Mama Gedöns, Minimalismus
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Minimalismus nur ne Phase?

Auf Twitter bin ich heut über einen Artikel gestolpert, der mich doch ziemlich irritiert hat. Es ging darum das Minimalismus irgendwie doch nur ne Phase ist und eigentlich ja auch nur funktioniert wenn man Single mit viel Geld ist. Aber mit Kindern würde es nicht mehr klappen weil die soooooo viel Kram brauchen. Soweit mal die Kurzform von dem was ich drin gelesen hab.

Also ich weiß ja nicht wo solch Gedanken zum Minimalismus herkommen, aber warum sollte er plötzlich nicht mehr funktionieren wenn man einen Partner oder dann auch Kinder hat?

Klar funktioniert Minimalismus auch dann noch. Auch wenn dann das Geld kanpper sein sollte, denn für Minimalismus brauche ich doch nicht mehr Geld als ohne Minimalismus, oder verstehe ich da etwas völlig falsch? Grad als Minimalist brauche ich weit weniger Geld als Otto Normal Konsument.

Ja und auch die Kinder ändern daran nix. Denn Kinder brauchen nicht jede Menge Kram. Ist so! Auch wenn da gerne von der Industrie und Werbung etwas ganz anderes vermittelt wird. Es gibt da so unendlich viel Blödsinn heutzutage zu kaufen für Babys, da staune ich nur und schüttle den Kopf. Das brauchen die Babys nicht und sie liegen auch nicht im Kinderwagen und schreien „Ich will das haben“ nee nee das müssen sich dann schon die lieben Eltern auf die Fahne schreiben, das sie diesem Konsumrausch erliegen. Auch die lieben Kleinen die das Kindergartenalter erreicht haben, kommen gut mit wenig Kram aus. Sicherlich kommt da vielleicht mal ein Wunsch wenn sie es im Kindergarten sehen bei anderen Kindern, aber da muss man nicht gleich losrennen und alles kaufen. Nein, auch hier kann man sehr gut abwägen ob das tatsächlich gebraucht wird und es dem Kindergartenknirps auch sehr gut vermitteln warum es das Ding eben nicht gibt. Die Schulkinder und Jugendlichen, ok da wird es etwas stressiger, aber auch bei ihnen wird es mit vernünftiger Erklärung funktionieren das eben nicht alles permanent gekauft wird, nur weils grad schick modern der allerletzte Schrei auf dem Schulhof ist. Und da sie ja in einer Familie aufgewachsen sind wo es vorgelebt wird das nicht immer gleich alles gekauft wird und nicht immer gleich alles nur weil es älter ist weggeschmissen wird, werden sie mit hoher Wahrscheinlich selber schon einen kritischen Blick auf den Konsumterror haben. Ausrutscher und Grenzen austesten sind natürlich jederzeit möglich, aber auch das kann man gut ohne gleich in Konsumrausch zu fallen packen.  😀

Und was das viele Geld angeht das man angeblich braucht um Minimalist zu sein oder es sich leisten zu können einer zu werden, hmmm….. dann möcht ich doch schon ganz gern mal wissen wo unser Versteck für die ganzen Berge von Geld ist. Ich kann nur aus meiner Sicht sagen, Geld im Überfluß braucht es nun wirklich nicht um Minimalistisch zu leben, es kommt immer drauf an wie hoch die Ansprüche sind und die bestimmt man selber!

Aurelia

4 Kommentare

  1. Fashionqueens Diary sagt

    Nachdem ich den anderen Beitrag gelesen habe und nun deine Gedanken dazu lese, muss ich sagen, daß ich dir zustimme…in allen Punkten 🙂 Immer wieder interessant so unterschiedliche Gedanken zu einem Thema zu lesen!

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