Minimalismus
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Minimalistisch unterwegs

Auch wenn mal neue Dinge Einzug halten, ist es immer noch minimalistisch hier. Es ist zwar etwas mehr Kram da, seit ein Enkelchen hier ist, aber das gehört eben dazu. War auch so, als die beiden Mädels noch zuhaus wohnten, da gab es auch deutlich mehr Kram, aber immer minimalistisch und nix extrem vollgestellt. So blieb auch auf knapp 60m² Platz für vier Leute.

Heut sind wir zwei Leute und regelmäßig der Lütte hier und es bleibt bei knapp 60m² Platzangebot. Reicht vollkommen aus. Hinzu kommt ja noch der Balkon, der eine gute Größe hat zum sitzen für uns und zum spielen für den Lütten. 

Zum lagern für Dinge die wenig gebraucht werden und zum Wäsche trocknen hab ich meinen Keller. Ist super praktisch, der ist trocken und müffelt nicht, so kann gefahrlos dort aufbewahrt und getrocknet werden. Steht das Wäschegestell wenigstens nicht in der Bude oder auf dem Balkon im Weg rum. Der Keller wird auch stehts ordentlich und aufgeräumt gehalten, damit er eben jederzeit als Trockenraum nutzbar ist und ich an die Sachen ran komme die grad mal gebraucht werden, ohne über Plunder zu fallen oder mir den Weg frei schaufeln zu müssen 😀 Er ist also kein Abstellort für „kann weg“ „brauch ich vielleicht nochmal“ „erst mal in den Keller und dann mal sehn“ usw. *gg… 

Eine feste Routine zum sauber machen und Dinge erledigen die täglich wieder kehren, ist hier auch wichtig. Das ist so drin, das geht flott von der Hand und macht kaum Mühe. Routine mit langweilig, oder spießig zu betiteln, oder zu vergleichen, ist fehl am Platz. Routine bei den täglichen Kleinigkeiten und Abläufen in der Wohnung ist ein prima Helfer um nicht ständig im Chaos zu versinken, oder in Zeitnot, oder in Stress zu geraten. Wer kennt sie nicht die Sprüche „ich hatte noch keine Zeit aufzuräumen“ “ ich muss erst noch schnell sauber machen bevor ihr kommt“ „sorry für die Unordnung, hatte noch keine Zeit“ „das muss ich später noch wegräumen“ „normalerweise steht das nicht da“ usw. hat jeder schon gehört oder selber gesagt. Ja ich hab das auch schon gesagt, in jungen Jahren mit Kleinkindern an der Hand 😀 wenn denn die Mutti oder Omi oder Tante zu besuch kam. Rechtfertigen nennt man das wohl.

Meine Routinen hab ich schnell gefunden und an die jeweiligen Lebenssituationen angepasst, um eben nicht in Rechtfertigungen zu verfallen und um mir das Leben zu erleichtern. Als Perfektionistin ist es für mich der Horror, wenn alles unordentlich ist und ich ständig nach Sachen suchen müsste. Das geht gar nicht, jedes Ding hat seinen Platz. Sicher kann ich auch mal Fünfe grade sein lassen, aber ich fühl mich wohler wenn alles Tippi Toppi ist *gg…  Für meine Mitbewohner kann es teils schwierig sein damit klar zu kommen, aber bis jetzt hat es geklappt *lach… und jeder hat/hatte ja auch seine Bereiche wo ich nicht bestimmen will wie es zu sein hat. Bei den Mädels war es das Kinderzimmer und beim Mann ist es sein Computerbereich. War und ist ne gute Übung für mich, eben nicht alles nach meiner Ordnung zu haben, sondern auch andere Ordnung in kleinen Bereichen zu akzeptieren. Sonst müsst ich allein leben *lach…

Weniger Kram zu haben und auch dankend abzulehnen wenn eins dir was überdrücken möchte, schenken möchte oder was auch immer, ist einer der besten Wege um Chaos im Heim zu vermeiden und in Stress zu geraten wie den ganzen Krempel wieder los zu  werden. Möchte doch keiner gerne, ständig zu überlegen „orr wie werd ich den ganzen Plunder los, wohin damit, ich hab gar keinen Platz“, es sei denn eins fühlt sich wohl mit jeder Menge Zeugs um sich rum, soll es ja auch geben hab ich gehört 😉 

Wie ist es denn bei euch so, habt ihr Routinen zuhaus um euch das Leben zu erleichtern, oder verfallt ihr regelmäßig in Chaos und habt Mühe Routinen auf Dauer zu etablieren? 

Aurelia

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