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Häkelkissen für die Holzkiste

Häkelkissen Anleitung

(© Andrea B.)

Das Kissen ist mein eigenes entworfenes Design.

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Das Kissen wird mit doppeltem Faden in einem Stück gehäkelt mit Nadel Nr. 6. Es hat eine fertige Größe von ca. 46 x 35 cm mit Kante eine Größe von ca. 56 x 41 cm.

50 Luftm. +2 anschlagen, 115 R. Feste M. Häkeln, dann das Kissen übereinander legen so das ihr eine Überlappung bekommt. Stellt euch das wie einen Briefumschlag vor. Die Kanten an der Seite zusammenhäkeln mit Kettmaschen.

Um die drei Seitenkanten wird 1 R. feste Maschen, 1R. Stäbchen und dann 3R. Muschelmuster gehäkelt. Für das Muschelmuster 4 Stäbchen in eine Masche Häkeln, eine Luftmasche, eine Masche frei lassen und wieder 4 Stäbchen Häkeln. Immer wdh.

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An der offenen „Briefumschlagseite“ noch eine Reihe feste Maschen Häkeln. Zum verschließen eine Kordel aus euren Farben drehen. Das Inlet ins Kissen frimmeln und die Kordel dann durch die Maschen fädeln von Kissen und Überschlag. Schleife binden und fertig 🙂

 

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Auf diese Art mit dem Umschlag nähe ich auch gerne Kissenhüllen, es spart mir das leidige Reißverschluß einnähen oder die Suche nach passenden Knöpfen.

Für mein Kissen habe ich als Inlet die Steppdeckenmuster verwendet die vorher auch schon auf der Holzkiste als Polster verwendet wurden.

Wenn ihr noch Fragen zur Anleitung habt, immer her damit.

Viel Spaß beim Handarbeiten

Aurelia

DIY – Projekt Alte Holzkiste

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Diese alte Holzkiste dient bei uns schon seit Ende der 80` Anfang der 90` als Sitzbank im Flur. In der Kiste bewahren wir unser Werkzeug auf, wie den Werkzeugkasten, Bohrmaschine, Kabellampe, Gardinenzubehör, Klebeband usw.

Die Kiste habe ich bisher immer mit einem großen Tuch bedeckt was ich an den Seiten zusammengeknotet habe. Für die Sitzpolsterung hatte ich drei alte Steppdeckenmuster zusammengefaltet und drunter gelegt. Die Musterstücke stammen noch aus meiner Lehrzeit im Gardinen/Teppichhandel 🙂 Aussortierte Musterschals durfte ich mitnehmen, was ich super fand, da ich sie für vieles noch verwenden konnte. Damals steckte irgendwie auch schon der Minimalist (zu der Zeit war das aber noch nicht bekannt das es dafür einen Namen gibt  😆  ) in mir der aus Altem gerne was Neues macht 🙂

 

Aber zurück zur Kiste. Sie sollte nicht mehr versteckt unter einem Tuch sein, sondern ein Häkelkissen zum sitzen und weiße Farbe bekommen.

 

Material:

  • Universal Vorstreichfarbe
  • Flachpinsel
  • Zeitung zum Schutz für den Arbeitsbereich

 

Die Kiste habe ich kurz mit einem Lappen entstaubt und dann den ersten Anstrich aufgetragen. Immer ein bischen Farbe und die solange hin und her verstreichen bis der Pinsel leer ist. So die ganze Kiste bearbeiten. Immer schön ordentlich Unordentlich. Kennt ihr ja schon aus den anderen DIY Projekten diese Arbeitsmethode. So mag ich es am liebsten wenn es um Farbe geht 😀

 

Ergebniss nach dem ersten Anstrich:

 

Zwei weitere Anstriche hab ich noch aufgetragen. Einer war mir nicht hell genug, da die alte Farbe der Kiste doch sehr dunkel war, schimmerte sie zu stark durch.

 

Ergebniss nach drei Anstrichen:

 

Drei Anstriche waren genau richtig, es schimmert noch etwas die alte Farbe durch aber der Haupteindruck der Kiste ist jetzt weiß. Die Schaniere habe ich übrigens auch einfach mit der Vorstreichfarbe übergepinselt. Hält 🙂 zumindest vorerst, beim benutzen wird sie im laufe der Zeit zwar abblättern, aber das macht dann den Charme aus finde ich. Die Farbe an der Kiste wird ja auch irgendwann Gebrauchsspuren aufweisen und so soll es auch sein. Wer das nicht so gerne mag der sollte einen Acryllack für die Schaniere verwenden, eventuell vorher etwas anschleifen, das hält länger.

 

Die „Neue“ Sitzkiste:

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Macht sich richtig gut 🙂 ich freue mich über unsere „Neue“ Kiste, auch an ihrem Platz im Flur sieht sie schick aus.

 

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Als nächstes werde ich mich wohl über die Schränke im Flur her machen, ich glaub ich will die auch in ordentlich Unordentlich weiß haben :mrgreen: 

(nehmt der Frau den Pinsel und die Farbe weg! Die kriegt das fertig und streicht die ganze Welt in ordentlich Unordentlich an 😉  )

 

Viel Spaß bei eurem nächsten DIY Projekt, vielleicht war das ja eine Anregung für euch es auch mal zu versuchen.

Liebe Grüße

Aurelia

 

PS: Die Anleitung zum Häkelkissen

 

Dieser Beitrag ist bei Marias Linkparty  fix it – Reparieren ist nachhaltig  dabei

Möwen sitzen nicht in Bäumen

Über was man so nachdenkt wenn man auf dem Balkon steht und eine Raucht ist schon lustig.

Reger Betrieb ist da auf dem Gelände hinter unserem Wohnhaus. In den kleinen Gärten tummeln sich viele Vögel aller Art. Unter anderem auch Möwen. Zum Frühjahr fangen die außerdem an auf den Dächern der umliegenden Häuser zu brüten. Ist schön zu beobachten wenn dann die Babys flügge werden und auf dem Dachfirst spazieren gehen. Drollig 🙂

Die ersten Flugübungen werden von den Altmöwen streng bewacht und mit lautem Kreischen begleitet. Sollte dann mal eins der Babys müde werden und aus versehen die Straße oder den Fußweg für einen Spaziergang nutzen, dann heißt es für alle Menschen – Hunde – Katzen in Deckung gehen, denn Möweneltern verstehen keinen Spaß wenn es um ihre Babys geht. Die werden verteidgt mit Geschrei, Sturzflügen und Schnabelattacken auf die Feinde. Wenn man Glück hat bekommt man nur ein bissel Möwenschiet ab, aber es kann durchaus auch blutig werden. So ein Möwenschnabel im Kopf ist nicht lustig. Und so mancher Hund hat schon gejault und den Schwanz eingezogen und die Fußgänger haben Schutz im nächst besten Hauseingang oder Auto gesucht.

Aber ich schweife schon wieder ab 😀

Habt ihr schon mal gesehen das eine Möwe im Baum sitzt? Ich nämlich auch nicht. Die sitzen nie in Bäumen, immer nur auf festem Grund. Da haben Herr Aurelia und ich vorhin so drüber nachgedacht und da fiel uns das auf. Wir nehmen an das es wohl an den Füßen der Möwen liegt und sie gar nicht im Baum sitzen können weil sie keinen Halt finden. Denn Möwen haben ja Schwimmhäute zwischen den Zehen. Damit können sie sich ja nicht festkrallen wie andere Vögel. Enten und Gänse habe ich übrigens auch noch nie auf einem Baum sitzen gesehen 😀 auch so Schwimmhautfüßler 😀 Am Gewicht der Möwen liegt es jedenfalls nicht, denn Adler oder Geier sitzen in Bäumen und das ziemlich elegant und sicher 😀

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Falls ihr doch mal eine Möwe oder gar eine Ente im Baumwipfel sitzen seht dann schickt mir doch ein Foto 😀

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße

Aurelia

Müll reduzieren im Bad

Fällt bei euch auch so viel Plastikmüll im Bad an? Es ist erschreckend wie viele Flaschen und Tiegel da normalerweise zusammenkommen und wie oft man in die Drogerie laufen muss um Nachschub zu kaufen.

Als ich meinen Artikel über Plastik geschrieben habe, da hab ich gleich mal geschaut wie viel ich eigentlich im Bad davon verwende. Da kam einiges zusammen. Angefangen beim Schampoo über die Spülung bis hin zur Seife im Plastikspender und diverse Duschgels und Badezusätze, Cremes usw.

Erschreckend!

Nicht nur das die Dinge in Plastik verpackt sind, nein in vielen dieser Produkte steckt auch Microplastik das einfach so im Abfluß verschwindet und dann im Meer landet, weil die Kläranlagen es nicht filtern können. Da macht man sich ja gar keine Gedanken drüber wenn man sich mit diesen Themen nicht beschäftigt.

Ein Produkt (Körperpeeling) das dieses Microplastik enthält habe ich sofort in die Tonne getreten, ich wollte auf keinen Fall mehr etwas davon benutzen. Zwei weitere, dabei handelt es sich um eine Körperlotion und ein Lippenbalsam, die werden aufgebraucht und dann nicht wieder gekauft. Denn alles sofort wegzuschmeißen macht auch nicht wirklich Sinn und wäre Ressourcenverschwendung hoch drei. Das mag ich gar nicht. Es ist wirklich verzwickt! Wie soll man sich verhalten? Was ist besser für die Umwelt? Aufbrauchen oder Wegschmeißen?

Ich hab mich für folgendes entschieden: Aufbrauchen!

Ausnahme ist nur das Peeling mit den Plastikteilchen, ich konnte das einfach nicht mehr verwenden! Nachdem ich mir noch mal einen Klecks genauer betrachtet habe und die Minikugeln aus Plastik zwischen den Fingern fühlen konnte. Fragt mich bloß nicht warum ich mir da beim ersten benutzen noch keine Gedanken drüber gemacht habe, keine Ahnung. Zum  Glück benutze ich Peeling selten so das aus dieser verteufelten Flasche nur sehr wenig verbraucht wurde. Trotzdem ärgert es mich das sowas bei mir im Bad zu finden war.

 

Einiges an Produkten habe ich mittlerweile verbraucht und mir Alternativen gesucht.

 

Was bisher ersetzt wurde

Beim Schampoo bin ich komplett auf Haarseife umgestiegen nachdem mein altes Schampoo leer war. Das Ergebniss ist super die Haare sind füllig und fetten auch nicht so schnell nach. Waschen brauche ich sie nur noch zwei mal die Woche. Mit Schampoo war das nicht möglich, auch das Volumen bekam ich damit nicht in meine langen feinen Haare. Die Spülung habe ich zu Anfang ganz weggelassen und die ersten Wochen klappte das auch super, aber als das Wetter kälter wurde fingen meine Haare an zu fliegen wie verrückt. Hmm….. da krieg ich die Krise bei und eine Lösung muste her. Wieder auf herkömliche Schampoos und Spülungen wechseln wollte ich nicht, daher habe ich mal geschaut was es an Alternativen gibt und bin auf eine Feuchtigkeitsspülung von Sante gestoßen. Leider in Plastik verpackt aber als Kompromiss für mich akzeptabel für die kalte Jahreszeit da der Inhalt Plastikfrei ist. Wenn die wärmere Zeit beginnt werd ich wieder probieren ob es ohne geht. Was ich bei der Spülung von Sante aber positiv festgestellt habe ist, daß sie so gut wie nicht schäumt und das man nur einen Miniklecks davon braucht. Also sehr ergiebig. Die Spülung hält jetzt seit gut drei Monaten! Das Stück Seife seit vier Monaten. Von meinem ehemaligen Schampoos und Spülungen habe ich jeden Monat neue gebraucht. Für mich ein guter Erfolg im Plastikmüll reduzieren.

 

Der Seifenspender wurde verbraucht und dann durch ein Stück Seife von Sauberkunst ersetzt das in einem Holzschälchen liegt. Es hält auch sehr lange und hat den Vorteil durch die Öle die drin sind braucht man so gut wie keine Creme mehr. Das merkt man übrigens auch bei der Haarseife das sie die Hände rückfettet. Hände eincremen nach dem Haarewaschen brauche ich nicht mehr.

 

Um die Körperlotion zu ersetzen habe ich mittlerweile zwei Körperbalsame von Savion hier und bin begeistert. Sie sind in einer Metalldose und können rausgenommen werden. Ich habe das eine auch schon fürs Gesicht ausprobiert und es fühlt sich gut an. Wenn die Gesichtcremes also alle sind wird nur noch das Balsam für alles benutzt. Die Körperlotion benutze ich nicht mehr. Die wird wohl noch etliche Zeit brauchen bis sie leer ist, Herr Aurelia muss sich da opfern *schmunzel…

 

Badezusatz ist aufgebraucht und was an Duschgel da war, wird jetzt auch als Badezusatz verwendet bis es aufgebraucht ist. Danach werd ich mal Badesalz ausprobieren oder es mit selbst herstellen versuchen. ich bin schon auf einige Alternativen im Netz gestoßen.

 

Duschpeeling habe ich durch ein Stück Mandel-Olivenkernseife ersetzt. Man muss das stark kratzige aber mögen und nicht zu stark über empfindliche Hautstellen schrubbeln das gibt schnell Kratzspuren. Sie hinterläßt aber ein sehr schönes zartes Hautgefühl und eincremen ist nicht unbedingt erforderlich. Ich bin aber so verliebt in das Hautbalsam das ich es danach benutze und meiner sehr trockenen Haut gefällt es auch 🙂

 

Ich bin schon sehr zufrieden mit dem was ich im Bad an Plastikmüll aussortiert und ersetzt habe. Sicher geht da noch einiges, aber wie schon gesagt wegschmeißen nur um Sachen schnell aus dem Haus zu kriegen ist nicht meine Lösung. Bei manchen Sachen wie Zahnpasta habe ich mich noch nicht getraut etwas anderes zu probieren. Meine Zähne sind extrem Schmerzempfindlich und ob die das dann so lustig finden wenn ich ihnen mit Natron und Co. zu Leibe rücke? Hmmm…. mal schauen ob ich da einen Versuch wage in Sachen Alternative Zahnpflege.

 

Schminke ist bei mir kein Thema das ausufert, ich benutze täglich meine Wimperntusche und einen Kajal und fertig. Make-Up hab ich zwar stehen aber zuletzt vor einem Jahr benutzt. Es ist aber noch gut also bleibt es vorerst im Schrank falls ich es doch mal brauchen sollte für Fotoshootings z. B. Abschminkzeug oder Gesichtswässerchen sind mir zu umständlich sowas brauch ich nicht, bei mir kommt nur kaltes Wasser und der gute alte Waschlappen zum Einsatz, bissel Creme danach das reicht fürs Gesicht völlig aus. Erprobt seit gut 30 Jahren 😆

 

Die Deoabteilung in meinem Bad besteht zwar aus Dosen aber die wollte ich auch mit einer Alternative ersetzen. Denn der Sprühnebel ist nicht unbedingt angenehm. Eine feste Deocreme hat Einzug gehalten und ich bin zufrieden damit. Sie ist sehr ergiebig und langt wahrscheinlich ein halbes Jahr oder länger, wir werden sehen. Die alten Deodosen stehen da jetzt rum und ich überlege was ich damit anstelle, ich mag sie nicht mehr benutzen. Naja mir wird schon was einfallen.

 

Eine Sache werde ich aber wohl nicht mit einer Alternative ersetzen können, Haarspray. Da ist mir noch nicht wirklich etwas brauchbares was auch so einfach zu verwenden ist aufgefallen. Haarspray benutze ich für meinen Pony damit der so sitzt wie ich ihn frisiert habe. Ist zwar manchmal bei dem Wind hier an der Küste vergebliche Mühe, aber ganz ohne liegt er platt am Kopf und das sieht Sch…e aus. Ich denk mit der Dose kann ich erst mal noch ganz gut leben, bis ich vielleicht doch irgendwann mal auf eine gute Alternative stoße.

 

Die Metalldosen vom Körperbalsam und der Deocreme werden wenn sie leer sind nicht weggeworfen, sondern da hab ich schon einige Ideen für eine weitere Nutzung. Unter anderem kann man gut Nägel, Schrauben, Nadeln, Knöpfe oder so darin aufbewahren. Oder sie zum verpacken von Geldgeschenken nutzen, mit Reis oder Linsen füllen und dann in eine Gehäkelte oder Gestrickte Rassel für Babys stecken, natürlich drauf achten das die Dose fest zugeklebt wird und sich nicht öffnet. Also die Upcyclingideen für diese Dosen sind vielfältig mein Kopf rattert 😀

 

Für den Anfang bin ich mit den kleinen Schritten im Bad schon mal zufrieden. Mehr geht immer, aber es ist auch eine Frage wie weit mag man persönlich gehen, wie gut fühlt man sich damit, oder stresst es einen dann nur noch. Das muss man ausprobieren und für sich ganz individuell entscheiden. Wenn man sich mit dem umstellen auf Alternativen nicht wohl fühlt und nur gestresst ist dadurch, dann macht es nicht unbedingt Sinn finde ich. Und was ich auch noch ganz wichtig finde ist, daß man nicht einfach über die Köpfe der anderen Haushaltmitbewohner weg entscheidet. Die sollten gefragt werden ob sie denn Einverstanden sind Alternativen auszuprobieren. Wenn nicht dann sollte man das ohne zu murren akzeptieren. Denn nix ist schlimmer als anderen seinen eigenen Lebenswandel aufzuzwingen. Wer allein lebt hat diese Schwierigkeiten nicht, aber vielleicht ja mal Gäste die dann durchaus irritiert sein könnten wenn sie im Bad nicht die üblichen Standardsachen finden 😉

 

Bei uns wird es deshalb auch immer Klopapier geben, auch wenn ich selber fürs Pipigeschäft auf waschbare Stofftücher umsteigen würde. Son Schnick-Schnack wie feuchtes Toilettenpapier sucht man bei uns aber vergeblich, son Quatsch braucht es ja nun wirklich nicht und dann diese Plastikboxen wo das drin ist, schrecklich. Wer hat das überhaupt erfunden? Mag ja vielleicht noch praktisch sein wenn man auf Wandertour ist aber zuhaus wo man immer einen Waschlappen und ein Waschbecken hat? Nö braucht man nicht!

 

Das soll es erst mal gewesen sein mit meinem Bad, wenn ich weiter reduziert und ersetzt habe oder neue Alternativen für mich gefunden habe, gibt es ein Update 🙂

Liebe Grüße

Aurelia

 

(Die verlinkten Produkte sind Empfehlungen von mir persönlich, ich bekomme dafür kein Geld oder Vergünstigungen)

Warmer Strickpullunder für kalte Tage

Heute habe ich ein Neues Strickteil für euch mitgebracht. Die nächsten Tage soll es ja wieder kalt werden, da passt dieser Pullunder doch sehr gut. Er ist groß genug um auch über einem Sweatshirt getragen zu werden. So hat man einen warmen Rücken bei ausgiebigen Spaziergängen 🙂

 

Anleitung Pullunder Patentstrick

(© Andrea B.)

Der Pullunder ist mein eigenes entworfenes Design.

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Patentmuster:
Ungerade Maschenanzahl aufschlagen
1.R.: 1 Rdm, *1 Umschl., 1 M li abh, 1 M re *
von * zu * wiederh. und enden mit 1 Umschl. 1 M li abh., 1 Rdm

2.R.: 1 Rdm, * die abgeh. M und den Umschl. re zus. Str., 1 Umschl., 1 M li abh. *,
von * zu * wiederh. und enden mit der abg. M u dem Umschl. der Vorreihe re. zus. Str., 1 Rdm

3 R.: 1 Rdm, * 1 Umschl., 1 M li abh., die abgeh. M. und den Umschl. der Vorreihe re zus. Str.,
von * zu * wiederh. und enden mit 1 M li abh., 1 Rdm.

Die 2. und 3. Reihe stets wiederh.

 

Rückenteil

Für meinen etwas übergroßen Pullunder habe ich 59 M aufgeschlagen und mit Nadel Nr. 6
und dicker Wolle gestrickt.
Die ersten 6 R. nach dem Aufschlagen sind im Bündchenmuster gestrickt, immer 1M re, 1 M li. Danach 126 R. im Patentmuster, dann noch 6 R. im Bündchenmuster und abketten.

 

Das Vorderteil genauso arbeiten.

 

Die fertigen Teile an den Schultern soweit zusammen Nähen das man bequem mit dem Kopf durchpasst.
Danach aus den Seitenkanten der beiden Teile über die gesamte Länge Maschen aufnehmen (bei mir waren es 140 M) und 6 R. im Bündchenmuster stricken und dann abketten.

Die Bündchenkanten der Seiten werden unten am Rand aufeinander gelegt und dann ca. 5cm hoch zusammengenäht.
Auf dem Bild seht ihr wie es aussehen soll.

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Wenn ich die Größe für diesen Pullunder angeben müßte würde ich schätzen Gr. 38/40 je nach verwendeter Wolle und Nadelstärke kann das unterschiedlich sein. Ein anpassen auf andere Größen ist aber ganz einfach mit ein bissel rumprobieren klappt das schon 🙂
Wie viele Knäuel Wolle ich verwendet hatte kann ich leider nicht mehr so genau sagen, aber Patentmuster schluckt sehr viel Wolle, also lieber genug einplanen. Bei dicker Wolle mindestens 6-8 Knäuel.

 

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachstricken und würde mich über Bilder eurer fertigen Werke sehr freuen. Verlinkt sie gerne in den Kommentaren. Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Immer her damit, ich beiße nicht 😀

Viel Spaß

Aurelia