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Juni 2019

Es geht in den Sommer, der Juni ist da.

Das Kalenderbild für Juni passt doch gut zur warmen Jahreszeit. Wer ist nicht gerne im Wald wenn es zu warm wird im Sommer? Im Wald ist es dann herrlich kühl und die Blätter rauschen sanft im Sommerwind, ach ja schon der Gedanke ist schön 🙂

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Juni 2019

– Wurzelhalt –


 

April 2019

Nicht viel geschrieben die letzten Wochen, oder sag ich lieber nüscht /o\

So ein Blog lebt ja eigentlich von regelmäßigen Beiträgen, aber ich find wenn ich nix zu sagen oder zu zeigen hab dann ist eben mal Flaute 🙂 Ich hab übrigens festgestellt, daß in der Bloggerlandschaft generell weniger los ist, sowohl bei Beiträgen als auch bei Kommentaren. Liegt wohl an der Zeit heut, vielleicht hat sich das Bloggen mittlerweile als nicht mehr Hip rausgestellt, man weiß es nicht. Ist mir egal, ich will eh nicht Hip sein ich will Bloggen wenn mir danach ist und wenn ich der letzte Dinosaurier mit Blog bin 😀

Nu aber zum Kalenderbild für den April, ja der ist schon da 🙂

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April 2019

– Wasserfarben –


 

März 2019

Der Februar hat sich ja als März verabschiedet mit ziemlich warmen Temperaturen, dann schauen wir mal was der März jetzt so macht. Vielleicht wird der ja ein Februar mit ordentlich Frost, oder ein Hochsommerlicher August, man weiß es nicht. Da können wir nur abwarten und zuschauen.

Aber ein Kalenderbild für den März hab ich, das weiß ich 🙂

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März 2019

– Tonnengrün –


 

Interview zum Thema Minimalismus

Im Januar bekam ich die Anfrage von Sabrina Urban von der Hochschule Amberg-Weiden, ob ich ihr einige Fragen zum Thema Minimalismus beantworten würde. Sie hatte zu dem Thema recherchiert und war auf meinen Blog dabei gestoßen. Für das Magazin der Hochschule wollte sie einen Bericht schreiben und meine Antworten sollten da mit rein. Der Bericht ist fertig und gefällt mir sehr gut, wann er in dem Magazin erscheint ist noch nicht ganz raus. Das Interview darf ich hier bei mir im Blog veröffentlichen. Was mich natürlich sehr freut 🙂

Interview Minimalismus

Seit wann lebst du schon minimalistisch, und wie darf man sich das bei dir ungefähr vorstellen?

Seit wann kann ich gar nicht so genau sagen, denn seit ich mit 18 J. ausgezogen bin zieht sich das Minimalistisch durch mein Leben. Nur das ich gar nicht wußte das es für meine Einstellung zum Konsum und Leben auch einen Namen gibt. Zum besseren Vorstellen fasse ich es mal zusammen mit dem Satz: „So wenig wie möglich und nur so viel wie nötig brauchen/verbrauchen.“

Dieses Prinzip lebe ich und habe es auch mit meiner kleinen Familie (Mann und zwei Kinder mittlerweile Erwachsen mit eigenen Haushalten) immer gelebt. Zuerst auch weil wir wenig Geld hatten und dadurch schon genau überlegen musten wie viel von was wir uns leisten wollen und später als mehr Geld zur Verfügung stand, einfach aus Prinzip weil wir nicht verschwenden wollen und alles so gut und so lang wie möglich im Kreislauf halten wollen. Denn Wegwerfmentalität ist ein riesen Problem und da will ich nicht mitmachen.

Wie bist du darauf gekommen so zu leben? Gab es etwas dass dich dazu inspiriert hat?

Drauf gekommen bin ich nicht wie in der ersten Antwort zu lesen ist und das ich inspiriert wurde überhaupt drauf zu achten das man nicht sinnlos alles verschwendet und hortet und konsumiert, ist wohl in meiner Jugend entstanden. Damals mit den Friedensbewegungen, Antiatomkraftdemos, Jute statt Plastik, Tschernobyl, usw. das hat mich tief bewegt und ich wollte es besser machen und nicht an diesem Wahnsinn mit Schuld sein.

Was heißt Minimalismus für dich persönlich?

Ganz genau zu schauen ob ich etwas wirklich brauche. Ganz genau zu schauen ob etwas noch anderweitig verwendet werden kann. Genau zu schauen ob etwas noch repariert werden kann. Kurz wenig reicht auch.

Gibt es etwas das dir fehlt?

Nein.

Gab es negative Reaktionen aus deinem Umfeld zu deiner Entscheidung so zu leben?

Es gab immer wieder blöde Bemerkungen, wie z.B. „ihr braucht ne größere Wohnung, eure ist doch viel zu klein mit zwei Kindern“, oder „ihr braucht aber mal ne größere Couch eure ist doch viel zu klein wenn ihr mehr Besuch habt“, oder „das ist aber nicht so schön wenn man bei euch in der Küche sitzen muss zum essen holt euch doch einen großen Tisch für das Wohnzimmer“, oder „du must dir doch was wünschen zum Geburtstag das ist doch doof wenn du nix haben willst“, „das bringt doch nix wenn du Plastik einsparst und andere es nicht machen“, oder „warum trennst du den Müll der wird doch sowieso komplett verbrannt ist doch sinnlos“ , „du rennst auch immer mit den gleichen Klamotten rum, hast du keine anderen“, usw. ja doch es gab und gibt viele solche Bemerkungen wenn ich das jetzt so lese. macht aber nix ich mache trotzdem so weiter.

Denkst du man kann es übertreiben mit Minimalismus? Bzw. was ist deine Meinung zu Menschen die „aus dem Rucksack“ leben können?

Übertreiben kann man es meiner Meinung nicht, man kann aber ziemlich übertreiben wenn man andere permanent missonieren will. Das finde ich nicht gut. Das schreckt dann ab, besser man lebt es einfach vor und vielleicht denkt der ein oder andere ja dann über sein Verhalten nach und ändert auch etwas. Nur aus dem Rucksack leben kann ich mir auch sehr gut vorstellen und ich finde es super wer das schon hinbekommt. Nur fehlt mir da manchmal von denen dann die ehrliche Aussage ob sie auch wirklch nur den Rucksack haben und nicht vielleicht doch noch einiges bei Mama/Papa oder so eingelagert haben. Das ist nämlich meist der Fall, das doch noch irgendwo ein teil Besitz gelagert ist.

Was ist deine Meinung zur Vermarktung von Minimalismus? Beispielsweise Firmen die Dinge verkaufen die Schlicht gehalten, dafür ziemlich Teuer sind und diese dann als Minimalistisch vermarkten.

Das sehe ich sehr kritisch, weil es den Sinn, die Bewegung die hinter Minimalismus steht völlig falsch rüber kommen läßt. Denn, ich kaufe mir nicht Minimalismus ich lebe Minimalismus.

Was sagst du zu dieser Thematik „Pseudo-Minimalismus“ , der eigentlich viel Geld kostet? Ist das Sinn der Sache?

Das ist genau der Punkt der durch die Werbung von Firmen und Zeitungen die auf den Zug Minimalismus aufgesprungen sind hervorgerufen wird. Es wird als Hip und total angesagt beworben und was wirklich dahinter steckt fällt unten durch. Ist aber wie bei vielem heute, es gibt eine Bewegung und die wird größer und schon tauchen die Miesmacher auf und reden alles kurz und klein und schlecht. Das ist der Spiegel unserer Gesellschaft, machst du etwas anders und nicht wie alle bist du suspekt und eine Gefahr weil du ihnen ihre Gemütliche sichere Pseudoheile Welt rauben willst.


Eine Anmerkung hab ich noch zu der Frage ob es negative Reaktionen gab. Wir haben nie irgendwo erzählt das wir minimalistisch leben oder bewußt konsumieren oder so. Die negativen Reaktionen kamen wohl weil die Menschen um uns herum bemerkt haben irgendwie ist das bei Aurelias anders als bei uns und irgendwie haben Aurelias eine andere Meinung als die Masse *gg…. möcht nicht wissen wie die Reaktionen wären wenn wir das auch noch bewußt erzählen würden. Ich kann es mir aber denken 😛 dann kommen mit Sicherheit auch so Sachen wie „aber ihr habt viel mehr Dinge als 100“ oder „warum esst ihr denn dann noch Fleisch“ oder „also minimalistisch sind eure ganzen DVDs ja auch nicht“ usw. ach lassen wir das einfach 😀

Aurelia