee ist klar, aber Tennissocken sind persönlich oder wie?

Also ich finde es gut wenn mir jemand sagt er wünscht sich Geld um sich später einen Wunsch zu erfüllen. Das ist weder unpersönlich noch unpassend für Weihnachten. Man nimmt ja nicht den Geldschein und wirft ihn lieblos dem zu Beschenkenden entgegen. Auch ein Geldgeschenk kann man schön verpacken mit einer, vielleicht sogar selbst gebastelten, Karte versehen und ein paar liebe Worte dazu schreiben. Ja ich weiß Karte schreiben per Hand ist voll Oldschool 🙄 nee jetzt mal im Ernst, es ist doch schön wenn du ein paar liebe Worte auf Papier bekommst und sie nach Jahren noch mal zur Hand nehmen kannst und dich erinnerst wie schön der Weihnachtsabend war 🙂

Friedliches und besinnliches Fest

Ein Weihnachtsabend ohne Geschenkewahnsinn, ungeliebter Geschenke, Geschenkpapierchaos, geheuchelter Freude, gequältem Lächeln wünscht sich doch jeder oder etwa nicht?

Ein Weihnachtfest das Ruhig, Besinnlich und Festlich ist, ist doch der Wunsch wonach man sich in der Vorweihnachtszeit sehnt. Man will keinen Stress man möchte Ruhe und Frieden haben und die Freude in den Gesichtern seiner Lieben leuchten sehen.

Warum macht man sich das dann schon kaputt, indem man wie ein wild gewordener Handfeger durch die Läden hetzt und sich dem blinden Konsumrausch hingibt? Berge von Paketen und Päckchen nach Hause wuchtet, in dem Glauben das es allen gefallen wird und jeder das so erwartet, einen Berg an Geschenken?

Macht es doch mal anders! Fragt was sich eure Lieben wünschen und respektiert auch den Wunsch Kein Geschenk, Geldgeschenk, Ein! Geschenk.

Glaubt mir es wird auch ohne Geschenkeberge ein wunderschöner Weihnachtsabend werden 🙂 und sollte es doch wiedererwarten nicht so gewesen sein, dann dürft ihr euren Frust über das vermasselte Fest gerne bei mir hier in den Kommentaren raus lassen 😀 ich nehme dann gerne die Schuld auf mich, weil ich ja auch den Rat ohne Geschenkeberge zu feiern gegeben habe 😀

Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und ein friedliches Fest. Bis es soweit ist dauert es ja noch ein wenig und es gibt noch einige Türchen bei unserem Blogventkalender zu öffnen. Die nächste Tür findet ihr beim Mützenschaf (was für ein niedlicher Blogname 🙂 )

Liebe Grüße

Aurelia


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