Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kopfgewusel

Fünf Jahre wenig reicht auch

Da ist doch schon wieder Blog Geburtstag \o/ Fünf Jahre auf den Tag genau gibt es wenig reicht auch und einige von euch sind auch schon so lang hier am lesen, find ich richtig schön 🙂 Könnt ihr euch noch an meinen ersten Beitrag erinnern? Nicht? Dann schaut mal hier rein. Nach diesem Beitrag hat sich so viel hier entwickelt und es hat Spaß gemacht den Blog mit Themen und Beiträgen zu füllen, die mir am Herzen liegen. Auch der Austausch mit euch zu den verschiedenen Themen ist immer sehr bereichernd. Was mich auch sehr gefreut hat ist, daß ihr auch die Bilder Kategorie gern schaut. Ich war mir ja nicht sicher gewesen, ob es gut ankommt wenn ich hier auch mit Fotogedöns aufwarte 😀 Doch es kam gut an, so ist mittlerweile eine bunte Themenmischung an Beiträgen hier zu lesen und ich hab für meine Themen die ich mag eine Seite wo ich alles rein schreiben kann. Denn mehr als einen Blog/Webseite zu betreiben, ist auf Dauer meist nicht so toll. Es schläft dann …

Ein Virus zieht durch die Welt

Corona so heißt das Ding und es wirkt sich zunehmend auf das Öffentliche Leben aus. Vieles wird immer weiter reduziert, was man vorher selbstverständlich besuchen konnte und die Nachrichten und neuen Meldungen trudeln im Stundentakt ein. Das darf dann auch den ruhigsten Menschen irgendwann beunruhigen. Ich denke das ist eine normale Reaktion, Mensch hat da ja seine Urinstinkte und zur Zeit wird da der Urinstinkt Angst ordentlich getriggert. Bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger. Angst, ein Thema welches ich durch meine Psychische Erkrankung sehr gut kenne. Leider. Bis Vorgestern hatte ich da noch nicht viel mit zu tun, sprich die Anspannung war gering, trotz der ganzen Nachrichten. Seit gestern wird es aber doch mehr. Bei mir steht im Vordergrund dieser Angst, daß ich immer alles als Routine geplant haben muss und wehe es kommen Abweichungen, dann fällt es mir schwer nicht zu weit in die Zukunft zu schauen und was ich da alles bedenken müste. Ich weiß das man nicht alles planen kann, aber der Kopf eilt voraus und denkt in Katastrophen …

September 2019

Es wird Zeit das der Herbst kommt, der Sommer war echt zu warm und viel zu trocken. Es fehlt der Regen und besonders hier im Norden ist man das so nicht gewohnt. Hier ist es eigentlich immer gut mit Wasser von oben versorgt gewesen. Aber jetzt ist es schon das zweite Jahr in Folge viel zu trocken. Das macht Sorge was da die nächsten Jahre noch so kommt. Passend gibt es auch das Kalenderbild für September mit einem Blick auf die alten Steine von unserem Deich. So wie auf dem Bild gibt es sie nicht mehr, denn der Deich wurde erhöht um gewappnet zu sein wenn der Meeresspiegel steigt und somit auch die Sturmfluten immer höher steigen werden. Ob es reicht wird die Zukunft zeigen. Zum vergrößern drauf klicken.   September 2019 – Deichsteine –  

Ich brauch ne einsame Insel

Eine wo es einfach nur friedlich ist, nix von der Welt da draußen durchdringt. Die Welt da draußen tut mir nicht gut, sie verstärkt die kontinuierliche innere Anspannung die ich habe, nur noch mehr. Ich komme nicht gegen an, oder nur mit sehr großer Mühe, es nicht an mich ranzulassen. Ich bin ein Mensch der nicht gerne die Augen verschließt vor Problemen, ich will etwas dagegen tun und da es viellfach unmöglich ist, verzweifel ich daran. Dann bin ich total ausgelaugt und fertig als wenn ich mehrere Ironman absolviert hätte. Absolut kraftlos und leer und will nur noch zusammen gerollt in einer Ecke vom Sofa liegen. Zu versuchen meinen eigentlich vorhandenen Optimismus da drüber zu packen, gelingt nicht. Es bleibt dieses machtlos und hilflos Gefühl. „Du kannst sie nicht alleine retten, keiner kann das allein“ Aurelia

Depressive Gedanken

Da schleichen sich so Gedanken in den Kopf. Gedanken, die alles in Frage stellen. Gedanken, die mich niedermachen. Gedanken, die mir sagen das ich als Depressive niemals Kinder hätte bekommen dürfen. Gedanken, daß ich als Mama die Depressionen hat, meinen Kindern dunkle Dinge mitgegeben habe, die sie von einer Mama ohne Depression niemals bekommen hätten. Es sind Gedanken die mich innerlich zerfleischen, die ich nicht als Unsinn einfach abtun kann. Diese Gedanken fressen sich einfach durch meinen Kopf und hinterlassen Spuren der Verwüstung. Diese Gedanken führen soweit das ich mich meist nicht mal mehr traue meinen, mittlerweile erwachsenen, Kindern Ratschläge zu geben wenn ich sehe und spüre das es ihnen nicht gut geht. Ich habe Angst davor das meine Ratschläge völliger Unsinn sind und ihnen noch mehr schaden. Ich kann mich durch diese Gedanken nicht mehr auf meinen Instink als Mama verlassen, den ich immer als gut gesehen habe, trotz der Depression, aber da war es wohl mein Instinkt als Mama der stärker war, das ist jetzt nicht mehr so. Ich kann mich nicht mehr …