Alle Artikel in: Kopfgewusel

Harte Arbeit mit mir selbst – Depression und Angststörung

Gleich mal vorweg, wenn euch das Thema Depression auf den Nerv geht und ihr hier nicht mehr davon lesen wollt, dann kann ich das gut verstehen. Aber ich muss euch auch sagen das es mich sehr beschäftigt und ich noch einiges dazu hier schreiben werde. Ihr habt ja die Wahl einfach nicht mehr hier zu lesen oder aber die Artikel über Depression einfach auszulassen mit lesen. Ich habe diese Wahl nicht, denn die Depression ist ein Teil von mir, der nicht weg geht und der jetzt endlich, nach Jahrzehnten im verborgenen, aufgearbeitet werden möchte. Oder sagen wir, nicht die Depression an sich will aufgearbeitet werden, sondern die ganze Geschichte meines frühen Lebens die dazu geführt hat das sie überhaupt mein Begleiter geworden ist und bis heute einen Teil meines Ichs ausmacht. Je mehr ich mich damit beschäftige und es analysiere und begreife was genau die Ursachen und Auslöser waren, umso mehr Verständniss kann ich mir selbst entgegenbringen und Akzeptieren das ich so ticke wie ich eben ticke. Es ist nicht mehr dauernd dieses Gefühl da, …

War das zuviel? Doch noch nicht voll belastbar, Scheiß Depression!

Da bellt er wieder, der schwarze Hund, nicht sehr laut aber ich höre ihn. Er will mir wohl sagen das es (doch?) zuviel war am Wochenende, von Samstag bis Montag, mit dem was ich alles gemacht habe. Kleine Warsignale gab es an den drei Tagen zwar auch, aber man ey, ich will doch auch einfach nur mal wieder ganz normal die paar Dinge machen die ich sonst auch locker an einem Wochenende gemacht habe. Es ging die Tage davor soweit gut, in meiner Einteilung heißt das „Guter Tag“, also hab ich auch überhaupt nicht geglaubt, oder dran gedacht, daß es hinterher dann so Scheiße wird. Denn wenn ich jetzt auch noch anfange drüber nachzudenken, daß es mir nach Aktivitäten doch wieder schlecht geht, ja dann kann ich mich auch gleich erschießen. Nee das will ich nicht, ich will das es ganz normal ist einfach Aktivitäten spontan und auch geplant zu machen und zuzusagen, ohne drüber zu Grübeln und abzuwägen, ob es danach wieder ausgelaugte leere dunkle Tage gibt. Was hab ich denn nu alles gemacht …

Biste echt depressiv? Oder tust du nur so?

Was ist das denn für eine Überschrift fragt ihr euch vielleicht? Wer hier schon lang mitliest kennt sowas ja von mir, daß es da mitunter sehr eigenartige Gedankengänge oder wie ich es nenne Kopfgewusel geben kann. Seit ich mir selbst eingestanden habe das ich Depressionen habe und dann auch beim Arzt war, habe ich Unmengen an Blogs, Tweeds, Berichten usw. von Betroffenen von Ärzten von Selbsthilfegruppen usw. verschlungen. Es hilft zum einen sehr zu lesen das man nicht allein ist mit dieser Macke im Kopf und zum anderen auch dabei sich selbst besser zu reflektieren und Mechanismen, schädliche Routinen und Verhaltensmuster bei sich selbst zu erkennen. Geht mir jedenfalls so. Auf der anderen Seite stoße ich beim vielen Lesen auf Aussagen und Texte wo mein konfuser Kopf ruck zuck in die Grübelfalle läuft. Diese Grübelfallen sind bei mir nicht nur mit Negativ besetzt, sie können auch sehr viel positiv enthalten. Grübelfalle klingt zwar erst mal negativ, ist es aber nicht zwangsläufig, nur zur Erklärung, bevor jemand meint mir raten zu wollen, dann lies halt den …

Ich geh mir grad selber auf die Nerven

(Triggerwarnung) Ich bin zur Zeit von mir selbst genervt, weil es nicht so schnell voran geht wie ich gerne möchte. Immer wieder dieses Rauf und Runter bei meiner Gefühlslage, bei den Symtomen die sich Körperlich bemerkbar machen aufgrund der Depression und der Angststörung, ist sowas von Kacke! Es nervt einfach, wenn ich einen Guten Tag hatte und am nächsten Tag ist es Morgens schon wieder alles anders und die Angst breitet sich aus, die Dunkelheit zieht wie ein Nebel durch den Kopf, obwohl nach dem Aufwachen ja eigentlich noch nix schlimmes passiert ist. Selbst wenn an diesem Tag nix ungewöhnliches ansteht, macht sich der Scheiß einfach breit und versaut mir den Morgen, ein paar Stunden oder gleich den ganzen Tag. Dann fang ich wieder von vorne an, am nächsten Tag, in der Hoffnung das es dann wieder gut ist, oder zumindest besser. So absolut und überhaupt nicht mehr belastbar zu sein, ist für mich die Hölle. Sicher ich weiß das ich in den vergangenen Jahrzehnten einfach nicht wirklich auf das gehört habe was ich wirklich …

Arztbesuch und dann gehts mir Scheiße – Depression

11.00 Uhr Ich bin genervt, gestresst, könnt grad Heulen, das Gedankenkarussel dreht sich wie blöde. Hab ich alles beim Arzt gesagt? Hab ich zuviel gesagt? Hab ich was wichtiges vergessen zu sagen? Hätte ich es anders ausdrücken sollen? War ich vielleicht zu gut drauf, war da doch wieder eine Gute Laune Maske die ich nicht mehr aufsetzen will? Nein eigentlich nicht bin ich der Meinung, aber was weiß ich schon was mein Kopf mir da erzählt und weismachen will. Es war Scheiße Anstrengend 🙁 Letzte Woche sollte ich eigentlich schon zum Arzt, bin ich aber nicht weil Panik und extrem gestresst beim dem Gedanken ihm zu erzählen das ich die AD seit 17.06.17 nach fünf Tagen Einnahme nicht mehr genommen habe. Also heute dann der Besuch bei ihm. Leichte Angst und Stressgefühl war da, aber war händelbar. Hab dann losgesprudelt das ich die AD nicht mehr genommen habe weil ich nix nehmen will was in meinem Gehirn rumfurwerkt und ausserdem die Allergische Reaktion die Hölle war. Hat er verständnissvoll aufgenommen, gezielt nachgefragt wie es denn …