Kopfgewusel
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Ich brauch ne einsame Insel

Eine wo es einfach nur friedlich ist, nix von der Welt da draußen durchdringt. Die Welt da draußen tut mir nicht gut, sie verstärkt die kontinuierliche innere Anspannung die ich habe, nur noch mehr. Ich komme nicht gegen an, oder nur mit sehr großer Mühe, es nicht an mich ranzulassen. Ich bin ein Mensch der nicht gerne die Augen verschließt vor Problemen, ich will etwas dagegen tun und da es viellfach unmöglich ist, verzweifel ich daran. Dann bin ich total ausgelaugt und fertig als wenn ich mehrere Ironman absolviert hätte. Absolut kraftlos und leer und will nur noch zusammen gerollt in einer Ecke vom Sofa liegen.

Zu versuchen meinen eigentlich vorhandenen Optimismus da drüber zu packen, gelingt nicht. Es bleibt dieses machtlos und hilflos Gefühl.

„Du kannst sie nicht alleine retten, keiner kann das allein“

Aurelia

4 Kommentare

  1. Hallo Aurelia,
    diesen Wunsch hege ich auch – mir ist gerade einfach alles zu viel und zu schwer. Die Welt, die Familie, der Job einfach alles.
    Ja ich für mich ja das passt. Alles andere ist mir zuviel – gut mal mehr mal weniger – aber im Durchschnitt zuviel.
    Wenn ICH nicht das tun kann was ich gerne tun möchte, kann aber nicht weil entweder arbeiten angesagt ist, oder Kind 1 oder Kind 2 irgendwas geregelt braucht, dann kommt noch mein Ehegatte – gut einen besseren werd ich nicht finden – aber .. pft…..
    Nein die Welt retten das können wir nicht da ist zu viel kaputt aber nach uns schauen das ist wichtigt und ein klein bisschen nach der Welt so dass es zu uns passt – Minimalismus, plastifrei oder weniger plastik, frisch kochen, Kosmetik selber machen, mit Kastanien waschen, liebevoll zu mir sein, mit dem täglichen was wir brauchen zu versuchen ein Stück die Welt retten.

    LG
    Ursula
    PS: Also ja ich würde dann mit gehen…..

    • Moin Ursula 🙂
      den Blick etwas verkleinern und mehr auf sich schauen ist glaub ich das richtige.
      Wenn dann wieder mehr Kraft da ist, kann man ja wieder weiter blicken 🙂

      Lg
      Aurelia

  2. Hallo Aurelia,
    das Gefühl kenne ich auch. Irgendwann ist es einfach zu viel. Ich sage mir inzwischen: „Die Welt“ – das sind wir letztlich alle, also auch ich, ich bin ein Teil davon. Also nicht der Nabel, nicht das Zentrum der Welt, eben nur ein Teil davon. Wenn ich die Welt retten will und gehe selbst dran kaputt, bringt das nichts. Also ist es wichtig, die richtige Balance und das richtige Maß zu finden. Inzwischen weiß ich: Irgendwie dann doch auch mal an sich selbst denken, das ist kein Egoismus, sondern Selbstfürsorge. Wer in den 60er- und 70er-Jahren aufgewachsen ist, dem fällt das oft viel schwerer, als denen, die ihre Kindheit in den 80er- und 90er-Jahren verbracht haben. Also probiere ich es immer wieder mit der Freundlichkeit mir selbst gegenüber aus und das ist dann doch sehr hilfreich – auch für Andere, auch für die Welt.

    • Moin Gabi 🙂
      Das was du schreibst hat mir die Therapeutin gestern auch so in etwa gesagt 🙂
      Ich werde dann mal fleißig üben.

      Lg
      Aurelia

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