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Fertig

Ja ich weiß, die Überschrift ist ein bischen naja 😀

aber was soll ich machen, mir fiel grad nix besseres ein *lach….

Was soll das denn jetzt heißen „Fertig“? Na ich hab die gestrickte Gardine für die Haustür fertig \o/ die passend zu meinem Riesen Bonbon in Arbeit war. Sieht sehr gut aus und Bilder mit Anleitung kommt, sobald ich die Bilder gamacht hab. Ja und dann ist auch die Granny Square Decke fertig \o/ die zu den Granny Square Kissenhüllen passt, auch hier gibt es die Bilder und Anleitung, sobald ich die Bilder gemacht hab. Ist zur Zeit bischen doof wegen dem Licht, ist mir zu grau draußen und dadurch in der Wohnung auch nicht grad wirklich schönes Licht. Gut ich könnt zwar meine Blitzanlage aufbauen, aber nö ich mag bei den beiden Teilen lieber Tageslicht haben für die Bilder. Also habt noch ein wenig Geduld 🙂

Freue mich grad sehr, daß ich die beiden Ufos nun endlich fertig habe, denn jetzt kann ich schauen was ich aus der Wolle die ich noch so habe mache. Ist noch einiges an Wolle vorhanden, da kann ich noch das ein oder andere Teil mit machen 😀 Bei Wolle bin ich so gar nicht minimalistisch gewesen *gg…. aber dafür jetzt, denn die Wolle soll erst mal verarbeitet werden bevor wieder neue rein kommt. Ich verkneif es mir immer schon in ein Wollgeschäft zu gehen 😀 ich könnt da bestimmt nicht raus gehen ohne schöne kuschelige Wolle. Aber nun ja, wirklich schlimm ist es ja auch nicht, es wird ja was draus hergestellt und liegt nicht nur rum. Und lange Pausen sind auch nicht schlimm, denn Wolle wird ja nicht schlecht 😎

Dann habt noch eine schöne Woche

Aurelia

Dezember 2020

Dezember, ich glaub wir können sagen, endlich! Denn dieses Jahr hat uns allen doch eine Menge abverlangt. Nix ist mehr wie noch ganz am Anfang des Jahres, wo wir von Corona noch dachten, ach das ist weit weg, das wird schon nicht so schlimm werden. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, ob es sich bald entspannt wenn denn die Impfstoffe bereit sind. Ich drücke uns allen fest die Daumen, daß wir dann ein bischen unbeschwerter sein können 🙂

Zum letzten Monat gibt es auch wieder ein Kalenderbild. Diesmal Spuren im Schnee. Tatsache gibt es auch hier an der Küste hin und wieder mal ein wenig davon 😀 und den muss man dann für die Nachwelt auf Bild bannen, damit es auch geglaubt wird 😉

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Dezember 2020

– Schneespuren –


 

Nur einmal wieder

Morgens am Tisch sitzen und entspannt sein.

Nur einmal wieder ohne diese Anspannung, diese difuse Angst, dieses Unwohle im ganzen Körper, dieses in Alarmbereitschaft sein, nur einmal wieder möchte ich das haben.

Dieser Zustand morgens ist anstrengend, er geht nicht einfach weg er bleibt, auch wenn ich mir hundert mal sage, „ES IST DOCH ALLES GUT“, es interessiert ihn einfach nicht. Er bleibt und reduziert sich erst langsam über den Vormittag, wenn ich Glück habe, sonst bleibt er auch gerne präsent und steigert sich. Dann bringt er noch Begleiter mit, die mir dann das Mittagessen versauen so das ich nicht essen kann und mir das Essen rein zwingen muss, was nur so semi gut funktioniert weil ich anfange zu würgen und absolut nix mehr schlucken kann. Da taucht dann der nächste Begleiter auf und flüstert „siehste du hast gar kein Essen verdient, lass es einfach“. Dann meldet sich einer der es wohl gut mit mir meint aber trotzdem vorwurfsvoll rumtönt „du weißt das du Essen musst sonst geht dein Gewicht noch mehr in den Keller und du kippst um, aber anscheinend willst du das ja, sieht aber nicht schön aus so dürr und die Klamotten schlabbern auch schon und hast du schon mal im Spiegel dein Gesicht gesehen?“ Ich höre mir das an und versuche verzweifelt gegen zu steuern und freundlich mit mir zu sein und gleichzeitig schreie ich innerlich „Haltet die Fresse und verpisst euch! Ich esse nie wieder was ich hab kein Bock mehr auf den Scheiß! Ich will doch nur meine Ruhe haben!“  Und nach aussen höre ich was im Radio gesagt wird, unterhalte mich mit meinem Mann, trinke meinen Kaffee und wirke wohl entspannt dabei, weiß ich aber nicht ich sehe mich ja nicht dabei.

Die Tage beginnen so und warum ich überhaupt aufstehe und mir das antue kann ich nicht sagen. Ist es die Hoffnung das es doch mal einen Tag anders ist, nur einen verdammten Tag?

Morgen ist wieder ein Tag…..


Den obigen Text habe ich im letzten Jahr geschrieben und es ging mir echt Scheiße. So wie seit Anfang 2017. Eine lange Zeit um auszuhalten, sich selbst auszuhalten (ich hasse das und hab meinen Umnut über dieses Wort auch in der Therapie kund getan. Ich war richtig sauer auf die Therapeutin weil sie es immer wieder sagte „manchmal hilft nur aushalten“) und nicht aufzugeben, auch wenn die Stimmen noch so verlockend sind. Dieses Jahr ist noch die zusätzliche Belastung durch Corona, was auch nicht grad leicht ist, wenn man eh schon unter ständiger Hochspannung durch den Tag läuft und die difuse Angst im Nacken sitzt und partou nicht weichen will.

Irgendwann aber begann sich dies Jahr was zu ändern, ich kann noch nicht mal sagen was. Aber es wurde irgendwann weniger mit der hohen Anspannung und der Angst, erst nur vereinzelte Tage und dann immer mehr Tage am Stück. Den genauen Zeitpunkt kann ich nicht sagen, aber wenn ich in mein Asthmatagebuch, dort schreib ich auch täglich meine Stimmung und mein körperliches Befinden rein, schaue dann sind es jetzt schon ein paar Wochen wo es mir ziemlich gut geht, jedenfalls was die hohe Anspannung angeht und die Angst. Stimmungstiefs kommen trotzdem, aber ich steuere gegen indem ich auf mich achte. Ich hab da wohl doch einiges in der Therapie gelernt, auch wenn ich immer zur Therapeutin gesagt hab :“Der Scheiß soll einfach nur weg gehen, ich weiß das alles, das brauchen sie mir nicht sagen! Ich mach doch alles und trotzdem gehts mir Scheiße, es hilft nicht was wir hier so besprechen.“ Jup, ich bin teilweise eine ziemlich zickige Klientin 😀 Aber es ist auch gut gewesen das in der Stunde dann zu sagen, denn so konnte die Therapeutin mir immer wieder andere Gesichtspunkte aufzeigen und mich auf meine rigerosen und perfektioistischen Ansichten stupsen und das die eben nicht sehr förderlich sind beim Prozess damit es mir besser und entspannter geht. Ich baue mir Druck auf der ins unendliche geht und mach mich selber fertig weil nix voran geht. Ja und wenn sie dann noch um die Ecke kam mit „würden sie einem Kind das auch sagen?“ huiii da kam gleich von mir, „Natürlich nicht! Das ist doch voll gemein!“ „Ja und warum sagen sie das dann zu ihrem inneren Kind so? Das hat Angst vor ihnen!“ Peng, das hatte gesessen und ich hab viele Wochen damit verbracht das genau anzuschauen. Wir haben dann später geschafft, das die Kleine zumindest nicht mehr total verängstigt ist und wieder Vertrauen in mich als Erwachsene hat. Genau beschreiben wie das funktioniert kann ich nicht, es ist die Arbeit mit dem Inneren Kind und man muss sich drauf einlassen auch wenn es die ersten male komisch ist, es scheint etwas auszulösen was beim auf sich selbst achten hilft.

Ich hoppel hier schon wieder durch die verschiedenen Bereiche meiner Therapie, merk ich grad 😀 da wollte ich eigentlich gar nicht drauf hinaus, ich wollt eigentlich nur sagen, dieser morgen ist wieder ein Tag ist jetzt endlich für mich da. Und wenn es wieder Tage gibt die so sind wie im oberen Text, dann halte ich das einfach aus und warte bis sie vorüber sind, ich kann das!

Aurelia

Kissenhülle aus Stoffrest

Kissenhülle aus gewebtem Leinen

Heut hab ich euch mal eine kurze Idee mitgebracht um Stoffreste zu verwerten.

Die Kissenhülle im Bild ist aus einem Stoffstück aus gewebtem Leinen genäht. Das Stoffstück war mal ein Musterschal aus dem Gardinenfachgeschäft wo ich vor ewigen Zeiten gearbeitet habe. Die ausrangierten Musterschals haben wir Angestellten mitnehmen dürfen und einen Teil haben wir auch an Kunden verkauft. Da hatten wir so eine Stoffrestetonne für 🙂 Keine Ahnung ob es sowas heut noch gibt bei den Gardinenfachgeschäften, in den 80er/90er Jahren war das gang und gebe.

Die Hülle ist ohne Reißverschluß oder Knopfleiste genäht, da hab ich nämlich immer so gar keine Lust drauf 😛  Ich habe sie mit einem Umschlag genäht wo man dann das Inlet rein fummelt.

Der Knopf auf dem Bild ist reine Zierde, den hab ich in meiner Knöpfebox gefunden und fand er passt prima auf das Kissen. Gibt dem ganzen einen kleinen Pep 🙂

Die Nähzeit für die Hülle ist sehr gering, es sind nur zwei grade Nähte gewesen, denn abketteln brauchte ich den Stoff nicht, da er schon gekettelt war. Kommt mir immer sehr gelegen sowas, hat man weniger Arbeit, minimalistisch eben \o/

Das Kissen steht bei mir in der Küche auf der Bank und macht sich seit mehr als 25 Jahren dort sehr gut, es hat auch Kinderunfälle oder Erwachsenenkleckereien gut überstanden 😀 Es ist prima zu waschen und da Leinen, besonders wenn es so dick gewebt ist, unverwüstlich ist wird es auch die nächsten Jahrzehnte noch überstehen.

Wenn ihr auch Stoffreste liegen habt, dann ran die Nähmaschine oder auch mit der Hand nähen, ist ganz einfach und schnell gemacht.

Aurelia

November 2020

Da ist der November und wieder ist alles anders als in den anderen Jahren. Ja und wer hat Schuld? Ein blödes Virus /o\

Was aber nicht anders ist, es gibt auch für November ein Kalenderbild 🙂 und ein ganz besonderes. Ich war ziemlich stolz als ich dieses Bild vor etlichen Jahren gemacht habe, denn einen Blitz aus der Hand einzufangen ist nicht leicht. Es mit Stativ und Langzeitaufnahme machen, jup geht easy, aber ich wollte das anders 😀

Also stellte ich mich in die offene Balkontür und löste permanent die Camera aus und versuchte dabei noch sie ganz ruhig zu halten. Zwei Bilder zeigten dann einen Blitz, auf den restlichen ca. 60 Aufnahmen war keiner. Aber ich war mächtig stolz einen Blitz auf ein Bild gebannt zu haben. Ich habe bis heute auch nicht wieder versucht Blitze zu fotografieren, dieser hier bleibt somit ein Unikat von mir 🙂

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November 2020

– Blitzlicht –