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Ein Netzwerk schließt da braucht es ein Neues

Schade schade schade, google+

bei g+ bin ich von Anfang an dabei und ich mag g+ als Netzwerk um mit Fotofreunden und Handarbeitsaktiven in Verbindung zu bleiben und mich auszutauschen und nun ist wohl im August 2019 dort Schluß.

Das g+ sein Netzwerk dicht macht war schon oft im Gespräch, aber diesmal scheint es wohl Ernst zu sein. ich habe ja noch ein klein wenig Hoffnung, das google noch mal überdenkt wenn sie die vielen „Nein bitte nicht“ Rufe hören und uns unser Netzwerk lassen, aber ob sich die Hoffnung bewahrheitet, nun ja man wird sehen, nächstes Jahr.

Um nicht völlig in alle Winde verstreut zu werden, haben wir mit unseren Fotogruppe das Netzwerk MeWe angeschaut und finden es soweit ganz gut. Es gibt dort alle Möglichkeiten die auch g+ hatte und es scheint eine gute Alternative zu sein.

Die Handarbeitsgruppe bin ich gespannt wo es damit hingehen wird, mal abwarten. Es muss sich ja immer einer finden der als Gruppenadmin die Gruppe aufmacht. Ein bissel Arbeit ist das ja auch 🙂

Ein bischen Zeit und ein kleiner Funken Hoffnung bleibt ja noch, mit g+ 🙂

Aurelia

Alterspubertät und ihre merkwürdigen Begleiterscheinungen

Das Frau in die Alterspubertät, oder auch Wechseljahre genannt, kommt ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Da erzähl ich bestimmt nix neues 🙂

Aber manches was dieser natürliche Wechsel mit sich bringt, da muss Frau auch erst mal drauf kommen und es den Wechseljahren zuordnen können. Klar kann man Mutti oder Schwiegermutti oder die Freundin im gleichen Alter fragen. Doch wenn keine Freundin da ist und Mutti und Schwiegermutti, beide Total Ops hatten und den natürlichen langsamen Weg durch die Wechseljahre nicht erleben konnten, dann steht man erst mal dumm da und muss andere Quellen suchen. Ja ich weiß google ist dein Freund, aber ich bin schon was Älter und frage daher lieber erst mal echte Menschen (wenn ich denn frage und nicht alles alleine rausfinden will) 😀

Ok die Frauenärztin wäre noch eine Option, wenn ich denn öfter hin gehen würde, ich brauch aber nur ein mal im Jahr zu ihr und das was da die letzten Monate so aufgetaucht ist bei mir, wo ich nicht wußte wozu gehört das denn jetzt, waren beim letzten Besuch noch nicht aktuell. Ende diesen Monats hab ich bei ihr dann einen Termin und werde sie dann befragen 🙂 ich bin aber jetzt ja auch schon ziemlich neugierig und hab dann doch mal google befragt ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege.

Leichte Übelkeit über den Tag und Stimmungen wie ein wild gewordener Handfeger, Psycho Auswirkungen oder Alterspubertäts Erscheinungen? Hätt ja auch mal einer was sagen können als ich noch jung war, dann wüßt ich das jetzt /o\

Ist schon doll wenn du morgens deinen Kaffee trinkst und dir wird schlecht. Hey ist ja nicht so das ich sowas nicht irgendwie schon mal hatte. Kommt mir sehr bekannt vor, aber da war ich grad 19 J. und war Schwanger! Auch in der Pubertät mit 14/15 J. hatte ich das Morgens oft, bis hin zum Umkippen im Bad, so das Mutti mich erst mal auf die Couch mit hochgelagerten Beinen verfrachten musste, damit der abgesackte Kreislauf sich beruhigen konnte.

Aber was bitte ist das denn jetzt mit 50 J ? Morgens geht es teilweise los und verteilt sich auch über den Tag, manchmal dann auch beim Essen, so das mir die letzten Bissen förmlich fast wieder hoch kommen. Erst hatte ich die Depression und Angststörung dafür verantwortlich gemacht, denn durch die hab ich häufig ein klumpiges Gefühl im Hals und Essen mag ich auch nicht immer grad wenn die beiden heftig sind. Dann den Kaffee, trink ich halt nur noch eine Tasse und ein bischen. Dann vermutete ich den Übeltäter in der dritten Zigarette. Hab die dann erst viel später geraucht. Dann hatte ich die Johanneskrauttablette und das Magnesium in Verdacht, also erst später eingenommen. Nö war es alles nicht, die Übelkeit, sogar ein paar mal mit kurzem Kotzen auf dem Klo blieb und ging wieder und tauchte dann irgendwann wieder auf, egal was ich verändert hatte.

Irgendwie fand ich das sehr eigenartig, denn zuerst hab ich auch keinen Rhythmus erkannt, darum auch die vielen Verdächtigen die es ja dann wohl doch nicht waren. Vor einer Woche ungefähr da kam mir in den Sinn, das es sich so ähnlich anfühlt wie in der Schwangerschaft oder der Pubertät und da ich Schwanger definitiv ausschließen kann und auch kein 15 jähriges Pubertier bin, lag es dann nahe das es die Wechseljahre sind – vielleicht – oder doch nicht – oder was weiß ich – ist aber auch alles kompliziert mit dem Organismus Mensch 😀 .  Und zwar dann wenn ungefähr der Zeipunkt für die Regelblutung ist. Da die aber mittlerweile so unregelmäßig oder gar nicht kommt wie die Bahn (sorry den konnt ich nicht lassen 😉 ) war das so schwierig da den Zusammenhang zu sehen. Um meine neueste Theorie etwas zu untermauern hab ich dann doch mal Tante google befragt und siehe da, Übelkeit taucht durchaus in den Wechseljahren als Beschwerde auf.

Ich bin dann mal gespannt ob die Frauenärztin mir das auch bestätigen wird 🙂 darf ich bloß nicht vergessen alles auf einen Zettel zu schreiben und es dann auch zu sagen was ich sie fragen will. Ärzte und ich ist ja auch immer so Never Ending Story, weil ich auf Nachfrage zu 99% sage: „es geht mir gut ich hab nix, nein auch keine Fragen, ok dann bis demnächst“, joah und wenn ich draußen bin dann fällt mir ein, du dumme Nuss du wolltest doch dies und das und jenes mal nachfragen. Ja, ja ich weiß ich lern das dann auch irgendwann mal, vielleicht, mal sehen ………nie……..

Lustige Spielchen jedenfalls die Frau da so bekommen kann und die dann irgendwo zugeordnet werden wollen, denn das nervt schon wenn du nicht weißt was du da schon wieder ausbrütest. Und dann will man ja auch nicht immer alles auf den Knacks im Kopf oder die Hormone schieben, könnt ja doch unter Umständen auch mal was anderes hinter stecken, verschleppen ist dann auch nicht so toll. Ich frag mich ja nur wie es wohl wäre wenn ich von Natur aus ein kränklicher Mensch wäre, würd ich dann ständig die Praxen und Notaufnahmen nerven? machen kränkliche Menschen das überhaupt? Will ja niemandem was unterstellen. Bin ich zum Glück aber nicht, also kränklich, als Kind ja da war dauernd was, aber so mit Eintritt der Volljährigkeit legte sich das und ich dackel mit ziemlich robustem Immunsystem und gut funktionierenden Vitalfunktionen und einigermaßen fitten Knochen Muskeln und Sehnen durch die Welt. Eventuell denk ich zuviel, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein 😀 und reinhorchen was der Körper so für Signale gibt schadet auch nicht und wenn man sie dann auch noch einem natürlichen Alterungsvorgang zuordnen kann, ist das doch sehr beruhigend. Man kennt sich halt, also Körper und Bewohner *gg……

Warum ich das hier jetzt so ausführlich beschrieben habe? Ganz einfach weil im Umfeld meist nicht drüber gesprochen wird, oder wenn Frau es doch mal anspricht häufig abgetan wird, so nach dem Motto „stell dich nicht so an“. Ich finde es aber nicht als anstellen oder jammern oder sowas, nee im Gegenteil, wenn diese ganzen Veränderungen normal angesprochen werden von denen die grad da drin sind, dann weiß Frau was da für unscheinbare oder auch gravierende Dinge so auftauchen können und das die völlig normal sind und nicht krankhaft und auch nicht gleich mit der Hormonkeule bekämpft werden müssen. Es stellt sich dann eine gewisse Gelassenheit ein weil man eben weiß, das kann alles dazu gehören und es geht auch wieder weg, wenn der Umbau erledigt ist 🙂

Vielleicht sollt ich mir für die nächste Zeit ein Schild umhängen „Vorsicht Umbaumaßnahmen, der Organismus wird auf den letzten Abschnitt vorbereitet“ 😉

Schönen Sonntag für euch

Aurelia

-Wasserkante-

Am Wasser ist es schön und hier bei mir gibt es viel Wasser. Ist ja auch kein Wunder wenn man in einer Hafenstadt wohnt, wo auch das Meer nicht weit weg ist. Das Bild welches ich heut mitgebracht hab ist aber nicht vom Meer, sondern an der Geeste entstanden. Die Geeste schlängelt sich durch unsere Stadt und teilt sie. Ist immer wieder schön dort und sehr ruhig, mag ich 🙂

-Wasserkante-

Was kommt dabei raus, wenn man die Camera mal knapp über den Boden hält und dann den Auslöser drückt ohne zu schauen was sie da im Fokus hat? Man möchte meinen nur Mist, da sie ja nicht von allein einen besseren Winkel wählt oder den Fokus von selbst auf den interessanteren Teil legt und dort dann scharf stellt. Also meine hat jedenfalls nicht zu mir gesagt: „dreh mich mal da hin“ oder „halt mich doch mal weiter nach oben dort ist der beste Fokuspunkt“ *lach* Nein, ganz im Gegenteil sie war Mucksmäuschen still und hat nur „Klick“ gemacht und das wars. Ich war gespannt als ich mir das Ergebniss angeschaut habe ob das überhaupt was geworden ist.

Das ist bei raus gekommen: (zum vergrößern drauf klicken)

Ein ruhiges Foto knapp oberhalb der Wasserkante, mit Treibsel im Vordergrund. Den Weisabgleich hat sie auch nicht selbständig neu eingestellt und so ist der verschoben und gibt dem Foto diesen kühlen Blauton. Also ich muss sagen mir gefällt es, was meine Camera da so allein fabriziert hat, sehr gut.

Probiert es doch auch mal aus und schaut was eure Camera so sieht 🙂

Einen schönen Sonntag

Aurelia

Diagnose

Eigentlich sind Diagnosen ja auch nur ein einordnen in eine bestimmte Schublade, weil man nicht der gängigen Norm entspricht. Mag ich nicht, denn was ist schon die Norm? Ist die Norm das einzig wahre? Kann ein Mensch eine Norm haben? Ein Mensch ist doch kein Ding wie ein DIN A4 Blatt, also was soll das mit der Norm? Aber ich schweife ab, Diagnosen können aber auch manchmal sehr hilfreich sein und endlich Klarheit geben was da bei einem so in Unordnung ist. Da bekommt man dann endlich die Puzzleteile die einem fehlen, um zu erkennen wie man sich in Zukunft selbst besser versteht.

Es passt plötzlich vieles zusammen und erklärt paradoxe Verhaltensweisen, undefinierbare Kopfwelten, innere Zerrissenheit, wiederkehrende anhaltende Suizidgedanken, Essstörungen, quälende Leere, selbstzerstörerische Wut, selbstverletzenden Hass, Stimmungswechsel von jetzt auf gleich und wieder zurück mitunter zig mal am Tag, sich selbst nicht aushalten können, andere nicht aushalten können und doch nicht wollen das sie weg gehen, ich kürz mal ab  Chaos pur und ich mittendrin Borderline.

Seit dem zweiten Therapiegespräch weiß ich die Diagnose, beim ersten hatte sie schon gesagt das alles was ich ihr an Problemen/ Symtomen erzählt habe in die Richtung deutet. Je mehr wir mittlerweile gesprochen haben umso deutlicher und klarer wird mir das es passt wie Arsch auf Eimer, wie total kaputt und Irre (sorry für die Wortwahl, aber ich brauch den Galgenhumor). Zu wissen, daß sich hinter der Depression und der Angstörung noch etwas versteckt was aber eigentlich der Hauptgrund ist und die Depression und die Angststörung die Begleiter sind, hat mich zuerst ziemlich geschockt, aber nach dem ersten Schock war ich auch froh nun Klarheit zu haben, denn nicht alles was so in mir drin ist war mit Depression und Angst zu erklären, da war noch was was nicht wirklich zu benennen war.  Jetzt weiß ich es und kann in der Therapie dran arbeiten und  hoffentlich einen besseren Umgang damit lernen. Wobei ob das jetzt beschreibt was ich meine, kann ich nicht sagen, denn ich lebe mit Borderline ja schon ziemlich lange und hab mich da so durchgewuselt ohne zu wissen was das ist. Es war dieses anders, du bist nicht richtig, du passt irgendwie nicht, alle anderen passen nicht, du willst gar nicht passen, die anderen wollen nicht das du dazu passt, in die Richtung ist es richtig fühlt sich aber falsch an, aber du fühlst es eigentlich gar nicht, was ist es was du da grad fühlst, ist da überhaupt was zum fühlen, wie geht das richtig zu fühlen, Gefühle hab ich die überhaupt, was bin ich denn eigentlich, bin ich überhaupt, warum bin ich hier, wie kann ich sein wenn ich nicht weiß wer ich bin, wozu soll ich sein wenn ich nicht richtig bin……

ein Puzzle mit 10 Teilen

kann nicht 11 haben

dann ist eins anders

und gehört nicht dazu

(Andrea B.) 

Mit der Therapie hoffe ich jetzt, daß es die richtige Entscheidung war und das sich für mich Erkenntnisse ergeben die mir helfen mit diesem Durcheinander strukturierter umzugehen. Denn meine bisherigen Taktiken, verdrängen, Masken aufsetzen, verleugnen, Gefühle kontrollieren, so tun als sei man wie alle anderen usw. haben nicht geholfen sondern immer mehr Chaos angerichtet,  so das ich bis heute meistens nicht weiß und unterscheiden kann was ist wirklich mein Ich, was fühlt es und was braucht es.

Die Therapeutin passt auf jeden Fall sehr gut und ich habe Vertrauen zu ihr, kann sogar ganz offen reden, was mich wirklich erstaunt, denn das sind zwei Dinge die mir immer schwer fallen, Vertrauen und offen sagen was ist. Also kann es nur die richtige Entscheidung sein 🙂

Ah und noch was, rennt jetzt bitte nicht alle los und googelt Borderline, denn dort steht ziemlich viel erschreckendes unter dieser Diagnose. Und wie es bei jeder Diagnose ist und ihren dazugehörigen Symtomen, es ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich und individuell. Nicht jeder Betroffene hat alle Symtome und Verhaltensweisen!!! Das ist bei jedem anders, weil eben jeder auch ein Individuum ist 🙂

Ich werd euch hier im Blog, wenn ich es grad kann, immer mal ein wenig Einblick geben, wie das so ist mit diesem Chaos zu leben und wie ich mit der Therapie so klar komm. Ob die mir hilft, oder ob das noch mehr Chaos macht, denn das denke ich oft, daß es vielleicht noch mehr Chaos macht und nicht der richtige Weg ist. Das ist aber auch wieder so typisch ich, immer und immer wieder: „ja – nein – ja – nein – ja……….“ Endlosschleife  😯

So bevor ich jetzt noch mehr von meinem wiedersprüchlichen Kopfgewusel hier in die Tasten haue, wünsch ich euch lieber einen schönen Montag 🙂

Aurelia