Alle Artikel mit dem Schlagwort: #notjustsad

Fotoideen mit ungewöhnlichen Sets

Das hatten die Fotolinsen bei Twitter gefragt. Da musste ich doch gleich mal kramen in meinem Archiv. Denn 2011 habe ich ein ganz besonderes Set aufgebaut um Bilder im Dark Art Stil zu machen. Raus gekommen sind drei Serien und anfangen möchte ich mit der ersten Serie „Gefallener Engel“ und dem Setaufbau. Der Setaufbau Für das Set hab ich jede Menge Zeitungseiten gebraucht und teils zurechtgeschnitten, denn ich wollte die Bunten Bilder damit abdecken. Also erst mal Artikel ausschneiden die groß genug sind um die Bilder abzudecken. Die Großen Zeitungseiten sollten dann so aneinander geklebt werden das ein Raum entsteht der zwei Wände hat und einen Boden und genug Höhe damit mein Model auch drin stehen kann. Idealerweise ist mein Model Mini Aurelia recht klein, knapp 160cm :-), da ist die Höhe vom Raum gut zu machen. Die eine Wand hab ich dann mit Wäscheklammern an meinem Hintergrundstangensystem angebracht und von dort noch eine Wäscheleine gespannt zum Wohnzimmerschrank für die zweite Wandseite. Der Boden wurde dann so rein gelegt, daß es die Illusion von einem …

Nur einmal wieder

Morgens am Tisch sitzen und entspannt sein. Nur einmal wieder ohne diese Anspannung, diese difuse Angst, dieses Unwohle im ganzen Körper, dieses in Alarmbereitschaft sein, nur einmal wieder möchte ich das haben. Dieser Zustand morgens ist anstrengend, er geht nicht einfach weg er bleibt, auch wenn ich mir hundert mal sage, „ES IST DOCH ALLES GUT“, es interessiert ihn einfach nicht. Er bleibt und reduziert sich erst langsam über den Vormittag, wenn ich Glück habe, sonst bleibt er auch gerne präsent und steigert sich. Dann bringt er noch Begleiter mit, die mir dann das Mittagessen versauen so das ich nicht essen kann und mir das Essen rein zwingen muss, was nur so semi gut funktioniert weil ich anfange zu würgen und absolut nix mehr schlucken kann. Da taucht dann der nächste Begleiter auf und flüstert „siehste du hast gar kein Essen verdient, lass es einfach“. Dann meldet sich einer der es wohl gut mit mir meint aber trotzdem vorwurfsvoll rumtönt „du weißt das du Essen musst sonst geht dein Gewicht noch mehr in den Keller …

Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Hört sich richtig gut an und in der Therapie wird großer Wert drauf gelegt das man es lernt, beherzigt und auch umsetzt. Aber…. Ja da gibt es ein aber, ein ganz RIESEN GROßES! Wenn man es sein Leben lang nicht gemacht (gelernt) hat, sich selbst als wichtig zu sehen, dann fühlt man sich als riesen großes Arschloch und Egoistenarsch, wenn man ein Nein sagt weil grad alles zuviel ist. Du weißt dann zwar das es für dich richtig ist und doch knallt dir dein Inneres um die Ohren, daß du total mies bist und andere nur Enttäuschen kannst, das du ein Versager bist, das du es nicht verdient hast das sich überhaupt noch jemand mit dir abgibt usw….. Ob das mit der Zeit besser wird wenn man sich mehr in Selbstfürsorge und Achtsamkeit übt, wer weiß. Zur Zeit klappt Selbstfürsorge und Achtsamkeit mit mir ohne Scheiße fühlen nur, wenn dabei nicht noch unmittelbar andere mit involviert sind, heißt ich nicht etwas absage wo ich vorher zugesagt habe oder etwas nicht machen kann obwohl ich erst …

Diagnose

Eigentlich sind Diagnosen ja auch nur ein einordnen in eine bestimmte Schublade, weil man nicht der gängigen Norm entspricht. Mag ich nicht, denn was ist schon die Norm? Ist die Norm das einzig wahre? Kann ein Mensch eine Norm haben? Ein Mensch ist doch kein Ding wie ein DIN A4 Blatt, also was soll das mit der Norm? Aber ich schweife ab, Diagnosen können aber auch manchmal sehr hilfreich sein und endlich Klarheit geben was da bei einem so in Unordnung ist. Da bekommt man dann endlich die Puzzleteile die einem fehlen, um zu erkennen wie man sich in Zukunft selbst besser versteht. Es passt plötzlich vieles zusammen und erklärt paradoxe Verhaltensweisen, undefinierbare Kopfwelten, innere Zerrissenheit, wiederkehrende anhaltende Suizidgedanken, Essstörungen, quälende Leere, selbstzerstörerische Wut, selbstverletzenden Hass, Stimmungswechsel von jetzt auf gleich und wieder zurück mitunter zig mal am Tag, sich selbst nicht aushalten können, andere nicht aushalten können und doch nicht wollen das sie weg gehen, ich kürz mal ab  Chaos pur und ich mittendrin Borderline. Seit dem zweiten Therapiegespräch weiß ich die Diagnose, beim …

Dumme Kommentare

Ich hab mich ja gewundert, daß ich bisher von sowas verschont wurde. Spamkommentare sicher, jede Menge, aber dumme beleidigende Hasskommentare hab ich hier noch nicht gehabt. Nun, einmal ist immer das erste mal /o\ Da fühlte sich doch gestern jemand mit dem hübschen Namen Angewiedert und einer ziemlich coolen E-Mail nutzloser-internet-müll-de dazu genötigt, mir unbedingt als Kommentar das zu hinterlassen: „dieses depressive rumgejammere ist ja ekelhaft“ Scheint das der/die wohl keine einsame Insel möchte. Ihm/ihr ist die Welt wohl gut mit all dem Hass, da scheint er/sie sich wohl sehr wohl zu fühlen. Ist mir recht, aber ich habe auch das Recht das doof zu finden. Solch Kommentare sind der Grund warum ich nach wie vor den Kommentarbereich moderiere. Obwohl ich oft überlegt habe ihn gleich freischalten zu lassen. Nö, ich bleib dabei hier wird moderiert! Mein Blog, meine Regeln und wer sich Scheiße benimmt fliegt raus! Dann mal einen schönen Montag Aurelia