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Mal kurz Quer Beet schnacken

Geht es euch manchmal auch so, daß ihr einen Blogbeitrag schreibt und dann ziemlich unsicher seid ob ihr den veröffentlichen sollt oder nicht? Mir ging das mit dem letzten Beitrag, Wehmut- der langsame Abschied vom weiblichen Zyklus,  jedenfalls so. Ist ja auch ein recht persönlicher Artikel geworden und dann noch zu einem Thema das meist nicht groß beredet wird. Zumindest ist das mein Eindruck. Beim schreiben bin ich einfach davon ausgegangen was ich gerne mal so lesen möchte und wo ich Erfahrungsberichte drüber suche. Und ich scheine nicht die einzige zu sein 🙂 denn mein Artikel wird von euch sehr gut gelesen *freu… vielen Dank an euch!

Wat noch?

Ach ja, gestern war ich im Kaufrausch *gg…. wollt ihr wissen was? Also ich hab alle großen Klamottenmarken und Schuhe und ……

STOP!

Das warn Witz, ich habe mir die Zutaten für DIY Zahnpasta endlich besorgt, nachdem ich schon so einige male darüber gelesen habe. Die positiven Berichte haben mir Mut gemacht es nun auch mal zu versuchen, ob meine Beißerchen damit auch zufrieden sind. Ich werde euch also bald einen Erfahrungsbericht abgeben können. Hoffentlich ein positiver 🙂 Falls ihr auch schon probieren wollt dann schaut doch mal bei Maria vorbei da findet ihr die Zutatenliste und Marias Erfahrungen.

Wollt ich noch was? Nö das wars, für heut muss das reichen 🙂

Habt ein schönes Wochenende

liebe Grüße

Aurelia

Wehmut – der langsame Abschied vom weiblichen Zyklus

Eine Freundin?

So oft habe ich die monatliche Blutung verflucht, weil sie mich einfach nervte. Besonders nachdem ich mit Ende 30 für mich abgeschlossen hatte doch noch so einen Kleinen Nachzügler zu bekommen. Der Wunsch vielleicht doch noch einmal Schwanger zu sein und ein Baby im Arm zu halten, es aufwachsen zu sehen, der hielt sich bis zu dem Zeitpunkt in meinem Herzen sehr hartnäckig. Trotzdem wir eigentlich die Familienplanung abgeschlossen hatten, denn Herr Aurelia wollte keine weiteren Kinder, zwei wundervolle Mädchen reichten ihm. Bei mir war es dann auch, nach aussen hin, ganz klare Sache keine weiteren. Denn der Kopf dachte mittlerweile zu viel nach, was sich alles ändern würde wenn wir noch ein drittes Kind haben würden. Angefangen vom Platz (60m2) definitiv für dann fünf Leutchen einfach zu wenig, über die Gedanken das wir dann doch schon ziemlich „Alt“ sind wenn das dritte dann Volljährig ist, hin zu den Gedanken das ich/wir noch mal ganz von vorne Beginnen usw. Solche Gedanken habe ich mir nicht gemacht als ich meine beiden bekommen habe, mit 19 und mit 23, da gab es solche Gedanken einfach nicht. Da war es einfach, ich möchte ein Baby und fertig 🙂 Mag man Naiv nennen, in meinen Augen aber das beste was man machen kann. Fängt der Kopf erst an mit zu planen ob für ein Kind jetzt der richtige Zeitpunkt ist, dann wird es ziemlich schwer den richtigen Zeitpunkt überhaupt zu finden. Wie gesagt, bis Ende 30 habe ich einfach immer mal wieder hin und her überlegt ob oder ob nicht noch einmal und war zufrieden mit dem Gedanken das ich jederzeit wenn ich will noch mal ein Baby bekommen kann, denn der regelmäßige Besuch von Frau Rotes Meer bewies ja das es nach wie vor geht. Hört sich ziemlich wirr an oder? War aber so bis dann der Tag kam wo ich ohne Sehnsucht plötzlich Babys anschauen konnte. Da war plötzlich nicht mehr dieses Gefühl in der Brust, das sehnsüchtig auch noch mal so ein Würmchen haben möchte, es war einfach weg!

Willste nicht endlich gehn?

Mit der Zeit wuchs dann der Unmut darüber das die Monatsblutung ja trotz abgeschloßenem Kinderwunsch immer regelmäßig da blieb. Ich fand das gelinde gesagt „Scheiße“ und die Vorstellung einfach nur nervig, daß der Kram mich noch begleitet bis ich dann die 50 oder so überschritten habe. Ja, ja ich weiß das ist dieses typische Frauengejammer, sie kann immer nur rumzicken und ist immer unzufrieden 😉

Jeden Monat aufs neue beobachtete ich ob sich die Blutung verändert. Ob sie sich verkürzt und weniger wird, wie sie sich ankündigt usw. Ungeduldig und immer ziemlich frustiert wenn sich nichts änderte. Ab etwa 43 wurde die Blutung dann weniger, sie kam zwar immer noch regelmäßig alle drei/vier Wochen, aber weniger als das was ich bis dahin kannte. Vor diesem Zeitpunkt bin ich nämlich regelmäßig förmlich ertrunken und traute mich den zweiten und dritten Tag der Blutung kaum von einem Klo weg °o° Eine Windel mit Supersaugkraft wie sie für Babys angeboten werden, hätte ich an diesen zwei Tagen auch gut gebrauchen können 🙂 Aber ok an zwei von sieben Tagen konnte man das ertragen, war ich ja auch gewohnt seit den beiden Schwangerschaften.

Geht sie jetzt doch? Kommt sie noch mal wieder? Abschied für immer ist doch jetzt auch irgendwie doof!

Das weniger werden der Blutmenge fand ich richtig gut und fing an noch ungeduldiger zu warten, daß sie denn nun endgültigt versiegt. Wollte sie aber nicht, im Ggenteil, sie fing an mich zu verarschen. Denn ab und an blieb sie drei Tage und tat dann so als wär sie wieder weg und kam dann überraschend noch mal am übernächsten Tag für drei/vier Tage zurück 🙄 Das ist dieses Alterspubertät Ding, hier hatte ich das mal genauer beschrieben. Ich hasse Überrschungen!

Interessiert bloß nicht, denn die nächste Überraschung ist da! Seit Mitte März passiert nix mehr, kein Besuch, geht man so mit einer „Freundin“ um? Schon gut ja ich weiß, es war eine Hass-Liebe Freundschaft, aber eben eine mit einer sehr langen Zeit die wir zusammen verbracht haben. Ihre Begleiter (Rückenschmerzen und ziehen im Unterleib immer kurz vor ihrem Besuch) hat sie zwar noch da gelassen, aber trotzdem fühlt sich das jetzt an wie ein Loch das entsteht und wo ich keinen Einfluß drauf habe es Rückgängig zu machen 🙁

Ich sag ja, Frauengejammer nix kann man mir Recht machen 😕 Sie ist erst mal weg und ob sie zwischendurch doch noch mal vorbei schaut weiß ich nicht. Ob mir das gefällt? Da muss ich mich erst mal mit auseinander setzen, denn diesmal ist es ja nicht wie bei 9 Monaten Schwangerschaft ohne Blutung, was sehr angenehm war weil da Neues Leben wächst, nee diesmal ist es ein Abschied von einem ganz Entscheidenden Stück Weiblichkeit. Egal ob ich Frau Rotes Meer nun gehasst habe oder nicht, sie gehörte dazu.

Finde ich das jetzt gut oder Scheiße das es doch so schnell ging? Ich weiß es nicht. Es ist was Neues und damit tue ich mich immer etwas schwer. Auch wenn ich vorher ziemlich gemeckert habe und es mir nicht schnell genug ging. Ist aber ja auch was anderes sich etwas immer nur zu wünschen, als es dann auch wirklich zu bekommen und dann damit leben zu müssen. Rückgabe ist leider ausgeschlossen.

Update noch vor dem Online stellen vom Beitrag, auch das kann passieren 🙂

Sie macht was sie will und ist doch noch mal zurück. Der weibliche Zyklus das unbekannte Wesen würd ich sagen 🙂 Faszinierend dieses Wechselbad aus Gefühlen, bleibt die spannende Frage wie unregelmäßig? die Besuche bei mir sich denn jetzt weiter entwickeln werden bis zum endgültigen Abschied.


Wie sieht es denn bei euch aus liebe Leserinnen? Kennt ihr das auch schon? Würde mich freuen wenn ihr über eure Erfahrung mit dem Abschied vom Zyklus berichtet. Ebenso würde ich mich natürlich auch freuen wenn ihr liebe Junge Leserinnen schreibt wie ihr mit Frau Rotes Meer  klar kommt und wie ihr über den Abschied denkt, der euch ja auch irgendwann betrifft. Ihr dürft auch gerne per Mail (zu finden im Impressum) schreiben, wenn euch das lieber ist 🙂

Habt einen schönen Tag

Liebe Grüße

Aurelia

Ein Buch macht Freude – Einfach Leben von Lina Jachmann

Wollt ihr wissen warum ich mir seit langem mal wieder ein Buch gekauft habe? Ok hört sich ja nicht so minimalistisch an das die Frau Aurelia, nachdem sie erst groß Bücher aussortiert hat, jetzt wieder losflitzt und Bücher kauft *schmunzel….

Aber ich musste einfach dieses Buch kaufen, denn das hat einen ganz besonderen Grund und den verrate ich euch jetzt mal.

Eine Mail mit Anhang und die Folgen 🙂

Bei mir trudeln ja viele Mails ein und zwischendurch auch ganz viele mit Anhang. Da ich überaus paranoid bin, was Viren und Trojaner angeht die sich vielleicht in diesen Anhängen verstecken, lösche ich solche Mails eigentlich immer ohne sie überhaupt aufzumachen. Meine Panik das ein Trojaner oder Virus meinen geliebten Rechner infizieren könnte, siegt da immer über meine weibliche Neugier zu spicken was denn wohl in so einer Mail für Unsinn drin steht. So eine Mail zu öffnen ist ja ansich noch ungefährlich, aber die Anhänge öffnen kann dann den Super Gau bedeuten.

Irgendwas an dieser Mail mit dem Anhang hat mich aber stutzig gemacht. Da stand was von Blog-Empfehlung in meinem Buch. Hmm… hab ich gedacht und mal vorsichtig auf den Absender geschaut. Lina Jachmann, kommt mir irgendwie bekannt vor der Name, woher bloß? Ich wußte es nicht wo oder in welchem Zusammenhang mir dieser Name schon mal über den Weg gelaufen war. Also den Namen erst mal gegoogelt, weil die Mail oder gar den Anhang öffnen wollte ich auf keinen Fall, wie gesagt paranoid 😀

Google spuckte dann ganz schnell Ergebnisse aus die mir ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Eine Autorin versteckte sich hinter dem Namen. Toll! Das klang doch sehr seriös, also ran und erst mal die Mail öffnen und lesen was denn eine Autorin von mir möchte. Ihr solltet noch wissen, das Buchautoren bei mir sehr hohe Bewunderung und großen Respekt haben 🙂

Ja und dann las ich in der Mail (übrigens die zweite die mir Lina geschrieben hatte, die erste hatte sich nämlich in den Spamordner verirrt und darum kaum meine Aufmerksamkeit bekommen. Nur der Name von Lina war in meinem Kopf hängen geblieben, dadurch kam er mir auch so bekannt vor) was mein Herz höher schlagen lies und meinem Puls beschleunigte. Im ersten Mailtext schrieb mir Lina das sie ein Buch schreibt und meinen Blog als Leseempfehlung gerne mit aufnehmen möchte *staun… und im zweiten Mailtext berichtete sie mir dann, daß ihr Buch jetzt im Druck sei und Mitte März erscheint. Wenn ich über das Buch schreiben möchte oder ihr Fragen dazu stellen möchte würde sie jederzeit zur Verfügung stehen.

Ich weiß nicht wie oft ich diese beiden Mailtexte gelesen habe um zu begreifen das mein kleiner Blog so Interessant ist, das er einer Buchautorin eine Leseempfehlung in ihrem gedruckten Buch wert ist! Eine Stunde oder so danach war ich in der Lage Lina auf die Mail zu Antworten, mit ziemlich aufgeregten Fingern *lach… Ich sag nur, wie gut das es keine Videoaufnahme davon gibt, so viele Fehler beim tippen habe ich noch nie in meinem Leben gemacht und verbessern müssen vorm absenden.

Lina hat dann schnell geantwortet und wir vereinbarten, daß ich ihr meine Fragen für ein kleines Interview zusenden darf. Einen Tag vor erscheinen (war kein Problem es im Buchladen zu bestellen und am nächsten Tag abzuholen, ich unterstütze nämlich gerne den örtlichen Einzelhandel 🙂 ) von „Einfach Leben“ holte ich es aus der Buchhandlung ab und konnte dann noch einmal mit eigenen Augen schwarz auf weiß gedruckt lesen, daß mein Blog tatsächlich im Buch bei den Leseempfehlungen steht! Unglaublich, der Wahnsinn, Glücksmoment der Extraklasse……… ihr merkt schon ich weiß gar nicht so genau wie ich euch das Beschreiben soll was sich da in mir abspielte \o/ 😀

Danke sagen ist für mich selbstverständlich

Warum? Weil ich es einfach als Auszeichnung und Respekt mir gegenüber empfinde, daß mein Blog und damit meine Arbeit, mein Herzblut jemand anderem so viel wert ist in seinem Buch erwähnt zu werden! Da drücke ich meinen Dank auch gerne in Form eines Blogbeitrags und dem Kauf des Buches aus 🙂 Denn dieses Buch werde ich nicht wieder hergeben, ich möchte da immer mal wieder reinschauen und mich einfach freuen und dran erinnern was das für ein unglaubliches Gefühl war, als ich es in Händen hielt!

Andere dürfen das gerne anders sehen und drüber denken was sie wollen. Jeder so wie er es empfindet und das dann bitte auch Respektieren.

Geteilte Freude und ein Danke schön für Lina und keine Werbung 🙂

Das Buch habe ich selber gekauft weil ich mich einfach gefreut habe und hier auf dem Blog schreibe ich darüber weil ich diese Freude mit euch teilen möchte. Andere Gründe gibt es nicht dafür, weder verdiene ich damit Geld, noch bekomme ich dafür Geschenke oder was auch immer sich manch einer da vorstellen mag.

Da ist es \o/

Meine Fragen an Lina Jachmann

Hallo Lina, schön das ich dir ein paar Fragen stellen darf.

Liebe Aurelia,

vielen, vielen Dank für deine lieben Worte und das tolle Feedback zum Buch! Es freut mich sehr, dass es dir gut gefällt. Dass ist so schön, wenn sich die harte Arbeit auch auszahlt

Ich beantworte Dir natürlich gerne Deine (guten!) Fragen.

Magst du als erstes ein wenig von dir erzählen, wie bist du zum schreiben gekommen, ist das dein Hauptberuf, ist Einfach leben dein erstes Buch oder hast du schon andere Bücher geschrieben? Erzähl doch mal.

Ich bin ein waschechtes Hamburger Deern aber lebe nun schon seit vielen Jahren in der Hauptstadt. Meine Rundstücke oder auch Schrippen verdiene ich mit dem Schreiben. „Einfach leben“ ist mein erstes Buch.

Wie bist du zum Minimalismus / einfachen Leben gekommen, was war der ausschlaggebende Punkt dafür?

Ich bin über das Interesse für „Clean Eating“ zum Minimalismus gekommen. Die Umstellung zu einer pflanzenbasierten Ernährung, mit frischen, möglichst unverarbeiteten Produkten, hat bei mir den Stein ins Rollen gebracht. Ich habe sozusagen zuerst meinen Kühlschrank entrümpelt und danach alle anderen Bereiche des Lebens.

Wie hat dein Umfeld darauf reagiert?

Super positiv! Viele Freunde und Verwandte fragen mich häufig nach Tipps und Tricks. Wir haben im Freundeskreis auch schon Klamottentauschpartys veranstaltet und schenken uns schon seit Jahren lieber Zeit als Zeugs.

Warum wolltest du dieses Buch schreiben, es gibt ja schon einige zu dem Thema?

Ich fühle mich von ganz klassischen Ratgebern, mit starren Regeln, nicht so angesprochen und habe mir selbst eher einen Inspirationsgeber gewünscht. So ein Buch gab es noch nicht. Da habe ich es eben selbst geschrieben: randvoll mit inspirierenden Homestorys, Interviews, Porträts, DIYs, Rezepten und Tipps.

Wie lange hat die Recherche und Ideensammlung gedauert oder hast du einfach frei weg von der Leber geschrieben?

Das war schon ein aufwendiger Prozess. Ich habe lange recherchiert und alles selber getestet.

Du hast meinen Blog als Leseempfehlung in deinem Buch aufgenommen erst mal herzlichen Dank dafür. Wie bist du auf meinen Blog gestoßen und warum wolltest du ihn deinen Lesern empfehlen?

Ich finde es toll, dass Du auf Deinem Blog auch die Themen DIY und Upcycling behandelst. Mein Schwerpunkt in „Einfach leben“ liegt ja auch auf dem grünen, nachhaltigen Minimalismus. Das passt gut zusammen.

Ich danke dir für das kleine Interview und hoffe die Fragen waren nicht zu holperig *lach…war mein erstes Mal ein Interview zu führen 🙂

Ich wünsche Dir und Deinen Lesern ganz viel Freude und ganz viel „Einfach leben“!
Herzlich,
Lina Jachmann


 

Seid ihr noch da? Ziemlich viel Text diesmal *gg… aber ist ja Wochenende da kann man ja auch mal was länger lesen 🙂

Falls ihr noch wissen möchtet ob ich euch das Buch empfehlen kann? Ja das kann ich, denn es ist wirklich ein sehr schönes, informatives und inspirierendes Buch geworden. Selbst für jemand der sich schon lang mit Minimalismus und Co. beschäftigt 🙂

Vielleicht habt ihr ja Glück und ihr könnt einen Blick ins Buch werfen bei euch im Buchladen oder vielleicht auch schon in der Bibliothek.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

liebe Grüße

Aurelia

Strickjacke aus Wollresten

Kennt ihr das auch, daß die Wollreste bei euch zu einem Berg anwachsen und ihr keine Idee habt was ihr noch draus machen könntet? Meist sind diese einzelnen Resteknäuel ja auch sowas von klein, das nix gescheites draus zu Stricken oder Häkeln geht. Ausser vielleicht ne Luftschlangenkette 😀

Ich hab da eine Idee für euch mitgebracht, wie ihr fast alle Knäuel auf einmal los werdet und hinterher ein kunterbuntes Unikat anziehen könnt.

Anleitung Strickjacke aus Wollresten

Für die Jacke sucht ihr euch ein Strickmodell und die Anleitung nach eurem Geschmack aus. Alles was an Wollresten bei euch so zu finden ist, mal auf einen Haufen werfen und wiegen ob es für eine Jacke reicht. Sonst wie wäre es mit einer Weste oder einem kurzen Pulli? Ihr habt die Qual der Wahl 😀

Ich hatte für meine Jacke überwiegend Baumwollgarne verwendet. Für die Bündchen habe ich eine Polyacrylwolle verwendet, weil sie weniger stark ausleiert beim tragen. Das ist aber Geschmackssache. Von der Bündchenwolle hatte ich noch jede Menge Reste darum taucht sie auch im Muster der Jacke wieder auf.

Das Muster

Für das Muster habe ich ein Perlmuster genommen. Das läßt sich ganz einfach und schnell Stricken. Immer eine Masche rechts, eine Masche links abwechseln und in der nächsten Reihe dann umgekehrt. Das Bündchen ist mit eine Masche rechts, eine Masche links gestrickt. Rückreihe stricken wie die Maschen erscheinen.

Für die vielen bunten Flächen habe ich frei Schnauze die verschiedenen Farben so lange verstrickt bis ein Knäuel zu Ende war. Beim Farbwechsel in einer Reihe die Fäden miteinander verkreuzen, damit keine Löcher entstehen. Damit die Flächen nicht zu langweilig werden sind sie auch noch unterschiedlich gestuft. Am besten könnt ihr das sehen wenn ihr euch die Bilder anschaut, da erklärt es sich von selbst denke ich 🙂

Angefangen habe ich mit zwei Farben und dann halt wechseln wenn ein Knäuel zuende ist.

Die Knöpfe für die Jacke hatte ich noch liegen, sie gehörten mal zu einem Kleidungsstück welches ich für Maxi Aurelia genäht hatte als sie noch Lütt war. Hier passten sie dann wieder sehr gut, bunte Jacke und Rote Salinoknöpfe geht doch prima 🙂

Das vernähen der ganzen Fäden wenn die Jackenteile fertig gestrickt sind, ist allerdings eine ziemlich blöde Aufgabe 🙄  😛 das wollte ich euch nicht verschweigen 😀 aber es lohnt sich! Die Jacke habe ich mittlerweile auch schon mehr als 20 Jahre. Waschen geht Problemlos in der Maschine im Wollprogramm und zum trocknen glatt auf dem Gestell ausbreiten, dann bleibt sie in Form.

Ich wünsche euch viel Spass beim Stricken und falls ihr noch Fragen habt, fragt einfach ich beiße nicht 🙂

Aurelia

Neu – was zum schauen

Moin 🙂

Es gibt jetzt eine erste Bilderseite unter Aurelia Bilder *lach…. ja ich bin nicht die schnellste ich weiß 😀

Dort findet ihr Bilder die einen riesen Schritt zurück zu den Anfängen der Fotografie macht. Was das sein soll? Schaut doch einfach mal nach, dort habe ich das beschrieben und zwei Bilder sind in der Galerie auch schon zu sehen.

Im laufe der Zeit wird es immer mal ein neues Bild geben, ab und an dort vorbeihüpfen kann also nicht schaden *schmunzel…..

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Aurelia