Autor: Aurelia

Depression und lustig passt das?

Depressionen und die ewige Frage an sich selbst: „Darf ich trotzdem lustig sein und Freude empfinden?“ Für nicht Betroffene hört sich das bestimmt nach Paradox an, ist es aber nicht. Im Gegenteil es ist dieses verfluchte immer alles in Frage zu stellen und sich selbst schlecht machen, was viele Depressive (fast) ständig begleitet. Aus diesem Kreislauf kommste einfach nicht raus, auch wenn du dich abstrampelst wie blöde. Mal funktioniert es mit erlernten Strategien ne Zeit ganz gut und dann kommt irgendwas ums Eck oder auch einfach so aus heiterem Himmel und du hängst wieder drin in diesem ständigen Frage und nur beschissene oder keine Antworten Spiel. Besonders gerne passiert das wenn es mir grad ganz gut geht, dann blitzt da diese fiese kleine Frage auf, „warum freust du dich eigentlich?“ Ja warum eigentlich? Ich hab Depressionen und da freut man sich nicht, da hat man keine Gefühle und schon gar keine Glücksgefühle. Und dann beginnt das Frage Antwort Spiel im Kopf und alle positiven Argumente werden promt bombardiert mit schön negativen Sätzen um ja nicht …

Rauf und wieder runter und wieder…

….so kann man das hier in meinem Kopf am besten beschreiben. Ist zum Ausflippen oder verrückt (wie passend 🙄 ) werden. Seit Neujahr ging es richtig gut und ich fand dann kann ich auch meine Unterstützer weg lassen wenn sie alle sind. Gedacht getan und erst ging es auch weil nicht alles sofort alle war, sondern nach und nach, tja und seit letzter Woche ist wieder alles komplett fürn Arsch *grrr…. Also heut die Apotheke besucht und meine ganzen Unterstützer wieder geholt und nu hoff ich einfach das sich alles schnell wieder einpendelt, denn ich bin ja auch ganz brav und versuche mich nicht zu überfordern und passe auf mich auf (also theoretisch *hmpf…). Jup auch das hab ich mittlerweile gelernt, an der Umsetzung hapert es aber sichtlich noch. Denn das ich es immer so eilig habe und meine „Oh cool mir gehts gut dann kann ich ja dies und das und jenes und welches und ach ich mach alles auf einmal und dann brauch ich ja das auch nicht mehr zur Unterstützung nehmen und………!“ …

Hallo 2018

Moin im Neuen Jahr 2018, ich hoffe ihr seid alle gut rein gekommen! Ich möchte euch auch gar nicht groß zutexten heute (son Jahresstart hat ja häufig ziemlich Nebenwirkungen 😉 Kater und Co. sag ich nur) sondern euch mit einer spontanen Idee die mir grad durch den Kopf ging begrüßen. Jedes Jahr erstelle ich mir aus meinen Bildern einen Jahreskalender, der dann in der Küche hängt. Er dient mir als Planer für alle meine Termine, ok sind nicht arg viele, aber so im Alter hat man echt Löcher im Gedächtniss *gg… da brauchts einfach eine Stütze. Dieses Jahr besteht der Kalender aus Bildern die ich aus den tiefsten Tiefen meines Archivs ausgesucht habe. Die Bilder habe ich dann noch mit einem Nassplattenlook versehen. Eine uralte Analoge Technik deren Charme ich nicht wiederstehen kann. Da ich es aber mit Moderner Technik nachgeahmt habe, läuft das bei mir unter „Digitales Analog“ 🙂 Als fleißige Blogleser seid ihr hier bei mir bestimmt schon über die Bezeichnung gestolpert. Ich freue mich immer sehr an den Bildern und darum möchte …

2017 zum Glück fast vorbei

Wenn ich etwas nicht noch mal brauche, dann ist es so ein Jahr wie dieses! Und dabei habe ich das Gefühl das es sehr kurz war, oder anders es war Komprimiert bzw. ich fühle es als wenige Wochen kurz °o° Ich habe die ganze Zeit das Gefühl das ich dieses Jahr gar nicht wirklich gelebt habe, ok bis auf wenige Glücksmomente, denn die gab es doch. Aber sie waren so schnell wieder weg wie ein Flügelschlag vom Schmetterling. Es bleibt also überwiegend dieses Lochding Gefühl das 2017 vorbei ist ohne das ich aktiv drin war. Wenn ich irgendwann mal gefragt werde wie war denn 2017 für dich was hast du erlebt, dann kann ich nur sagen: „2017? Gab es das? Da war ich nicht dabei!“ Ok bevor ich euch jetzt alle nach unten ziehe so kurz vorm Jahreswechsel, das will ich nämlich nicht :-), erzähle ich euch lieber noch worüber ich positiv Überrascht bin, das gab es nämlich auch. Es kommt etwas bei mir in Bewegung und ich merke das es mir immer besser gelingt, …

-Das sinkende Schiff-

-Das sinkende Schiff- (klick aufs Bild macht es größer 🙂 ) Schaue ich was auf der Welt passiert, werde ich traurig und sprachlos. Schaue ich mir an wie wir den Planeten zerstören, werde ich wütend und traurig. Schaue ich mir an für wie schlau wir uns halten, muss ich laut lachen. Denn wenn wir so schlau wären wie wir meinen, dann würden wir nicht mit aller Kraft das zerstören was wir zum Leben brauchen. Die Erde braucht uns nicht, sie wäre dann auch kein sinkendes Schiff mehr, ihr ginge es gut. Wir aber brauchen die Erde, denn woanders ist (bisher) Leben für uns in der Form wie wir es auf der Erde machen nicht möglich. Die Erde zeigt uns ziemlich deutlich das sie uns loswerden will, sie bebt und spuckt Feuer vor Zorn, sie läßt Sturm und Wasser über uns niedergehen, sie läßt Hitze und Trockenheit über uns hinwegfegen, aber all das nütz nix, denn wir Menschen fühlen uns so überlegen, das wir die Warnungen nicht als solche sehen. Wir Menschen werden immer Schaden an …