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Auffrischung für die Wohnzimmer Wand

Gestern bin ich angefangen und hab die Tapete vom Vormieter runter geholt von der langen Wand im Wohnzimmer. Da waren sechs Bahnen mit einem großen Floralen Muster geklebt. Ich fand es ganz hübsch, so durfte sie beim Einzug 2021 erst mal dran bleiben. Spart ja auch ne Menge Arbeit, wenn man die Tapeten vom Vormieter übernimmt 😀

Im letzten Jahr, hatte ich im Sommer dann eine so tolle Design Tapete im Baumarkt entdeckt und gleich mal spontan 3 Rollen gekauft. Hätte mich sonst geärgert, wenn sie jetzt weg gewesen wäre. Die Tapete ist so richtig nach meinem Geschmack und passt zum Stil meiner Einrichtung viel besser. Grad was Design/schöne Stücke beim Einrichten angeht, bin ich sehr angetan von hübschen Einzelteilen die nicht sofort in hunderten anderen Wohnungen zu finden sind. Da darf es auch gern etwas ausgefallener sein, aber es ist dann nicht Null Acht Fünfzehn und ich mag es dann Jahrzehnte anschauen und freu mich dran. Denn alle paar Jahre neu einrichten ist so gar nicht meins. Tapezieren wollte ich im Sommer und Herbst/Winter aber nicht mehr, so lagen die Rollen erst mal im Keller.

Aber jetzt geht es los. Tapete runter ging fix, war Fliestapete und die lässt sich super gut fast in einem Stück von der Wand abziehen. Vorher musste ich nur das DVD Regal ausräumen und bei mir im Atelier unterstellen und den 50er Jahre Cocktailsessel auch. Ein Raum mit wenig Möbeln hat echt seine Vorteile \o/ Minimalismus ist mega. Da ich auch nur sechs Bahnen wieder kleben will, soll ja ein Eyecatcher sein, konnte in der einen Ecke der kleine Glastisch und der Deckenfluter stehen bleiben und die Bank vom Esstisch, steht in der anderen Ecke, brauch ich nachher nur kurz vor ziehen und die Wand ist frei. Kleister ist angerührt und die Bahnen hab ich gestern schon zugeschnitten, wegen Rapport, dann geht das kleben nachher flott weg und ich muss nicht zwischendurch erst zuschneiden, ich Fuchs 😆

Wenn es fertig ist, wird es auch ein Bild geben 😛

Aurelia

Lass mal reden über Social Media und Medienkonsum

Starten wir eine neue Runde mit „Lass mal reden über…“

Diesmal wollen wir, Frau Hummel, Frau Bahnwärterin und ich, ein wenig über den ganzen Medienkonsum und Social Media reden. Was nutzen wir noch so an „alten“ Medien und in welchen Netzwerken der bekannten Plattformen sind wir so unterwegs.

Alte Medien bei mir

Fangen wir mal mit den Büchern an. Hab ich jede Menge und habe auch sehr viel gelesen, aber die letzten Jahre ist das Lesen von ganzen Büchern bei mir nicht mehr so möglich. Die Depression hat die Konzentration in Mitleidenschaft gezogen und es fällt mir immer noch schwer, mich auf ein ganzes Buch zu konzentrieren. Im letzten Sommer, habe ich ein halbes geschafft, das war schon ein kleiner Erfolg. Ich denke es wird auch bald wieder möglich sein, so richtig viel zu lesen. ich warte ab und probiere es immer mal wieder. Denn ich war immer ein Bücherwurm, sowie ich lesen konnte, war kein Buch mehr sicher vor mir und die Bücherei war für mich das Paradies auf Erden. Irgendwann wird es bestimmt wieder gehen.

Tageszeitung gibt es hier nicht mehr, die wurde uns zu teuer und wir haben festgestellt, alles was drin steht, hat man am Tag vorher schon irgendwie durch andere Medien mitbekommen. 

Zeitschriften gibt es hier wöchentlich eine, meine Fernsehzeitung „TV Hören und Sehen“. Die haben wir im Abo seit wir zusammen wohnen, über 30 Jahre schon. Ich mag diese Zeitschrift sehr, denn außer dem Fernsehprogramm sind gute Artikel drin, die ich lesen mag. Früher hatte ich auch eine Nähzeitschrift „Neue Mode“ abonniert, als die eingestellt wurde, hatte ich dann die „Zuhause wohnen“ im Abo, sie dann aber gekündigt, weil sich zu vieles wiederholte. Ab und an kommt es mal vor, dass ich mir eine Sonderausgabe einer Häkel- oder Strickzeitschrift hole, ist aber auch schon wieder lange her. Andere typische Frauenzeitschriften mag ich nicht und kaufe sie auch nicht.

Radio ja das muss sein. Wir haben mein altes iPad als Radio laufen. Es läuft bis mittags Radio Bremen 1. Die Regionalen Nachrichten und die Musik kann gut im Hintergrund laufen. Ganz still mag ich es nicht haben, da muss was dudeln 😀 

Fernseher jetzt wird es für euch sehr aufschlussreich was die Frau Aurelia so für eine „Sucht“ hat *gg… ich bin nämlich ein Fernsehjunkie! Ohne Fernseher geht bei mir eigentlich gar nicht. Ok bei Stromausfall kann ich auch ohne auskommen, aber sonst brauch ich die Flimmerkiste. Seit ich denken kann, bin ich von diesen bewegten Bildern in dem Kasten fasziniert und hab jede Gelegenheit genutzt da auch was sehen zu dürfen. Durfte man aber ja meist nicht, jedenfalls nicht wirklich oft, nur mal eine Sendung. Also hat klein Aurelia heimlich geschaut wenn die Eltern spät abends noch spazieren waren. Es war auch egal was da lief, Hauptsache ich konnte die laufenden Bilder betrachten. Bis ich dann mal einen heftigen Schreck bekam, als ich heimlich Nachts schaute, denn plötzlich war nur noch Schnee auf dem Bildschirm, ich dachte ich hab den Fernseher kaputt gemacht /o\ und am nächsten Morgen dann meinen Eltern ganz kleinlaut erzählt, das ich Nachts den Fernseher angemacht habe und der nun kaputt ist. Meine Eltern staunten nicht schlecht, gingen in die Stube und knipsten den Kasten an und siehe da, alles in Ordnung *gg… tja war halt damals noch so, dass ab einer bestimmten Uhrzeit keine Sendung mehr lief und nach dem Testbild dann einfach Schneerauschen kam. Nix mit rund um die Uhr Sendungen wie heute. Ich bekam ne Standpauke wegen dem unerlaubten Fernsehen und ne Erklärung wegen dem Schnee, inklusive dass sie es wohl schon länger gemerkt hätten, dass ich da Nachts heimlich mal schaue, weil der Fernseher warm war wenn sie nach Haus kamen orrr…. 😀 Ich schaute trotzdem weiter heimlich wenn sie nicht da waren, ich glaub sie wussten das auch *schmunzel* Bei meinem Opa und meiner Omi, war das viel besser, da durfte ich immer ganz lange aufbleiben und mit ihnen schauen, hielt mich aber nicht von ab, auch da Nachts heimlich weiter zu schauen. Ich sag ja Fernsehjunkie /o\ 

Es ist bis heute so, dass ich gerne Fernsehen schaue, oder ihn, wenn ich Nachmittags in der Stube sitze, im Hintergrund laufen hab. Meinen Fernseher nutze ich mehr als alle anderen elektrischen Geräte die man so hat 😆 minimalistisch bin ich da nicht unterwegs.

Neue Medien und Social Media bei mir

Internet gibt es bei uns seit es anfing für Privat bezahlbar zu werden. Herr Aurelia war da die treibende Kraft. Ich bin erst seit 2007 wirklich aktiv im Internet unterwegs, also so mit eigenem Laptop. Vorher war mir das suspekt und ich wollte nicht dauernd vor so einem Kasten hängen, hört sich lustig an wenn man bedenkt wie viel ich vor dem Flimmerkasten hänge 😀 egal, Internet fand ich öde und wusste auch nicht so genau was soll ich da denn mit machen. Mein Interesse wurde mit der ersten Digitalcamera geweckt, wollte ich auch erst nicht haben, denn ich war strikter Analogfilm Verfechter, aber die Neugierde kam dann doch und ja irgendwie wollte ich ja die Bilder dann auch anschauen auf einem Monitor. Also musste ein Laptop her und eben auch Internet für Frau Aurelia. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, ohne Internet zu sein. Für mich ist es eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Wenn ich was wissen will, schnell mal googeln und zack hab ich Antworten. Mich mit Menschen austauschen die die gleichen Interessen haben, auch kein Problem, es gibt jede Menge da in diesem Internet. Das ist im realen Leben nicht immer so und ich habe auch arg Probleme damit, mit Menschen in Kontakt zu bleiben. Ich bin da „komisch“ und ein ziemlicher Einzelgänger, in meinem Leben sind nur sehr wenige Kontakte. Freunde? Wenn ich da mal von Herrn Aurelia (er ist Ehemann und Freund) absehe, hab ich keine. In der Schule früher hatte ich auch nur ein zwei Freundinnen, aber die Kontakte sind dann später eingeschlafen als man aus der Schule raus war. Ich hab Bekannte sag ich jetzt immer, aber beste Freunde, nein. Stört mich aber auch nicht wirklich. Ich bin gern für mich und mach mein Ding. Zu viele Menschen/Freunde im realen Leben stressen mich einfach zu sehr und das tut mir so gar nicht gut. Übers Internet bin ich aber gerne mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt, ist eine Win-Win Situation für mich 🙂

Social Media ja da bin ich viel unterwegs. Mein Hauptnetzwerk ist Mastodon seit letztem Jahr. Es ist eine tolle Plattform mit sehr gutem Ton untereinander. Twitter war vorher mein Hauptnetzwerk, aber dort ist zu viel negatives mittlerweile. Ich bin immer noch täglich dort unterwegs, aber nicht mehr so intensiv wie noch vor einem Jahr. Das intensive und der tolle Austausch, hat sich komplett nach Mastodon verlagert. Denn viele mit denen ich bei Twitter interagiert hab, sind auch zu Mastodon gewechselt, so dass man sich dort jetzt austauschen kann. 

Instagram bin ich auch in kleinem Umfang unterwegs mit einem privaten Account. Dort folge ich nur wenigen, überwiegend Fotografen, um einfach mal abzuschalten und Bilder aus der weiten Welt zu sehen. Einige andere Accounts hab ich dort auch zum verfolgen, sind dort ganz andere als z.B. bei Mastodon oder Twitter. Ich trenne da. Insta könnte für  mich nie Mastodon/Twitter ersetzen. 

Ein weiteres Netzwerk ist MeWe, dort bin ich gelandet als Google+ dicht gemacht wurde. Da bin ich aktiv mit einer Fotogruppe und drei Handarbeitsgruppen, die vorher eben bei Google+ waren. MeWe nutze ich nur vom Rechner aus. Nicht jeden Tag und dann ca. 20 min bis halbe Stunde. 

Mastodon, Twitter und Insta, habe ich die Apps auf dem iPad und turne da dann auch täglich rum. Am iPad bin ich meist ab Nachmittags und am Abend noch, bis dann ein Film kommt so gegen 20 Uhr. Hab ich nachmittags was vor, dann bin ich nicht im Internet zu finden, denn ein Smartphone hab ich nicht und das iPad ständig mitnehmen ist unpraktisch. Ich brauche aber unterwegs auch kein Internet, da will ich meine Umgebung erkunden und Dinge anschauen. Da will ich nicht auf einen Bildschirm starren 😀 mache ich ja sonst schon genug. Aber hey ich bin Erwachsen und darf machen was ich will, auch lange Fernsehen oder Internetten 😛 

Mein Blog gehört auch zu dem Kreis wo ich mich austauschen kann, na zumindest zum Teil. Er ist zwar kein Social Media, aber auch über den Blog habe ich ja Kontakt und Austausch, darum steht er hier mal mit drunter. 

Für diese ganzen Aktivitäten braucht es ja auch irgendwie Geräte die einem das ermöglichen, also dieses surfen im Internet. Da hab ich ein großes Laptop mit zusätzlichem Monitor (brauch ich um bei der Bildbearbeitung den richtigen Durchblick zu haben *gg…) und mein iPad für. Ein iPhone ist 2025 bei mir eingezogen, mit Internet als Prepaid.  Mein Handy ist ein schlichtes was keine Funktion für Internet hat. 

Diesmal läuft die Fragerunde bei mir nicht unter Minimalismus, denn minimalistisch bin ich hier ganz und gar nicht unterwegs. Gut gibt andere die noch viel mehr mit den Medien unterwegs sind, aber ich finde es auch für mich schon viel. Frag mich ja immer wie ich die ganzen anderen Sachen, wie Fotografie, Häkeln, Stricken, Bildbearbeitung, draußen sein usw. trotzdem noch in den Tag rein bekomme 😀 Vielleicht hat mein Tag ja mehr als 24 Stunden, wer weiß 😛 

Wieder mal viel Text, aber ihr habt es jetzt geschafft! Wenn ihr noch Lust habt, dann könnt ihr bei Frau Hummel und Frau Bahnwärterin heute auch noch zu dem Thema lesen.

Aurelia

Update 06.08.2025 es gingen zwei Social Media Netzwerke und ein iPhone ist eingezogen.

Gehäkelte Badematte

Eine Badematte in frischen Farben sollte her und da hab ich mal zur Häkelnadel gegriffen.

Eine kleine genähte Badematte hatte ich euch ja schon mal hier gezeigt. Diesmal war mir mal nach gehäkelt, weil mir da so ein schönes Muster durch den Kopf ging. Also ab zum Wolldealer und passende Farben aussuchen in Baumwolle und dann konnte es los gehen.

Anleitung gehäkelte Badematte

( © Andrea B. )

Die Badematte ist mein eigenes entworfenes Design.

Größe 80 cm x 55 cm

80 Luftmaschen anschlagen

Mustersatz

2 Reihen feste Maschen, 3. Reihe feste Maschen und Reliefstäbchen ( das Reliefstäbchen in jede 4. Masche ), 4. Reihe feste Maschen, 5. Reihe feste Maschen und Reliefstäbchen, 6. Reihe feste Maschen. Nächsten Mustersatz die Reliefstäbchen versetzen. Die Reliefstäbchen sind immer in anderer Farbe als die festen Maschen, dadurch entsteht dieser Effekt. Ich hab drei Farben verwendet.

Abschlusskante 4 Reihen feste Maschen.

Damit die Matte nicht rutscht, hab ich eine Antirutschmatte geholt und sie mit Klettband an der Häkelmatte befestigt. Dazu rundum kleine Stücke Flauschseite an die Matte nähen und die Klettstücke auf die Antirutschmatte kleben. So kann man die Antirutschmatte ganz leicht abmachen, wenn die Häkelmatte gewaschen werden muss.

Das war es dann auch schon und so sieht die Matte im ganzen aus.

Die Fäden der verschiedenen Farben habe ich immer mit durchgezogen beim Farbwechsel, heißt den Wollfaden der nicht benötigten Farbe in den Maschen mitlaufen lassen, mit rein häkeln. An der Kante die Wollfarben auch immer mit hochhäkeln, sieht man später nicht mehr, da ja eine Abschlusskante drum gehäkelt wird.

Die Matte hab ich dann noch in kleiner mit anderen Farben für Mini Aurelia ihr Bad gehäkelt.

Sieht auch schick aus die Farbkombi 🙂

Wenn ihr Fragen habt, wie immer her damit, ich beiße nicht.

Aurelia

Lass mal reden über Kosmetik und Körperpflege

Hier kommt der nächste Teil unserer Reihe, „Lass mal reden über…“, die Frau Hummel, Frau Bahnwärterin und ich gestartet hatten. Diesmal wollen wir ein wenig über Kosmetik und Körperpflege reden und da mal Einblicke geben wie wir das so machen.

Bei Frau Hummel und bei Frau Bahnwärterin könnt ihr heut auch die Blogartikel dazu lesen. Also schnappt euch nen Tee oder Kaffee und macht es euch gemütlich, gibt einiges zu lesen heut 🙂 

Kosmetik und Körperpflege geht auch minimalistisch

Ist ja eigentlich ein Thema, welches nicht unbedingt so unter den Menschen bequatscht wird. Wer geht schon zu Freunden und fragt:

„Hey wie machts du das eigentlich mit deiner Körperpflege und was nimmst denn so zum hübsch machen?“ 😀 

Also ich hab das zumindest noch nicht gemacht, zumindest nicht so direkt *gg… Eher so im Gespräch über Gott und die Welt kam man dann auch mal auf Cremes, Haarshampoo und Co. *schmunzel* 

Heut wollen wir aber mal den Mantel des Schweigens ein wenig lüften und erzählen wie es bei uns so im Bad aussieht und was sich da so alles an Produkten tummelt. (Ich hatte hier im Blog vor längerem schon einige Artikel dazu geschrieben, bei Interesse findet ihr die über die Suche oder unter den verschiedenen Kategorien.) 

Bei mir geht es ziemlich simpel zu, was Produkte angeht. Ich habe zwar über die Jahrzehnte auch etliches ausprobiert, aber irgendwann blieben dann bestimmte Dinge übrig die ich schon ewig verwende. Ich bin ein Gewohnheitsmensch und wenn Produkte gut funktionieren bei mir, sich gut anfühlen, machen was sie sollen, dann wechsle ich nicht hin und her. Ständig den neuesten heißen Scheiß ausprobieren mag ich auch nicht, meist wird das Blaue vom Himmel versprochen damit man es kauft, aber das Wunderprodukt ist es dann auch nicht. Ich habe es eh lieber weniger und praktisch, als mich beim Pflegen durch hunderte Tiegel und Töpfe zu arbeiten und wertvolle Zeit im Bad zu vergeuden. Und es gilt auch bei der Körperpflege lieber weniger als zu viel, denn der Körper erledigt einen großen Teil der Pflege selbst. Ja doch, schaut nicht so ungläubig 😀 man kann nämlich überpflegen und holt sich ne ganze Reihe an Problemen an die Backe, die man nicht haben will. Geht mal ein bisschen recherchieren, da findet ihr einiges dazu wenn ihr mir nicht glaubt 🙂 

So mach ich das im Bad

Mein Hauptpflegeprodukt ist kaltes Wasser. Im Gesicht nehme ich nix anderes dazu. Morgens und abends kaltes Wasser mit der Hand im Gesicht verteilen und danach abtrocknen und eine Sensitive leichte Creme drauf, fertig. Morgens benutze ich noch Wimperntusche und einen Kajal für das untere Innenlid in schwarz. Mache ich seit ich 15 J. bin und gehe nie ohne, sonst fühl ich mich nackt 😀 Die Wimperntusche mache ich abends nicht extra ab, das reicht wenn ich sie Morgens beim Gesicht waschen etwas mit entferne, abgebrochene Wimpern hab ich noch nie gehabt dadurch. Ich halte das ja für einen Mythos der Kosmetikindustrie, um ihre Abschminkprodukte zu verkaufen.

Der restliche Körper wird auch mit kaltem Wasser und Waschlappen gereinigt, immer Morgens und Abends. Ca. Viermal die Woche nehme ich warmes Wasser mit ein wenig Duschgel drin. Abends nach dem Waschen benutze ich eine leichte Bodylotion und für die Füße eine Fußcreme. Damit die Füße weich und geschmeidig bleiben, nehme ich noch mehrmals die Woche einen Bimsstein, einen ganz normalen ohne Elektro Schnick Schnack. Sowas brauch ich nicht und ist mir auch viel zu teuer. 

Morgens gibt es dann noch eine leichte Deocreme aus guten Ölen von einer kleinen Seifenmanufaktur. Es würde auch ohne Deocreme gehen, denn riechen tut mein Schweiß unter den Armen nicht mehr, aber ich mag den leichten Duft so gerne. Seit ich komplett umgestellt hatte auf nur Wasser und keine Deos aus der Kosmetikindustrie, ist das Nasse an meinem Körper geruchlos. Ab und an im Sommer bei massiver Hitze oder wenn ich ordentlich geschuftet habe, dann riecht es mal etwas, aber nicht unangenehm oder penetrant, wie man es manchmal vernehmen kann bei Mitmenschen *schmunzel* nö ist halt ganz normaler Geruch und den kann man dann wieder schnell beseitigen mit Waschlappen und kaltem Wasser. 

Bei meinen hüftlangen Haaren habe ich vor Jahren auf Silikonfreies Shampoo und Spülung gewechselt und danach für ca. zwei Jahre auf Haarseife. Von der Haarseife war ich sehr angetan und es klappte auch super, bis die Wechseljahre weiter voranschritten und meine Haare sich veränderten. Erst hatte ich Haarausfall und sie wurden immer dünner, trockener und die Spitzen spröde und heftig brüchig. Die Haarseife hat dann zusätzlich noch ausgetrocknet, da bin ich dann wieder auf Silikonfreies Shampoo und Spülung gewechselt. Denn bei meinen Haare verstehe ich keinen Spaß und wenn sie leiden, dann wird sofort gehandelt und Produkte die nicht mehr funktionieren, werden gewechselt. Ob da wieder mehr Plastik im Bad durch die Flaschen entsteht, ist mir dann Furzegal (ich liebe Lethal Weapon mit Mel Gibson 😆 ) Die Haare wasche ich einmal die Woche, das reicht vollkommen. Nach dem waschen kommt ein bisschen Schaumfestiger in meinen Pony, damit er sich nicht platt an die Stirn klatscht /o\ Ich hab nämlich ganz glatte Haare und die sind halt platt am Kopf dran, da braucht es für den Pony etwas für den Sitz. Wenn die Haare an der Luft getrocknet sind, wird gut gebürstet mit einer Naturborsten Bürste und der Pony dann mit Haarlack fixiert, so wie ich ihn haben möchte.

Ja was? Haarlack im Pony muss sein, ich lebe an der Küste! *lach* da weht immer ne steife Brise und die Frisur wird kräftig durchgepustet. Aber ich verrate euch was, wenn richtig Sturm ist, dann hält auch der Haarlack nicht mehr *gg… so viel dann zum Werbeslogan „Wind, die Frisur hält, Drei Wetter….“ stimmt nicht wirklich. Aber ich nehme den Haarlack von denen trotzdem schon seit Jahrzehnten, ist für mich der beste. Bei dem Schaumfestiger und auch beim Haarlack, habe ich immer mal nach anderen Alternativen geschaut die nicht so Umweltschädlich sind (immerhin sind die ja heute FCKW frei), aber für mich hab ich da keinen guten Ersatz gefunden. Die Alternativen machen nicht genau das was ich haben möchte, also bleibt es bei meinen beiden Produkten. Denn wie schon gesagt, bei meinen Haaren bin ich sehr eigen und werd zickig und wütend, wenn da was nicht passt, oder mir die Pracht zerstört. Da bin ich dann eben eine Umweltsau, kann ich gut mit leben 😛 

Zum Hände waschen liegt im Bad ein Seifenstück aus guten Ölen in einer Holzschale. Beim Zähneputzen benutze ich eine Zahnpasta für Schmerzempfindliche Zähne und eine weiche Zahnbürste, elektrische Zahnbürste vertrage ich an den Zähnen nicht, da spring ich im Dreieck weil es so an den Zähnen zieht. Ich hatte immer mal überlegt es mit selbst gemachter Zahnpaste zu probieren, aber ich trau mich da nicht ran. Die Zähne sind einfach zu empfindlich und mit der Zahnpasta die ich nehme klappt es gut, also bleibt es so. Warum soll ich mich quälen? nur um sagen zu können „Hey ich nehme aber nur ganz natürliche Produkte und mache alles selber“ nee leck mich am Allerwertesten, irgendwo ist dann auch mal gut mit Welt retten und spätestens da wo es auf meine Gesundheit geht. Für die Lippen nehme ich einen Lippenbalsam von Neutrogena, der ist für mich wie ein Geschenk gewesen vor Jahrzehnten, denn vorbei war die Zeit mit spröden trockenen Lippen und eingerissenen Mundwinkeln. Das haben andere Produkte nie geschafft, auch die Naturkosmetik konnte da nicht mithalten. Hatte da welche ausprobiert, aber nö war Mist, also weiter den Neutrogena, egal was da drin ist. Ist mir na? genau Furzegal 😛 

Fassen wir mal zusammen was ich im Bad verwende:

  • Kaltes/warmes Wasser und Waschlappen
  • Duschgel Alterra (mittlerweile Kneip)
  • Gesichtscreme Alterra
  • Bodylotion Alterra (mittlerweile Kneip)
  • Deocreme Sauberkunst
  • Fußcreme Elkos
  • Bimsstein
  • Seifenstück für die Hände Alterra
  • Wimperntusche Rival de Loop
  • Kajal Alterra
  • Zahnpasta Elmex Sensitiv Professionell und normale Zahnbürste weich
  • Lippenbalsam Neutrogena (gibt für mich nix besseres)
  • Shampoo Alterra
  • Spülung Sante (mittlerweile Alterra)
  • Schaumfestiger Drei Wetter Taft
  • Haarlack Drei Wetter Taft
  • Bürste mit Naturborsten und einen groben Kamm nach dem waschen zum entwirren der Mähne
  • Vergrößerungsspiegel ( ich seh sonst nicht wo ich so die Tusche verteile und mit Brille auf geht das echt nicht) 

(Die Produktnamen hab ich mal dazu geschrieben, als Info für euch bevor Fragen aufkommen. Es ist keine Werbung und ich werde auch nicht bezahlt dafür, dass ich sie nenne.)

So aufgelistet sieht das ganz schön viel aus stell ich grad fest /o\ *gg…. naja im Bad ist jedenfalls noch Platz im Schrank für Herrn Aurelia und der Hängeschrank ist klein und hat nur zwei Regalbretter hinter der Tür, für jeden eins, und eins unten drunter für unsere Bürsten, also ist es gar nicht soooooo viel 😀 Die meisten Produkte sind aus dem Naturkosmetik Bereich, einige nicht, weil sie für mich in der Naturkosmetikvariante  nicht funktionierten und ich teils Probleme mit den Inhaltstoffen hatte. War z.B. bei der Wimperntusche von Alterra der Fall, da tränten meine Augen wie verrückt von, also wieder auf den normalen gewechselt. Na und bei den anderen Dingen hab ich ja im Text schon einiges geschrieben, das wiederhol ich jetzt nicht noch mal 😀 

Die Cremes verwende ich sehr sparsam, dick auftragen mag ich sowas nicht und meine Haut ist sehr zufrieden mit meiner sparsamen Pflege. Sie ist weich und nicht zu trocken oder zu fettig, auch Pickel oder andere Unschönheiten habe ich so gut wie nie. Das war mal anders, nämlich als ich zur Reinigung mit Seife oder Duschgelen täglich drauf rum gewienert hab. Da brauchte ich so viel Creme danach und es war trotzdem immer zu trocken und teils dann auch Pickelchen. Mit fettiger Haut hatte ich nur in der Pubertät ne Zeit zu tun, nach den beiden Schwangerschaften (mit 19J und mit 22J) hatte sich das erledigt, ich wurde Team trockene Haut. Akne ist zum Glück in der Pubertät nicht im Gesicht aufgetreten, ich hatte sie ne Zeit auf dem Rücken. Da hatte meine Mum mir dann aus der Praxis wo sie arbeitete spezielle Creme mit Schwefel mitgebracht und die Akne verschwand dann auch so nach und nach. Ob es die Creme heut noch gibt, keine Ahnung. Konnte man jedenfalls nicht frei kaufen, gab es nur beim Arzt. 

Hab ich noch was vergessen? Nö ich denk das reicht jetzt auch, hab eh schon alle verschreckt und jeder ist froh das es kein Geruchsinternet gibt *gg… denn so wenig Pflege da muss die Frau Aurelia ja stinken wie ein Iltis 😉 😛

Habt einen schönen Samstag.

Aurelia

Update am 17.06.2025