Autor: Aurelia

Nur einmal wieder

Morgens am Tisch sitzen und entspannt sein. Nur einmal wieder ohne diese Anspannung, diese difuse Angst, dieses Unwohle im ganzen Körper, dieses in Alarmbereitschaft sein, nur einmal wieder möchte ich das haben. Dieser Zustand morgens ist anstrengend, er geht nicht einfach weg er bleibt, auch wenn ich mir hundert mal sage, „ES IST DOCH ALLES GUT“, es interessiert ihn einfach nicht. Er bleibt und reduziert sich erst langsam über den Vormittag, wenn ich Glück habe, sonst bleibt er auch gerne präsent und steigert sich. Dann bringt er noch Begleiter mit, die mir dann das Mittagessen versauen so das ich nicht essen kann und mir das Essen rein zwingen muss, was nur so semi gut funktioniert weil ich anfange zu würgen und absolut nix mehr schlucken kann. Da taucht dann der nächste Begleiter auf und flüstert „siehste du hast gar kein Essen verdient, lass es einfach“. Dann meldet sich einer der es wohl gut mit mir meint aber trotzdem vorwurfsvoll rumtönt „du weißt das du Essen musst sonst geht dein Gewicht noch mehr in den Keller …

Kissenhülle aus Stoffrest

Kissenhülle aus gewebtem Leinen Heut hab ich euch mal eine kurze Idee mitgebracht um Stoffreste zu verwerten. Die Kissenhülle im Bild ist aus einem Stoffstück aus gewebtem Leinen genäht. Das Stoffstück war mal ein Musterschal aus dem Gardinenfachgeschäft wo ich vor ewigen Zeiten gearbeitet habe. Die ausrangierten Musterschals haben wir Angestellten mitnehmen dürfen und einen Teil haben wir auch an Kunden verkauft. Da hatten wir so eine Stoffrestetonne für 🙂 Keine Ahnung ob es sowas heut noch gibt bei den Gardinenfachgeschäften, in den 80er/90er Jahren war das gang und gebe. Die Hülle ist ohne Reißverschluß oder Knopfleiste genäht, da hab ich nämlich immer so gar keine Lust drauf 😛  Ich habe sie mit einem Umschlag genäht wo man dann das Inlet rein fummelt. Der Knopf auf dem Bild ist reine Zierde, den hab ich in meiner Knöpfebox gefunden und fand er passt prima auf das Kissen. Gibt dem ganzen einen kleinen Pep 🙂 Die Nähzeit für die Hülle ist sehr gering, es sind nur zwei grade Nähte gewesen, denn abketteln brauchte ich den Stoff nicht, …

November 2020

Da ist der November und wieder ist alles anders als in den anderen Jahren. Ja und wer hat Schuld? Ein blödes Virus /o\ Was aber nicht anders ist, es gibt auch für November ein Kalenderbild 🙂 und ein ganz besonderes. Ich war ziemlich stolz als ich dieses Bild vor etlichen Jahren gemacht habe, denn einen Blitz aus der Hand einzufangen ist nicht leicht. Es mit Stativ und Langzeitaufnahme machen, jup geht easy, aber ich wollte das anders 😀 Also stellte ich mich in die offene Balkontür und löste permanent die Camera aus und versuchte dabei noch sie ganz ruhig zu halten. Zwei Bilder zeigten dann einen Blitz, auf den restlichen ca. 60 Aufnahmen war keiner. Aber ich war mächtig stolz einen Blitz auf ein Bild gebannt zu haben. Ich habe bis heute auch nicht wieder versucht Blitze zu fotografieren, dieser hier bleibt somit ein Unikat von mir 🙂 Zum vergrößern anklicken.   November 2020 – Blitzlicht –  

Oktober 2020

Frisch am Start ist der Oktober, das Jahr geht immer mehr dem Ende zu. Ist eigentlich gar nicht zu glauben, es war doch grad erst Sommer 🙂 Beim Kalenderbild ist noch ein bischen Sommer vorhanden und ein bischen Fluß ist auch da und Matsch 😀 und wenn es Geruchsinternet gäbe, könntet ihr den Schlickgeruch auch riechen. Kennt ihr? Riecht nach Urlaub und Große Weite Welt oder? Ich mag das. Zum vergrößern anklicken.   Oktober 2020 – Mauergras –  

Ist der Notgroschen altmodisch?

Wie sieht das denn bei euch aus? Habt ihr einen Notgroschen, oder gebt ihr lieber das ganze Geld aus und greift im Notfall auf Kleinkredite oder den Dispo zurück? Ich finde den Notgroschen ganz und gar nicht Altmodisch, im Gegenteil, er ist sogar das sinnvollste was man machen kann. Denn wenn eine Situation eintritt, wo man schnell Geld braucht, hat man was und braucht nicht irgendwo zu bitten ob man was bekommt. Weiter ist es ja so, daß was man sich leiht muss ja auch wieder zurück gezahlt werden und dann fehlt es ja wieder, Teufelskreis. Genauso ist es mit Ratenkäufen, kennt man seine fixen Ausgaben nicht wirklich ganz genau, führt auch das schnell in eine Falle, wo es immer mehr an Geld fehlt im Monat. Bin ich eh schon knapp mit meinen monatlichen Geld, haut eine zusätzliche Ratenzahlung das knappe Budget noch weiter runter und es fehlt am Monatsende noch mehr. Aber wie umgeht man das denn jetzt? Grad wenn man wenig Geld im Monat zur Verfügung hat, kommt schnell der Satz „Wovon soll …