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August 2018

Hitze, Dürre, Schweiß in rauen Mengen, Null Regen….

All das haben wir die letzten Wochen ja in Deutschland und jetzt ist der August da, der eigentlich erst richtig Hochsommer bedeutet *wandert aus…*

Kreative Texte oder gar tiefgreifendes Geschreibsel erwartet ihr hier heut vergebens (tschulligung mirs waaaaaahrrrrrmmmmmm) ich hab aber das Kalenderbild für August mitgebracht. Als ich das Bild vor einigen Jahren (da war ich noch jung und bin mit der Cam auch bei Hitze draußen rumgekrabbelt 😀 ) gemacht habe waren an dem Tag auch über 30° hier bei uns °o°, passt ja wie Arsch auf Eimer grad 😀

(zum vergrößern aufs Bild klicken)


 

August 2018

– offen –


 

Depressive Gedanken

Da schleichen sich so Gedanken in den Kopf. Gedanken, die alles in Frage stellen. Gedanken, die mich niedermachen. Gedanken, die mir sagen das ich als Depressive niemals Kinder hätte bekommen dürfen. Gedanken, daß ich als Mama die Depressionen hat, meinen Kindern dunkle Dinge mitgegeben habe, die sie von einer Mama ohne Depression niemals bekommen hätten. Es sind Gedanken die mich innerlich zerfleischen, die ich nicht als Unsinn einfach abtun kann. Diese Gedanken fressen sich einfach durch meinen Kopf und hinterlassen Spuren der Verwüstung.

Diese Gedanken führen soweit das ich mich meist nicht mal mehr traue meinen, mittlerweile erwachsenen, Kindern Ratschläge zu geben wenn ich sehe und spüre das es ihnen nicht gut geht. Ich habe Angst davor das meine Ratschläge völliger Unsinn sind und ihnen noch mehr schaden. Ich kann mich durch diese Gedanken nicht mehr auf meinen Instink als Mama verlassen, den ich immer als gut gesehen habe, trotz der Depression, aber da war es wohl mein Instinkt als Mama der stärker war, das ist jetzt nicht mehr so. Ich kann mich nicht mehr auf mich verlassen, daß ich das Richtige meinen Kindern empfehle, mache ich es trotzdem mal, dann dreht sich der Gedankenkreisel wie verrückt, ob es auch wirklich gut war, ob ich nicht zu bestimmend und einmischend war, ob es ihnen jetzt noch schlechter geht damit, das ich schuld bin das es ihnen schlecht geht, das meine Ratschläge eh nix taugen weil sie aus meinem depressiven Kopf kommen, ob ich wirklich den besten Rat gegeben habe und alle wenn und abers bedacht habe die mit diesem Rat einhergehen könnten, das ich besser den Mund gehalten und nix dazu gesagt oder geraten hätte. Diese Gedanken hören einfach nicht auf, sie schweigen nie.

Die Depression habe ich schon länger als meine Kinder, sie hat auch nix gesagt als ich Kinder bekommen wollte, sie wurde in dem Moment als ich beschloss ein Baby zu haben von einem Hochgefühl und unbesiegbar Gefühl überdeckt. Sie hat dann zwar zwischendurch rumgemotzt, aber nie ins so Negative wie zur Zeit. Es war anders. Ob da der Mutterinstinkt und das verteidigen und behüten des Nachwuchses um so vieles stärker waren um sie in Schach zu halten, weiß ich nicht ich nehme es aber mal an das es da einen Zusammenhang gibt.

Diese Gedankenschleifen sind fast immer präsent, sie lassen sich einfach nicht abstellen. Auch nicht mit dem realistischen Wissen darum, daß man alles so gut wie es ging gemacht hat und macht. Es bleibt dieses „du hast versagt und hättest niemals Kinder bekommen dürfen“ Gefühl und der Vorwurf „wärest du man allein geblieben ohne Familie dann hättest du auch keinen Schaden anrichten können“.

Diese Gedanken aus dem Kopf raus zu bekommen wäre schön, aber wie ich das anstellen soll hab ich noch nicht rausgefunden. Es hilft mir auch nicht wenn mir jeder sagt und aufzählt was ich alles gut gemacht habe als Mama. In meinem Kopf dreht es sich trotzdem ins Negative. Auch mit realistisch sehen komm ich nicht weiter, denn klar weiß ich das es nicht besonders realistisch ist sich als komplett Versager zu sehen, aber es sind da diese zwei Seiten im Kopf die sich das ständig um die Ohren hauen und die Negative behält meist die Oberhand.

Jaja, ich weiß was jetzt kommt, hör auf rumzujammern du hast gar keinen Grund dazu. Du willst doch nur Aufmerksamkeit.

Danke schön! Her mit solch super aufbauenden Phrasen, ich brauch die unbedingt da badet mein Depressives Hirn drin und fühlt sich erst recht wohl und bestärkt.

Aurelia

Ein Riesenbonbon gegen Zugluft

Nu hab ich noch ein Wollreste Projekt zwischen geschoben, bin ja sonst zur Zeit am Quadrate häkeln für eine Decke. Aber so ist das manchmal wenn mir plötzlich was ins Auge fällt und durch den Kopf schießt 🙂

Jede Menge Baumwollgarn Reste hatte ich noch liegen. Teilweise sind die Reste schon 35 Jahre alt, hab ich mal nachgerechnet *staun… Die Reste stammen von verschiedenen Strick- und Häkelarbeiten die ich in den Jahrzehnten gemacht hatte und die ich teilweise wieder aufgeribbelt hatte, wenn sie mir nicht mehr gefielen. Das ist ja das schöne an Wolle, sie läßt sich immer wieder neu verarbeiten.

Riesenbonbon für die Wohnungstür

Damit es nicht so zieht im Winter an unserer Wohnungstür, haben wir dort immer eine Uralte ziemlich häßliche Wolldecke vor liegen. Die erfüllt ihren Zweck und wir kriegen keine kalten Füße und gekostet hat sie uns auch nix 🙂

Aber wie gesagt ziemlich häßlich das Ding, kennt ihr die alten leicht gefilzten Schurwolldecken in diesen undefinierbaren Braun und Grau Tönen? Ja? Na dann wisst ihr was ich mein 😀

Die hat jedenfalls jetzt ein Neues buntes Outfit bekommen und sieht sehr freundlich aus *gg….

Riesenbonbon Anleitung

Der fertige Bonbon im Wohnzimmer

Für den Bonbon hab ich eine ganz kurze Rundstricknadel verwendet, 70 Maschen angeschlagen und im Kreis nach oben gestrickt. Nach drei Reihen habe ich über zwei Reihen verteilt 10 Maschen abgenommen und am Ende die 10 M wieder zugenommen. Es geht auch mit einem Nadelspiel. Die Länge orientiert sich an der Breite der Wolldecke. Die Wolldecke ist locker zusammen gerollt. Als Muster sind es glatt rechts und kraus rechts gestrickt.

Für die Bänder an den Enden hab ich Kordeln gedreht. Lange Fäden in verschiedenen Farben von den Baumwollgarnresten tummelten sich nämlich auch im Vorrat. Solche langen Fäden heb ich nämlich auch immer auf, man weiß ja nie wozu man sie noch brauchen kann. Hier erfüllen sie jetzt einen guten Zweck 🙂

Die kleinen Blümchen sind aus festen Maschen, Stäbchen, Luftmaschen und Kettmaschen gehäkelt. Einen Kreis aus 5 Luftmaschen anschlagen, mit einer Kettmasche schließen, Stäbchen reinhäkeln in den Kreis bis er voll ist, Reihe mit Kettm. schließen, dann noch Bögen aus jeweils 3 Luftmaschen häkeln, 3 Luftm. zwischen jedes 2. Stäb. häkeln, 1 feste M. und wieder 3 Luftm. wdh. schließen mit einer Kettmasche.

Hier in der Galerie könnt ihr schauen wie sich der Bonbon an meiner Wohnungstür macht und ein paar Detailaufnahmen vom Muster, den Kordeln und Blümchen sind auch dabei.

Der macht doch richtig Gute Laune oder nicht 🙂

Ich bin zufrieden mit meinem bunten Zugluftstopper Bonbon. Schnell gemacht war er auch und viel konzentrieren brauchte ich mich auch nicht. Nö, der hat sich gut nebenbei Stricken lassen.

Falls ihr genauere Angaben braucht zum Nacharbeiten, dann fragt mich gerne in den Kommentaren oder per Mail, ansonsten viel Spaß bei Stricken und Häkeln.

Aurelia

Drei Jahre wenig reicht auch

Unglaublich!

Mein Blog wird heute schon 3 Jahre \o/

Und das ist gar nicht so selbstverständlich in der heutigen Zeit. Einen Blog schnell mal aufziehen und zwei drei mal was rein schreiben, klar das geht. Aber einen Blog über Jahre, und ja auch drei sind schon Jahre *gg…, zu schreiben ist schon auch Arbeit und noch viel wichtiger Herzblut.

So ein Blog macht sich nämlich nicht von alleine, nee der möchte Aufmerksamkeit vom Schreiber. Und der Schreiber möchte dann natürlich auch Aufmerksamkeit von Lesern 🙂

Die Leser sind das was einen Blog schreiben so toll macht. Es müssen auch gar nicht die Massen an Lesern sein, eine kleine Lesergefolgschaft reicht da schon um viel Freude zu haben. Denn wenn Leser regelmäßig wieder kommen und vielleicht auch einen Kommentar da lassen, ist das der Lohn für die Arbeit die man als Blogger in sein Blog gesteckt hat.

Darum geht heute auch ein Großes Danke schön an euch Leser, dafür das ihr mich seit drei Jahren hier begleitet 🙂

DANKE \o/

Liebe Grüße an euch

Aurelia

PS: ist ja eigentlich paradox, der Blog heißt wenig reicht auch und ich freu mich drüber, daß er schon viel Zeit online ist *gg…. Ok bin schon weg 😛