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Kinder loslassen

So schwer zu akzeptieren das sie Erwachsen sind und eigene Wege gehen.

So schön zu Wissen das sie mit beiden Beinen im Leben stehen, sie ihr Leben meistern.

Und doch macht man sich als Mama immer irgendwie Sorgen um die lieben „Kleinen“ 🙂 Da ist dieser Beschützerinstinkt der einen immer anspringt wenn man auch nur erahnt bzw. nur denkt das es dem Kind nicht gut geht. Dann will man sich sofort einmischen und weiß doch das dies genau das Falsche sein kann. Denn das Kind ist erwachsen und möchte bestimmt nicht dauernd das Mama in allen Angelegenheiten mitreden will. Wenn man dann auch noch diesen belehrenden Mamaton an den Tag legt, den Kind ja schon nicht leiden konnte und abtörnend fand in der Pubertät, ja dann hat man erst mal bis zum Sanktnimmerleinstag verschissen 😕

Oberlehrerhaft bin ich wohl hoffentlich nicht gewesen als meine Mädels aufwuchsen, aber 100% ausschließen kann ich es nicht, vom Gefühl würd ich aber sagen: NÖ 😀

Aber viel erzählt und erklärt habe ich den beiden, das weiß ich und das mache ich auch heute noch wenn die beiden denn Fragen haben. Will mich ja nicht aufdrängeln auch wenn das mitunter schwer ist. Tja und dann wenn man nicht das richtige Maß an Erklärung und Erzählen findet, steckt man wieder in diesem Dilemma mit dem sich nicht einzumischen, sowas von blöd 😯

Die „Kleinen“ sind dann aber auch irgendwie plötzlich wieder wirklich klein und winden sich in Antwortsuchnot und dem verzweifelten Versuch „wie sag ich Mama bloß schonend das ich dieses oder jenes grad nicht mit ihr bekakeln will?“ Da werden dann ziemlich schnell die Floskeln ala: „Ich hab nix! Alles ok! Ja mach ich (Alte du nervst) !“ usw. ausgepackt. Ist ja irgendwie niedlich, aber auch irgendwie nicht Erwachsen oder? Ok, fass ich mal an meine eigene Nase und was kommt dabei raus? Jup, die gleichen Floskeln bringe ich auch wenn Mutti und Schwiegermutti mich fragt 😯 nicht zu glauben, mit 47 ebenso unerwachsen in manchen Dingen wie die eigenen Kinder! Das liegt bestimmt in den Genen, anders ist das doch nicht zu erklären *gg………

Nagut eine andere Erklärung ist wohl noch, wenn wir es nicht auf die Gene schieben, das man erst in die Neue Rolle als Mama von Erwachsenen Kindern reinwachsen muss genauso wie die Kinder erst in die Neue Rolle als Erwachsenes Kind reinwachsen müssen. Wie war das noch gleich? Man lernt nie aus, das Leben ist eben ein ewiger Lernprozess. Für alle!

Bei manchen geht das schnell und bei anderen dauert es halt länger, machen wir das beste daraus. Sich immer vor Augen halten das man den Kindern das Rüstzeug für ein eigenständiges Leben mitgegeben hat und sie sich bestimmt an uns wenden, wenn es mal Ausweglos erscheint. Kleine Schubse können aber nicht schaden damit Kind immer weiß: „Wir sind für dich da und helfen dir, auch wenn du schon 180 bist und mit dem Kopf wackelst!“ 🙂

„Kinder sind das schönste Geschenk und das größte Glück das man im Leben bekommt! Lassen wir sie los damit sie ihr Leben leben können!“

Liebe Grüße

Aurelia

Träume sind Schäume?

Mies gelaunt kennt jeder.

Sich über vieles den Kopf zu zerbrechen, kennen einige.

Vieles sich zu sehr zu Herzen nehmen, kennt man.

Aus unerfindlichen Gründen schnell traurig zu sein, kennst du vielleicht.

Zu Wissen man hat doch eigentlich alles was man möchte und dennoch fehlt was, bloß was?

Du denkst zurück in deine Teenager Jahre und überlegst was hatte ich damals für Träume, warum war es so leicht einfach mal nur Glücklich zu sein?

Ich denke das lag daran das man noch unbedarft war und was einem so für Mist wiederfahren kann und begegnet im Leben davon machte man sich keine Vorstellung. Dieses unbeschwerte und unbesiegbare Gefühl das man als Kind/Jugendlicher hat, weicht im Laufe der Jahre der Lebenserfahrung. Diese Erfahrungen können dann ganz schön auf die Stimmung drücken, traurig machen und einen übervorsichtig werden lassen. Die Risikobereitschaft fast ausschalten. Ständig wird das für und wieder einer Sache abgeklopft. Das kann richtig nerven und einen auch auf seinem Weg durchs Leben extrem ausbremsen.

Aber die Lebenserfahrung kann auch sehr positiv sein, bewahrt sie einen doch häufig vor unüberlegtem Handeln und schütz somit auch vor Schaden der durch solche vorschnellen Handlungen vielleicht entsteht.

Was ist aber nun mit den Träumen die man hatte und die einen so leicht durchs Leben gehen ließen? Wo sind die hin? Haben sich am Ende alle erfüllt? Träumt man mit viel Lebenserfahrung noch von den gleichen Dingen? Träumt man überhaupt noch?

JA!

Man träumt noch und manchmal auch nach wie vor die Träume die man schon als Teenie hatte 🙂 Den Traum von einer Welt die in Frieden lebt ohne Krieg. Das es allen Lebewesen gut geht. Das es keine Ausbeutung und Diskriminierung mehr gibt. Keine Unterdrückung durch Machtgierige und Profitgeile Konzerne, Politiker, „Menschen“. Das nicht nur von Toleranz geschwaffelt wird sondern das sie gelebt wird.

Als einzelner wird man nicht viel verändern können, aber man kann viele dazu anregen sich auch Gedanken zu machen und sie zu überzeugen versuchen auch verändern zu wollen. Dann wird aus einem einzelnen eine große Menge und die ist dann in der Lage etwas zu verändern.

Dann bleiben die Träume nicht mehr nur Träume sondern werden irgendwann Realität 🙂

Macht ihr mit?

Liebe Grüße

Aurelia

Schnelle Geschenkidee

Für ein hübsches Foto einen Fotorahmen zu kaufen kann richtig ins Geld gehen und häufig findet man nicht das passende Format. Ziemlich blöd sowas.

Aber es geht auch anders und vor allem günstiger bis Kostet nix 🙂

Du brauchst:

Einen Cliprahmen ( Rahmenloser Bilderhalter) die hat man meistens noch irgendwo rumfliegen oder man bekommt sie sonst sehr günstig z.B. in der Drogerie.

Motivservietten

Schere, Kleber, Geduld 😉

Dann einfach das Motiv der Serviette, ich habe z. B. den Rand einer Maritimen Serviette genommen, zurechtschneiden so das es den kompletten Hintergrund bedeckt und das Foto dann auf eine Größe schneiden das dein neuer Hintergrund proportional gut dazu passt. Punktuell Kleber auf die Serviette verteilen damit sie mit dem Holzstück des Rahmens verbunden ist und nicht verrutscht, das Bild auf der Rückseite in der Mitte auch mit einem Kleberpunkt versehen und aufkleben, Glas drauf, Klips ran und

Fertig 🙂

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Viel Spaß beim Basteln 🙂

Liebe Grüße

Aurelia

Konsumrausch wiederstehen

Fertig mit dem Entrümpeln und weggeben von allem was einen nervt, Zeit raubt und belastet und dann kommt da plötzlich dieser Impuls: „KAUFEN!“

Wie wiedersteht man dem? Wie der Verführung ein Schnippchen schlagen?

Sowas kenn ich auch von Zeit zu Zeit, dieses Gefühl und diesen Kick im Kopf: „Ich will jetzt was kaufen, UNBEDINGT, jetzt, sofort!“ Lauter kleine Teufelchen die da bei einem auf der Schulter sitzen und einem Zuflüstern: „Los komm schon das kostet doch fast gar nix, du hast es dir verdient, du hast schon so lange nix mehr gekauft, du brauchst das, ohne bist du ganz Unglücklich……!“

Oh man! Und schwups liegt das fünfte Päckchen Servietten im Korb, weil die ja so schön sind und nicht viel kosten und überhaupt ich brauch die einfach. Bei Servietten war es bei mir eine ganze Zeit lang ganz schlimm. Dauernd landeten die im Körbchen und mußten mit nach Haus. Die Schubladen im Wohnzimmer waren schon am überquellen und trotzdem nahm ich welche mit. Fragt mich bloß nicht wo dieser Spleen hergekommen ist *lach………

Ist zwar nicht so das ich die Servietten nur um des haben Wollens gekauft habe, nee sie werden auch benutzt, zum Dekorieren, zum Kaffeesieren usw. aber da braucht man doch nicht so viele! Aber es war ein längerer Prozeß das zu erkennen. Jetzt werden die die da sind erst mal verbraucht und keine weiteren dazugekauft. Basta!

Wolle, oh je, noch so Kandidaten die ich nicht liegen lassen konnte. Mit der Menge hätte ich wohl eine Kompanie bestricken können /o\  Auch hier gibt es erst wieder Neue wenn der Vorrat aufgebraucht ist! Kann ein Weilchen dauern befürchte ich 😀 Aber OK, ich habe Spaß am Stricken und schlecht wird sie nicht und einen festen Platz hat sie auch wo sie nicht stört.

Ganz extrem heikel sind bei mir Baumärkte 😀 da fand ich mich ganz oft an der Kasse wieder, mit Dingen die ja so gerne mit mir nach haus wollten. Mein Mann grinste dann immer schon und sagte du kriegst Baumarktverbot 😀

Mittlerweile klappt es gut einfach durch den Baumarkt zu schlendern und nur zu KUCKEN!

Das ist meine jetzige Strategie „NUR KUCKEN! NICHT KAUFEN!“

Gekauft wird wirklich nur noch wenn es dringend gebraucht wird, oder es auch nach mindestens einer Woche Bedenkzeit immer noch so Atraktiv ist und keine DIY Alternativen vorhanden sind. Diese Bedenkzeit und das überlegen nach Alternativen zum selber machen wirkt wahre Wunder gegen den Konsumrausch. Kann ich nur empfehlen es mal zu probieren.

Werbung ist ja auch so ein Verführer um Kauflust auszulösen. Zwar nicht die nervige Fernsehwerbung, die hat es bei mir noch nie geschafft, aber Prospekte, Kataloge und Newsletter schon. Auch hier einfach den Kopf auf NUR KUCKEN Programmiert und es klappt prima ohne Fingerkribbeln einfach die schönen Sachen anschauen und sich freuen. Bei wem das nicht klappt, da wird wohl der Weg nur über das Abbestellen der Werbung gehen.

Wäre ja auch zu dumm wenn man nach dem ganzen Minimalisieren innerhalb kürzester Zeit alles wieder vollstopft mit unnützem Zeug. Minimalismus ist ja nicht nur Ausmisten und Platz schaffen es ist eine Lebenseinstellung. Dazu gehört für mich auch, das Überdenken und Hinterfragen seines Verhaltens in der Überflußgesellschaft und was man selber dazu beitragen möchte und kann, die Resourcenverschwendung wenigstens ein kleines bischen zu stoppen. Als einzelner mag das vielleicht nicht viel sein aber wenn aus ganz vielen Einzelnen eine Große Menge wird, dann erreichen sie auch eine ganze Menge 🙂

Liebe Grüße

Aurelia

Zuviel auf einmal wollen?

Da gehen einem Tausende von Dingen durch den Kopf die man unbedingt machen will und man macht dann im Endeffekt nicht eine. Das kennt bestimmt jeder.

Den Tag über habe ich ganz oft einen Blitzgedanken für einen Blogbeitrag und wenn ich dann endlich zum Schreiben komme ist es weg. Da könnt ich glatt platzen vor Wut und Ärger über mich selbst. Doofes Gefühl sowas. Woher kommt das nur, das man so viel Denkt und nix Produktives raus kommt? Zu Kopfgesteuert? Zu Emotionsgesteuert? Schreibblockade? Wenn ich das nur wüßte.

Dauernd überlege ich mir Strategien wie ich das ändern kann, aber die Ultimative habe ich bisher noch nicht gefunden.

Probiert habe ich es z.B. schon mit schnell eine Notiz aufschreiben und beim PC hinlegen. Ist ganz toll 🙄 die liegen dann und werden ignoriert, so nach dem Motto: „Ach ja das wollt ich machen, aber ja nö grad nicht später vielleicht.“ Dieses SPÄTER  kommt dann aber nicht, sondern es verliert den Kampf gegen die Uhr (Zeit rennt nämlich plötzlich viel schneller wenn man mehrere Sachen noch tun will)  und die Verpflichtungen die man dann hat ( Essen machen, Arbeiten, Kinder versorgen oder so) zumindest wenn man nicht als Einsiedler nur für sich ganz allein da ist. Ich könnte mir vorstellen das es dann funktioniert, alles was man machen möchte und sich aufschreibt, später auch wirklich zu erledigen. Dieses SPÄTER wäre dann ja frei von Verpflichtungen und kann genutzt werden wie man möchte. Weil man nur mit sich selbst zu tun hat. Da ist nix was auch ein Recht an deiner Zeit fordert, weder Partner, Kinder, Arbeitgeber, Haustier, Freunde usw.

Könnte aber ganz schön einsam so auf Dauer werden, ob man das will? 🙂

Für eine gewisse Zeit klingt es aber verlockend für mich, tun und lassen was du willst und wann du willst, einfach nur du selbst und deine Gedanken die du sofort umsetzen kannst, weil du über alle Zeit selbst verfügst. Ziemlich Egoistisch oder?

Gut mag sich so anhören, aber es hilft mir leider auch nicht wirklich etwas zu finden wie ich meine ganze Gedankenflut schneller zu Papier/PC bringe ohne alle vor den Kopf zu stoßen, ohne mich in anderen Dingen zu blockieren, ohne in Stress zu geraten und dann nix gebacken zu bekommen und am Ende wieder nur Sauer auf mich selbst zu sein.

Es gibt da ja so ein schönes Sprichwort : „Verschiebe nichts auf Morgen, was du Heute kannst besorgen.“ Finde ich gut und läßt sich auch häufig gut umsetzen, aber eben nicht immer. Tja und da wäre ich wieder bei meinem Problem zu viel auf einmal zu wollen und dann am Ende nix geschafft zu haben.

Komisch ist an der Sache allerdings auch das es mir überwiegend im Kreativen Bereich so geht. Bei den normalen Routine Sachen die ich so Tag ein Tag aus erledige habe ich das Problem nicht, daß ich vor lauter Sachen die ich machen will am Ende nix mache 😕 Ob es vielleicht damit zu tun hat, das diese Dinge nicht nur für mich persönlich sind? Das Schreiben oder auch Bilder machen, Stricken usw. ist ja fast ausschließlich für mich. Das könnte der Schlüßel sein, die Programierung im Kopf ist auf „allen gerecht werden“ eingestellt und einen Reset Knopf zur Neuprogramierung habe ich noch nicht gefunden.

Das sind Routinen die da ablaufen die über Jahre ihren Zweck hatten und die nun einfach noch laufen obwohl das nicht mehr nötig ist. Wir sind nur noch zu zweit und den Großteil der 24 Stunden die ein Tag hat, kann ich mir so einteilen wie ich möchte. Es sollte also so langsam mal möglich sein das in den Griff zu bekommen. Ein bischen mehr ICH in den Tag zu legen und einfach zu machen und nicht bloß Notizen machen und aufschieben und sich Grün ärgern.

Einen kleinen Anfang habe ich gestern Abend gemacht, indem ich die WordPress App geöffnet habe und diesen Eintrag als Kurz Entwurf erstellt habe. Das ging ganz fix und heute wie ihr feststellen könnt schreibe ich diesen Blog auch schon. Heute Morgen habe ich dann bei meinen Blitzgedanken, „darüber wolltest du noch schreiben“ auch wieder schnell die App geöffnet und Kurz Entwürfe gemacht. Ihr seht ich habe eine neue Strategie für mich entdeckt und probiere jetzt mal eine Zeit lang ob das funktioniert. Da ich mein Tablett sehr intensiv nutze ist es eine feine Sache dort meine Notizen zu machen. Denn wenn ich die Blogseite dann am PC aufrufe um zu schauen ob alles ok ist sehe ich sofort das dort Entwürfe sind die noch geschrieben werden möchten. Da ich die Seite am PC eigentlich täglich aufrufe habe ich die Entwürfe sofort im Blick und auch Lust dann sofort den Beitrag zu schreiben und nicht erst noch dies oder jenes zu machen. Werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten ob das so klappt wie ich es mir jetzt vorgenommen habe. Denn Neue Dinge entwickeln sich ja erst nach einiger Zeit zur Gewohnheit.

Liebe Grüße

Aurelia