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Zurück in die Berufswelt, so war der Arbeitsamttermin

Er war sehr positiv 🙂

Ich habe einiges erfahren was ich so noch nicht wußte, denn meine letzten Arbeitssuchend Meldungen beim Amt sind schon gut 15/20 Jahre her. Da hat sich einiges verändert und zwar zum positiven für Arbeitslose ohne Arbeitslosengeldanspruch.

Nach wie vor kann man sich Arbeitssuchend oder Arbeitslos melden und da ist jetzt ein Unterschied zu früher. Damls gab es für Fälle wie meiner einer nur Arbeitssuchend da ich keinen ALG Anspruch hatte, heute kann ich mich aber auch richtig Arbeitslos melden und habe die gleichen Rechte und klar auch Pflichten wie Arbeitslose mit ALG Anspruch. Das heißt unter anderem Bewerbungskosten oder Fahrtkosten werden übernommen, genauso werden die Zeiten an die Rentenkasse gemeldet und sollte ich krank werden kann (sollte) ich das jetzt auch angeben.

Ich sag das jetzt einfach mal völlig Laienhaft, ich gelte heute als ganz normaler Arbeitsloser und nicht wie vor 15/20 Jahren als bloß Arbeitssuchend wo man alle drei Monate das verlängern muste, weil man sonst aus der Liste rausflog. Und meine Ansprechpartnerin ist für mich genauso tätig wie für Arbeitslose mit ALG Anspruch.

Ich finde das ist doch mal eine Gute Sache die geändert wurde. Inwieweit mir das jetzt hilft einen Job zu finden werde ich sehen, aber es ist ein gutes Gefühl nicht nur als fünftklassiger Arbeitswilliger dort im System zu laufen 😀

Was mich ein bischen stört ist, daß es keine (oder ich habe nicht genug gesucht? ) wirklichen Infos was mir zusteht vorab zu finden gab, grad so Fälle wie ich nämlich: super lange Familienarbeit und vor hundert Jahren zuletzt auf Steuerkarte gearbeitet, zwischendrin nur Minijobs, Arbeitslosengeldanspruch vor hundert Jahren verfallen weil die auf dem Amt mich damals weggeschickt hatten mit der Begründung “ mit dem Baby stehen sie dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung, dann bekommen sie auch kein Arbeitslosengeld von uns“ schöne Welt 1988 🙄  ok ich war naiv und habs geglaubt, heut weiß ich das es nicht stimmte, denn bis zu dem Tag hatte ich ja auf Steuerkarte Vollzeit gearbeitet immerhin 4 Jahre, egal war so, solch typisch Hausfrau Mama Biografie eben oder ganz Klischeehaft die 50er lassen grüßen 😀 ja da ist halt echt dürftig mit Infos das man ganz normal Arbeitslos melden kann und nicht nur suchend. Aber wie gesagt es ist für mich völlig neu das ich nu als ganz normale Arbeitslose gelte und finde das gut, völlig irre ich weiß andere liegen in der Ecke und heulen weil sie Arbeitslos sind 😳 (aber hey, das sind ja auch ganz andere Umstände bei mir, ich hatte den Stempel Arbeitslos noch nicht *gg….)

Dann mal ein schönes Wochenende und ich werd mal noch bissel an meinem Lebenslauf rumfeilen und mir ein Arbeitszeugniss schreiben. Jaaha das darf ich, denn ich habe keine und die nette Frau hat gesagt dann kann man sich auch eins selbst schreiben wäre ganz normal heutzutage. Ich sag ja ich hab einiges mitgenommen von dort 🙂

Aurelia

Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Hört sich richtig gut an und in der Therapie wird großer Wert drauf gelegt das man es lernt, beherzigt und auch umsetzt. Aber….

Ja da gibt es ein aber, ein ganz RIESEN GROßES!

Wenn man es sein Leben lang nicht gemacht (gelernt) hat, sich selbst als wichtig zu sehen, dann fühlt man sich als riesen großes Arschloch und Egoistenarsch, wenn man ein Nein sagt weil grad alles zuviel ist. Du weißt dann zwar das es für dich richtig ist und doch knallt dir dein Inneres um die Ohren, daß du total mies bist und andere nur Enttäuschen kannst, das du ein Versager bist, das du es nicht verdient hast das sich überhaupt noch jemand mit dir abgibt usw…..

Ob das mit der Zeit besser wird wenn man sich mehr in Selbstfürsorge und Achtsamkeit übt, wer weiß. Zur Zeit klappt Selbstfürsorge und Achtsamkeit mit mir ohne Scheiße fühlen nur, wenn dabei nicht noch unmittelbar andere mit involviert sind, heißt ich nicht etwas absage wo ich vorher zugesagt habe oder etwas nicht machen kann obwohl ich erst sagte ja mache ich. Versteht ihr was ich meine?

In der Therapie sagt die Therapeutin zwar, das es richtig ist und die Enttäuschung des anderen, wenn er sie denn auch wirklich hat, nicht meine ist/sein muss, aber das funktioniert noch nicht. Und je näher mir der Enttäuschte steht umso beschissener fühle ich mich dann. Obwohl ich weiß das mein nahes Umfeld gut damit umgeht und Verständniss hat, trotzdem bleibt dieses Scheiße fühlen bei sowas.

Das wird noch ein Haufen Arbeit das zu verinnerlichen. Hat ja auch keiner gesagt das es leicht wird, an sich selbst arbeiten ist harte Arbeit und Rückschläge gehören leider dazu, die muss man einstecken und verarbeiten lernen. Irgendwie ist das nur lernen und aushalten und irgendwann darf man dann vielleicht auch mal kleine Erfolge feiern. Schlimmer als in der Schule /o\ und die fand ich auch schon blöd.

Und nu hab ich grad beim durchlesen wieder mal festgestellt, das ich immer man schreibe. Das soll ich ja auch lernen ICH zu sagen und zu schreiben /o\  orrrr….laßt mich einfach 🙄

Aurelia

Dezember 2018

Der letzte Monat ist da und somit kommt das letzte Kalenderbild für 2018.

Was macht alle Welt so im Dezember? Alles was sie auch in den ganzen Monaten zuvor gemacht haben und zusätzlich zurück blicken auf das Jahr welches zur Neige geht.

Da psst das Bild perfekt 🙂

(zum vergrößern aufs Bild klicken)


 

Dezember 2018

– zurück blicken –


 

Zurück in die Berufswelt nach der Familienpause

Mit 50 nicht mehr ganz so einfach und das obwohl alle nach Arbeitskräften schreien!

Ja was ist denn da los? Ich dachte die suchen alle händeringend nach Fachkräften und Arbeitswilligen. Aber anscheinend doch nur nach jungen Leuten.

Wenn du als 50 Jährige nach langer Familienpause da anklopfst sieht die Sache ganz anders aus.

Da nutzt auch die gute Ausbildung und Lebenserfahrung die du mitbringst nix. Ich glaub mitlerweile das schreckt eher ab bei den Arbeitgebern/Personalchefs. Die haben vielleicht Angst das da eine im Gespräch vor ihnen sitzt die genau weiß was sie will und dementsprechend Verhandlungssicher ist und Durchsetzungsvermögen hat? Die nicht einfach zustimmt wenn der potenzielle zukünftige Chef jammert, daß er deine Gehaltsvorstellung unmöglich bezahlen kann, weil es ihm ja sooooo schlecht geht, er dich aber für deutlich weniger einstellen würde? Oder aber die haben einfach Angst das so eine „Alte Frau“ wenn sie die einstellen dauernd krank wird?

Ich hab da echt keine Ahnung was da in den Köpfen vorgeht wenn sie eine Bewerbung bekommen von Frau, 50 Jahre, lange Familienpause, ob da schon die Schranken zugehen? oder erst wenn sie dann lesen im Lebenslauf das die Frau diverse Jobs in der Pause doch gemacht hat und sogar eine Selbständigkeit dabei war? Naja, perfekter beruflicher Werdegang ist das eben nicht, aber wer hat den schon? Ist doch nix schlechtes wenn Frau, einiges zwischendurch gemacht hat in der langen Familienpause. Da sammelt sich über die Jahre jede Menge Erfahrung und Wissen an, was man sehr gut in der Berufswelt brauchen kann. Aber vielleicht bin ich ja auf dem völlig falschen Dampfer? ich weiß es nicht, sind halt so meine Gedanken.

Jedenfalls sind meine Erfahrungen was die Resonanz auf Bewerbungen seit Oktober angeht, völlig andere als sie mit 30/35 J waren. Da kam auf jede Bewerbung sofort eine Rückmeldung das die Bewerbung angekommen ist und jedesmal auch gleich ein Termin zum Vorstellungsgespräch. Was ich ziemlich cool fand denn zu der Zeit hatte ich immerhin noch die Kinder zuhaus, das war aber anscheinend kein Problem für die Firmen, man höre und staune.

Aber jetzt? keine Kinder mehr im Haus und Schwangerschaft ausgeschlossen von Alters her, da kommt nicht mal mehr eine Rückmeldung das die Bewerbung eingegangen ist, oder wenn doch dann dauert es nicht lang und es kommt die Absage ohne Gespräch *frust…..! Richtig mies fühlt es sich dann noch an wenn die Stelle mit der Absage weiterhin ausgeschrieben ist, da weiß man doch gleich warum man nicht mal zum Gespräch eingeladen wurde. Zu ALT, ZU LANGE RAUS!!!

Mag mich auch irren, aber so fühlt es sich an und das kenne ich so nicht und hatte es auch nicht erwartet. Das Frau mit 50 J. und langer Familienpause gar keine Chance bekommt, das hatte ich echt nicht erwartet. Ich finde es ziemlich Unhöflich und auch Respektlos einem Bewerber gegenüber, keinerlei Nachricht, nicht mal auf Nachfrage, zurück zu senden. Ist das heute so? das die Firmen nicht mal mehr einen Funken Anstand haben? und die einfachsten Dinge in Sachen Kommunikationshöflichkeit nicht mehr beherrschen? Richtig Scheiße sowas! Nennt mich da altmodisch oder auch Konservativ, aber ich erwarte einfach, das zumindest eine Mitteilung erfolgt, das meine Bewerbung eingegangen ist und wenn ich eben nicht passe, das eine Absage geschickt wird. Und allerspätestens erwarte ich das, wenn ich noch mal höflich Nachfrage. Aber nix? Nö ist einfach Scheiße und absolut in Sachen Anstand und Respekt ne glatte SETZEN SECHS!!!

Bin nun sehr gespannt was die Frau beim Arbeitsamt, die für mich als Berufsrückkehrerin extra zuständig ist, mir schönes erzählen kann und wie sie mich unterstützend kann, welche Möglichkeiten ich noch habe. Und sehr interessant wird noch, was sie zu meiner Meinung über den Umgang mit nicht Antworten seitens der Firmen sagt. Ob sie das so kennt oder ob es einfach nur an mir liegt, kann man ja nie wissen 🙄

So das muste ich hier einfach mal loswerden, macht damit was ihr wollt oder auch nicht 😉 nur kluge Ratschläge spart euch lieber, in dieser Sache bin ich zur Zeit echt auf Krawall gebürstet 😛

Aurelia

Neu in Sachen Minimalismus

Mitunter hatte ich zuletzt das Gefühl, daß die ganzen Minimalismusblogs die existierten als ich anfing, alle so nach und nach dicht machen bzw. nicht fortgeführt werden. Ok bis auf einige die schon zu den Urgesteinen in der Szene gehören 🙂 die sind nach wie vor am Start und es gibt immer mal wieder was Interessantes zu lesen. Nicht nur über Minimalismus, auch über Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit usw. ich bin dort gern unterwegs.

Vor ca. einer Woche trudelte bei mir eine Mail ein das eine Neue Seite über Minimalismus aufgemacht hat. Neugierig wie ich bin, hab ich sie gleich mal unter die Lupe genommen und fand sie sehr gut gemacht. Stefan der Betreiber sammelt dort alles was zu Minimalismus im Netz zu finden ist. Also eine Fundgrube in Sachen Minimalismus \o/

Was Stefan auch ins Leben gerufen hat, sind einige Blogparaden für die nächsten Monate, immer zum Thema Minimalismus, schaut mal rein, vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust einen Beitrag zu verfassen zum jeweiligen Thema. Bei mir rattert das Hirn auch schon, mal sehen ob ich es schaffe auch den ein oder anderen Beitrag zu schreiben. Die Regeln für die Blogparaden stehen alle hier.

Schaut mal rein bei Stefan wenn ihr Lust habt, lohnt sich, ich habe einiges gefunden was ich noch nicht gelesen hatte.

Aurelia