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Depression und lustig passt das?

Depressionen und die ewige Frage an sich selbst: „Darf ich trotzdem lustig sein und Freude empfinden?“

Für nicht Betroffene hört sich das bestimmt nach Paradox an, ist es aber nicht. Im Gegenteil es ist dieses verfluchte immer alles in Frage zu stellen und sich selbst schlecht machen, was viele Depressive (fast) ständig begleitet.

Aus diesem Kreislauf kommste einfach nicht raus, auch wenn du dich abstrampelst wie blöde. Mal funktioniert es mit erlernten Strategien ne Zeit ganz gut und dann kommt irgendwas ums Eck oder auch einfach so aus heiterem Himmel und du hängst wieder drin in diesem ständigen Frage und nur beschissene oder keine Antworten Spiel.

Besonders gerne passiert das wenn es mir grad ganz gut geht, dann blitzt da diese fiese kleine Frage auf, „warum freust du dich eigentlich?“

Ja warum eigentlich? Ich hab Depressionen und da freut man sich nicht, da hat man keine Gefühle und schon gar keine Glücksgefühle.

Und dann beginnt das Frage Antwort Spiel im Kopf und alle positiven Argumente werden promt bombardiert mit schön negativen Sätzen um ja nicht mehr freudestrahlend durch die Gegend zu hüpfen.

Die Versuche das einzudämmen mit erlernten Strategien scheitern dann oft noch und es geht wieder abwärts ins Dunkle Etwas und der Satz „ich kann einfach nicht mehr“ bleibt übrig.

Da bleibste dann hängen und wartest ab oder ergibst dich einfach. Ende!

Moment mal, so schnell willste dem Arschloch Depression dann das Feld doch nicht überlassen und rappelst dich mühsam in Zeitlupe wieder auf und beginnst von vorne den Kampf wieder aufzunehmen mit den Strategien und Werkzeugen die du mittlerweile durch den ewigen Kampf gelernt hast.

Und da gehört als Werkzeug auch lautes Lachen, lustig und albern sein und Freude dazu!

Gestern hab ich gelacht wie verrückt über einen Satz von Herrn Aurelia, es hat so gut getan 🙂 fragt nicht was er gesagt hat ich kriegs nicht mehr richtig zusammen, irgendwas mit meiner Jogginghose, platter Arsch darin und deshalb Depressionen oder so, ich fands jedenfalls sehr witzig und wir haben tierisch gelacht 😀

Dann schick ich euch mal mit einem Lachen in den Dienstagabend

Aurelia

Rauf und wieder runter und wieder…

….so kann man das hier in meinem Kopf am besten beschreiben. Ist zum Ausflippen oder verrückt (wie passend 🙄 ) werden.

Seit Neujahr ging es richtig gut und ich fand dann kann ich auch meine Unterstützer weg lassen wenn sie alle sind. Gedacht getan und erst ging es auch weil nicht alles sofort alle war, sondern nach und nach, tja und seit letzter Woche ist wieder alles komplett fürn Arsch *grrr….

Also heut die Apotheke besucht und meine ganzen Unterstützer wieder geholt und nu hoff ich einfach das sich alles schnell wieder einpendelt, denn ich bin ja auch ganz brav und versuche mich nicht zu überfordern und passe auf mich auf (also theoretisch *hmpf…). Jup auch das hab ich mittlerweile gelernt, an der Umsetzung hapert es aber sichtlich noch. Denn das ich es immer so eilig habe und meine „Oh cool mir gehts gut dann kann ich ja dies und das und jenes und welches und ach ich mach alles auf einmal und dann brauch ich ja das auch nicht mehr zur Unterstützung nehmen und………!“

Schick mir mal jemand einen riesigen Sack Geduld vorbei und ein Sack Vernunft könnt glaub ich auch nicht schaden, damit ich nicht dauernd wegen eigener Blödheit und Ungeduld auf die Nase falle °o°

Nu aber noch was fürs Auge 🙂

Größer wird es wenn ihr drauf klickt 🙂

Habt noch einen schönen Montag

Aurelia

Hallo 2018

Moin im Neuen Jahr 2018, ich hoffe ihr seid alle gut rein gekommen!

Ich möchte euch auch gar nicht groß zutexten heute (son Jahresstart hat ja häufig ziemlich Nebenwirkungen 😉 Kater und Co. sag ich nur) sondern euch mit einer spontanen Idee die mir grad durch den Kopf ging begrüßen.

Jedes Jahr erstelle ich mir aus meinen Bildern einen Jahreskalender, der dann in der Küche hängt. Er dient mir als Planer für alle meine Termine, ok sind nicht arg viele, aber so im Alter hat man echt Löcher im Gedächtniss *gg… da brauchts einfach eine Stütze.

Dieses Jahr besteht der Kalender aus Bildern die ich aus den tiefsten Tiefen meines Archivs ausgesucht habe. Die Bilder habe ich dann noch mit einem Nassplattenlook versehen. Eine uralte Analoge Technik deren Charme ich nicht wiederstehen kann. Da ich es aber mit Moderner Technik nachgeahmt habe, läuft das bei mir unter „Digitales Analog“ 🙂 Als fleißige Blogleser seid ihr hier bei mir bestimmt schon über die Bezeichnung gestolpert.

Ich freue mich immer sehr an den Bildern und darum möchte ich diese Monatsbilder dieses Jahr hier mit euch teilen 🙂 Jeden Monat seht ihr dann welches Bild mit Worten/Sprüchen mich begleitet.

(Klick aufs Bild zum vergrößern)


Januar 2018

-Wege finden-

-Wege finden-


 

2017 zum Glück fast vorbei

Wenn ich etwas nicht noch mal brauche, dann ist es so ein Jahr wie dieses!

Und dabei habe ich das Gefühl das es sehr kurz war, oder anders es war Komprimiert bzw. ich fühle es als wenige Wochen kurz °o°

Ich habe die ganze Zeit das Gefühl das ich dieses Jahr gar nicht wirklich gelebt habe, ok bis auf wenige Glücksmomente, denn die gab es doch. Aber sie waren so schnell wieder weg wie ein Flügelschlag vom Schmetterling. Es bleibt also überwiegend dieses Lochding Gefühl das 2017 vorbei ist ohne das ich aktiv drin war. Wenn ich irgendwann mal gefragt werde wie war denn 2017 für dich was hast du erlebt, dann kann ich nur sagen: „2017? Gab es das? Da war ich nicht dabei!“

Ok bevor ich euch jetzt alle nach unten ziehe so kurz vorm Jahreswechsel, das will ich nämlich nicht :-), erzähle ich euch lieber noch worüber ich positiv Überrascht bin, das gab es nämlich auch.

Es kommt etwas bei mir in Bewegung und ich merke das es mir immer besser gelingt, genau zu kommunizieren was ich grade möchte und wie es mir geht. Dieses aktive Auseinandersetzen mit mir selbst und mit meinem Inneren, ist zwar sehr anstrengend aber auch sehr lehrreich. Meine Therapie (darüber werde ich euch im Neuen Jahr näher berichten) die ich seit einigen Wochen mache, hat auch noch zusätzlich einiges in Gang gebracht und mir Ansatzpunkte gezeigt die ich allein wohl so schnell nicht gefunden hätte. Ob ich damit die Depression und Angststörung komplett los werde glaube ich zwar nicht, aber das Akzeptieren und Annehmen der Beiden klappt immer besser 🙂 Und wenn sie weiter bleiben wollen, weil sie ja schon immer bei mir gewohnt haben, ist das auch Ok. Solang sie nicht zu viel Platz, so wie dieses Jahr, einnehmen wollen, denn sonst fang ich doch noch an Rosalilablaugelben Glitzerstaub zu futtern und pupse fröhlich Regenbögen *gg…..

Ich kann auch positiv 🙂

Hier im Blog hab ich mich das ganze Jahr über immer sehr gefreut, daß täglich Besucher vorbei schauen und fleißig Kommentieren oder auch ein „Word Press gefällt mir“ hier gelassen haben. Es macht einfach Freude sich mit netten Menschen auszutauschen, grad bei meinen Herzenzthemen wie DIY, Minimalismus, Umwelt oder das Handarbeiten. Auch die Entscheidung meine Fotoleidenschaft und damit die Bilder hier mit in den Blog zu holen, kam gut an bei euch. Hatte ich mir ganz umsonst Sorgen gemacht, ob es vielleicht zu nervig für euch wird 😕 Nee war gut so und da ich ja auch bei Bildern sehr minimalistisch unterwegs bin, besteht ja auch keine Gefahr das der Blog zu einer Instagrammwelt mutiert 😀

Etwas traurig war ich noch das eine meiner Liebsten Bloggerinnen (erst mal?) nicht mehr schreibt. Liebe Anna wenn du vorbei schaust hier, dann fühl dich gedrückt und komm gut ins Neue Jahr <3

Alle anderen Blogger und Bloggerinnen die wir uns gegenseitig besuchen, auch euch schicke ich an dieser Stelle eine virtuelle Umarmung und wünsche euch einen Guten Rutsch ins Jahr 2018, ich hoffe das wir uns auch im nächsten Jahr weiter lesen 🙂 <3

Ganz viele Grüße und ein Herzliches Danke schicke ich auch an meine stillen Leser und Leserinnen, kommt auch ihr gut ins Neue Jahr 🙂

Hab ich noch was vergessen? Ich denk nicht *schmunzel… und wenn doch schiebt es einfach auf mein Alter (2018 steht bei mir nämlich die 5. Null an) *lach….

Guten Rutsch laßt die Korken knallen

Aurelia

-Das sinkende Schiff-

-Das sinkende Schiff-

(klick aufs Bild macht es größer 🙂 )

Schaue ich was auf der Welt passiert, werde ich traurig und sprachlos.

Schaue ich mir an wie wir den Planeten zerstören, werde ich wütend und traurig.

Schaue ich mir an für wie schlau wir uns halten, muss ich laut lachen.

Denn wenn wir so schlau wären wie wir meinen, dann würden wir nicht mit aller Kraft das zerstören was wir zum Leben brauchen.

Die Erde braucht uns nicht, sie wäre dann auch kein sinkendes Schiff mehr, ihr ginge es gut.

Wir aber brauchen die Erde, denn woanders ist (bisher) Leben für uns in der Form wie wir es auf der Erde machen nicht möglich.

Die Erde zeigt uns ziemlich deutlich das sie uns loswerden will, sie bebt und spuckt Feuer vor Zorn, sie läßt Sturm und Wasser über uns niedergehen, sie läßt Hitze und Trockenheit über uns hinwegfegen, aber all das nütz nix, denn wir Menschen fühlen uns so überlegen, das wir die Warnungen nicht als solche sehen.

Wir Menschen werden immer Schaden an der Erde anrichten. Wir können uns aber bemühen diese so gering wie möglich zu halten und hoffen das die Erde uns noch eine Weile erdulden wird.

Jeder einzelne kann mit kleinen Schritten etwas dazu beitragen, daß es der Erde wieder besser gehen wird, nur nicht aufgeben und denken „Mir doch Scheiß egal!“

Wenn die Scheiß egal Mentalität nämlich weiter in dem Tempo um sich greift wie bisher, dann ist das Schiff schneller versunken als wir Scheiß egal sagen können.

Aurelia