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Bettwäschegarnituren reduzieren

Der Blick in den Kleiderschrank, ins Regal wo die Bettwäsche lagert, kann einen richtig erschlagen oder? Da liegen meistens ja Garnituren rum die man selbst in Hundert Jahren nicht gebrauchen wird.

So war es zumindest bei mir vor zwei Jahren noch. Bis ich einen Rappel gekriegt habe und die Bettwäsche komplett aus dem Schrank gezogen habe um zu schauen welche Garnituren brauche ich eigentlich wirklich.

Gefunden habe ich dabei sogar noch eine Kinderbettgarnitur von MiniAurelia 😀 die Lütte war da 23J, zwar nicht sehr groß, aber diese Garnitur war doch etwas zu klein 😯 Warum lagert man sowas noch im Schrank? Aus Nostalgischen Gründen würd ich sagen, oder weil man es für die zukünftigen Enkel aufheben will. Fragt mich lieber nicht, ist ja peinlich 😀

Na gut, die Bettgarnitur konnte getrost in die Altkleidersammlung. Blieben noch die vier Garnituren die ich einfach nur häßlich fand und eine Bibergarnitur die mich jeden Winter geärgert hat weil das Biest einfach elendig braucht zum trocknen 🙄 Weg damit!

Jetzt habe ich noch zwei Garnituren, eine ist aufgezogen und die andere liegt im Schrank. Mehr brauche ich nicht.

Denn mehr als eine Garnitur hat man ja nicht in Gebrauch, also langt es locker mit zwei Garnituren auszukommen. Zumindest bei einem zwei Personen Haushalt 🙂

Meinen Schrank freut es und mich auch, so viel Platz im Regal \o/

Vielleicht noch zur Erklärung warum nur zwei, wir haben nur eine Decke zusammen für ein 160cm breites Bett. Ist kuscheliger und super wenn man die kalten Füße beim Mann wärmen kann *lach…. Wenn jeder seine eigene Decke und Matratze hat dann sollten vier Garnituren reichen. Zwei aufgezogen und zwei im Schrank.

Mit kleinen Kindern würde ich aber auf jeden Fall zwei für jedes Kind auf Reserve liegen haben. Denn so schnell wie die mal das Bett vollgekotzt haben oder ausgelaufen sind, so schnell kann man ja gar nicht waschen und trocknen. Besonders wenn man keinen Trockner haben möchte. Da sprech ich aus Erfahrung 😀

Liebe Grüße

Aurelia

Bücher minimalisieren

Meine Büchersammlung zu minimalisieren war bisher das schwierigste muss ich gestehen. Warum das so war? Weil ich ein Bücherliebhaber bin und jedes Buch bei mir aufgenommen habe auch wenn ich wußte das ich es wohl nie lesen werde 😯

Mein Traum war schon als Kind irgendwann eine eigene Bibliothek zu haben. So riesige Regale bis unter die Decke wo man dann mit einer rollenden Leiter dran hin und her fahren kann 🙂 So eine wunderbare Vorstellung. Nur der Platz war so gar nicht vorhanden irgendwie. Aber das hat mich nicht daran gehindert Bücher bei mir aufzunehmen die von ihren ehemaligen Besitzern nicht mehr gebraucht wurden. Ich wollte ihnen ein neues Zuhause geben.

Bücher von einer ehemaligen Arbeitskollegin (da war ich 17J) machten den Anfang und stockten meine Kinder und Jugendbücher auf. Irgendwann kamen etliche Bücher aus dem Nachlaß meiner Uroma dazu, meine Omi sortierte mit der Zeit viele ihrer Bücher aus und die fanden auch bei mir eine Bleibe, zwischendurch kamen einzelne Exemplare meiner großen Tochter dazu, immer mal wieder fand ich tolle Bücher im Buchhandel die mit mußten und zuletzt vor zwei Jahren übernahm ich einiges an Büchern von meinem verstorbenen Paps weil meine Mum die entsorgen wollte /o\ ich war total entsetzt das sie die Bücher einfach ins Altpapier geben wollte. Das ging gar nicht in meinen Augen und ich nahm sie mit.

Wie ihr euch denken könnt wurde der Platz für die Bücher ziemlich knapp, die Regale fingen an unter der Last zu stöhnen. Und da ich nicht noch mehr Wand für noch mehr Regale opfern wollte, muste ich mir eingestehen das es so nicht weiter gehen kann, es sei denn wir ziehen um in ein Schloß mit riesigen Zimmern 😀

Zwei Jahre dauerte die Bedenkzeit

Seit gut vier Jahren minimalisiere ich bewußt unser Zuhause, angefangen hat es mit der Küche. Die Bücher waren da noch kein Thema, die gingen mir das erste mal so richtig auf den Keks als ich den Flur renoviert habe. Denn im Flur ist der Hauptteil meiner Bücher untergebracht. Das heißt alle mußten aus den Regalen geräumt und nach dem Renovieren wieder einsortiert werden. Was für eine blöde Aufgabe *brrrr….. Dabei fielen mir einige Bücher auf die ich nicht wieder ins Regal stellen wollte und hab sie in einem Karton in den Keller verbannt. Weg schmeißen konnte ich die nicht, weil sind ja Bücher und die schmeißt man nicht weg. Verkaufen hatte ich nicht die Meinung zu und Flohmarkt ist so gar nicht mein Ding, also blieb vorläufig der Keller.

Die Regale waren nun etwas luftiger, aber sie füllten sich wieder viel schneller als ich gucken konnte. Denn wie oben geschrieben es kamen neue Herrenlose Bücher bei mir unter /o\ Da es im Flur und im Wohnzimmer extrem eng wurde kamen einige ins Schlafzimmer auf den Schrank.

Ganz langsam fing ich an den Tag zu verfluchen wo ich mich als Bücherretter geoutet hatte. Es wurden einfach zu viele die bei mir einziehen wollten. Die Menge fing an mich zu erdrücken. Ich mochte nicht mehr überall Bücher stehen haben. Und schon gar keine die ich nie lesen werde.

Die Bücher müssen weg

Im letzten Jahr habe ich ja mein Wohnzimmer radikal minimalisiert und es flogen etliche Bücher raus die nicht wieder in diesem Zimmer stehen sollten. Ok, ich gebs zu sie kamen auf den Schrank im Schlafzimmer und wurden im Flur in die Regale gequetscht 😯 allerdings wußte ich da schon das ich nicht drum rum komme sie bald aus der Wohnung zu schmeißen 🙂

Den Tag schob ich mit allerlei Ausreden vor mir her, nahm immer mal einen nicht ernst gemeinten Anlauf und zog das eine oder andere Buch aus dem Regal, nur um dann festzustellen wie unglaublich schwer es mir fällt auch nur eins dieser Bücher auszusortieren 🙁

Letzte Woche war es dann aber endlich soweit und ich fing an die Bücher auszusortieren!

Meine Strategie für absolute Bücherliebhaber

Jedes einzelne Buch in die Hand nehmen, kurz drin Blättern, vielleicht noch mal dran schnuppern und wenn es dir auch nur einen Hauch von Glücksgefühl gibt, in dir schöne Erinnerungen wach ruft, dann behalte es.

Passiert das nicht und es kommt kein Gefühl auf dann kannst du es getrost gehen lassen, du wirst es nicht vermissen!

Alle Bücher die ich aussortiert habe liegen zur Zeit noch in meinem Atelier und ich habe nicht den Wunsch verspürt sie wieder ins Regal zu räumen. Wenn das kein Erfolg ist dann weiß ich auch nicht 🙂

Die Bücher sind größtenteils so alt das sie nicht mal eine ISBN haben, was auch bedeutet das ich sie nicht bei re-buy oder momox verkaufen kann. Ist aber nicht schlimm, sie gehen verschiedene Wege. Zum einen versuche ich sie an einen Trödler abzugeben, was dann übrig ist kommt in den offenen Bücherschrank und sollte dann noch was übrig bleiben werden sie den Weg ins Altpapier finden (auch wenn mir das dann in der Seele wehtut).

Auf jeden Fall bin ich sehr erleichtert, daß ich es endlich geschafft habe meinen Bücherschatz zu verkleinern.

Jemand der Bücher nicht liebt kann das glaub ich gar nicht nachvollziehen wie schwer das ist sie wegzugeben.

Ein Leben ohne Bücher geht schon, aber ist Sinnlos 🙂

 

Liebe Grüße

Aurelia

Blog Geburtstag

Heute vor genau einem Jahr ging wenig reicht auch Online 🙂

Wahnsinn wie die Zeit rennt. Ich hätte ja nie gedacht das dieser Blog so schnell so viele Besucher anzieht. Es scheint so, daß die Themen die ich hier behandle den Nerv der Zeit treffen. Finde ich super und freue mich riesig darüber!

Mal ein Blick hinter den Blog

Die Besucherzahlen sind mittlerweile bei 1300 je Monat mit Trend nach oben. Der am häufigsten aufgerufene Beitrag ist der über meine Küche. Dicht gefolgt vom Putzfimmel Beitrag und dem Klo Thema 😀 Was mich richtig freut ist das die Beiträge zum Stricken/Häkeln/Nähen und DIY auch immer mehr besucht werden. Besonders der Perlenvorhang aus Bügelperlen wird seit es warm draußen ist, immer mehr geklickt. Schön wenn auch ältere Beiträge noch gelesen werden. Da macht es doch gleich doppelt Spaß Anleitungen und Basteltipps zu schreiben. Bisher habe ich 75 Beiträge geschrieben (dieser wird Nr. 76) und 96 Kommentare habt ihr dagelassen. Vielen Dank 🙂 Dafür bekommt ihr heute von mir einen virtuellen Kuchen und ein virtuelles Gläschen Sekt! Denn ohne Leser würde ein Blog nur halb so viel Spaß machen!

Durch den Blog, Minimalismus, Plastik reduzieren und DIY bin ich selbst auch auf viele Interessante Blogs gestoßen und habe die Blogschreiber ins Herz geschlossen. Es ist eine friedliche Gemeinschaft und der Ton untereinander ist einfach nett. Es macht Spaß dort zu lesen und zu Kommentieren.

Einige meiner ganz speziellen Favoriten sind:

Maria von wiederstandistzweckmäßig

Gaby von minimalismus-tipps und Minimalismus Blog

Rage von mama denkt

Svenja & Marc von apfelmädchen & sadfsh

Besucht sie doch auch mal es gibt unglaublich viel zu entdecken dort.

 

Liebe Blogleser ich freue mich auf weitere schöne Blogjahre mit euch und bevor es jetzt zu Sentimental wird mach ich mich vom Acker *gg…

liebe Grüße Aurelia

Kurz und Knapp und ein Danke

Oha! Schon fast zwei Wochen vergangen seit dem letzten Beitrag, wie gut das ich keine festen Regeln habe wann ich denn mal ein Pieps von mir gebe 😀

Ich hab aber nicht gefaulenzt und die Füße hochgelegt *lach… nee ich hab im Hintergrund hier im Blog rumgewerkelt. Da vieles auf Englisch ist dauert das bei mir immer eine Zeit bis ich mir alles Übersetzt habe und auch verstehe was dieses oder jenes jetzt so macht 🙂

Einige Kleinigkeiten möchte ich immer noch machen, aber ich kann mich noch nicht so recht Entscheiden. Na macht nix kommt Zeit kommt auch Entscheidung.

Einige Blogbeiträge habe ich schon im Entwurfordner die warten auf den Feinschliff, unter anderem einen Erfahrungsbericht zu der Haarseife, zum festen Deo und zum festen Körperbalsam, eine Häkelanleitung für Dreieckshalstücher und einer zum Thema Bücher ausmisten. Der ein oder andere wird es sicher auf Twitter gelesen haben das ich meine Bücher aussortiert habe.

Einfach mal Danke sagen

möchte ich und zwar bei der lieben Gaby von Minimalismus-Tipps für ihre Mühe die sie sich macht mit der Zusammenstellung der ganzen Links zu Minimalismusseiten. Das ist eine wahre Fundgrube und es kommen viele Besucher von dort auf meinen Blog da muss ein Danke einfach mal sein. Danke Gaby 🙂

 

Für heute wünsche ich euch ein schönes Wochenende

liebe Grüße

Aurelia

Ab ins Klo und nach mir die Sintflut?

Klo = Abfalleimer

Das ist eine Angewohnheit die immer weiter um sich greift und das finde ich richtig Scheiße!

Nachfolgend ein Zitat aus dem Artikel  „Feuchttücher als Pumpenkiller“ unserer Nordseezeitung von heute:

Die Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft (BEG) schlägt Alarm. Der Grund:

„Der extreme Anstieg von Feuchttüchern im Abwasser wird für uns zum Problem“,

„die Tücher lösen sich nicht auf, sie verstopfen die Rechen in der Kläranlage und unsere Pumpen.“

„Neben Kondomen, Tampons und Wattestäbchen stellt die zunehmende Flut von Feuchttüchern das größte Problem im Abwasserbetrieb dar.“

„Wir sprechen dabei über eine Menge von mehreren Tonnen pro Woche.“ Da die meisten Reinigungstücher aus reißfestem Polyestergewebe bestehen, verkletten sich die Tücher untereinander.

Tonnen pro Woche! Das muste ich erst mal sacken lassen 😯

Wie kann es sein das man sein Klo als Mülleimer missbraucht? Wer bringt einem sowas bei? Ich glaube nicht das auf den Verpackungen steht: „Wirf mich nach Gebrauch ins Klo“

Denkt mal drüber nach wofür Tampons, Binden und Windeln eigentlich da sind. Richtig! Um Flüssigkeiten aufzusaugen. Und was passiert wenn sie das tun? Genau, sie vergrößern ihr Volumen. Logisch das sie dann im Abwasserkanal bis zum Anschlag noch mehr Flüssigkeit aufsaugen und sich noch mehr Ausdehnen. Da kann man dann eins und eins zusammenzählen und weiß das Verstopfungen vorprogramiert sind.

Kondome sind meist aus Latex und das löst sich im Wasser auch nicht auf. Im schlimmsten Fall nimmt es noch Gegenstände die im Abwasser rumschwimmen auf und wird zu einem großen Ballon. Schon mal getestet wie reißfest Kondome sind? Stimmt! Ziemlich reißfest, und so kann ein einsamer Gummi im Kanal super die Pumpen und Kläranlagen lahmlegen.

In dem Artikel der Nordseezeitung wurde auch Katzenstreu angesprochen. Also wirklich, wo ist das Problem das Zeug im Mülleimer zu entsorgen? Was soll dieses saugende Zeug im Klo? Das ist genauso eine Schweinerei, wie die Sache mit den Hundekotbeuteln. Da wird der Kot vorbildlich eingesammelt mit so einem Plastikbeutel, hübsch verknotet und ZACK….ab in die Wallachheit damit. Sauber sag ich nur! Dann lasst doch die Haufen liegen dann kann zumindest der Regen den Kack wegspülen! Die Plastikbeutel verrotten nämlich nicht! Gibt aber auch Schlauberger die ihre Kotbeutel direkt im Gulli versenken. Prima, danke schön! Noch mehr Probleme für die Kläranlagen und die Pumpen. Mensch Leute, aufwachen! Wenn die Anlagen kaputt gehen durch so viele Sachen die da nicht hingehören, dann wird von unseren Steuergeldern die Reparatur oder die Neuanschaffung bezahlt. Dieses Geld fehlt dann wieder an anderer Stelle. Und wenn es ganz dick kommt, dann steigen die Gebühren fürs Abwasser weil der Personalaufwand immer höher wird um die Anlagen am laufen zu halten.

Und bei den Wattestäbchen kann ich nur noch Fassungslos den Kopf schütteln! Plastikstäbchen die sicher nix im Klo zu suchen haben. Wie bekommt man die überhaupt runtergespült? Das würd ich mir ja gerne mal von so jemanden der die Dinger ins Klo schmeißt erklären lassen. Mir ist nämlich so ein Stäbchen schon mal in die Schüssel gefallen und das schwamm oben auf dem Wasser, untergegangen ist es nicht. So konnte ich es gut wieder rausfischen. Zumindest kann ich jetzt nachvollziehen warum letztens in einem Bericht zur Verschmutzung der Meere und Strände mit Plastik, Wattestäbchen mit als eines der Größten Probleme bezeichnet wurden 😯  Es muss ja da draußen jede Menge Menschen geben die ihre Wattestäbchen einfach in der Umwelt entsorgen und nicht wie ich immer gedacht habe sie in den Mülleimer tun 🙁 Ok, ich soll ja nicht denken. Wer hat das nochmal gesagt? 😉

Wenn ich jetzt noch an die ganzen Essensreste denke die täglich im Klo landen wird mir SCHLECHT! Auch diese haben im Klo nix aber auch rein gar nix zu suchen. Nicht nur das die Rohre im Haus verkleben und verfetten, nein sie sorgen auch dafür das Ratten einen reich gedeckten Tisch vorfinden! Ich mag Ratten, aber ich finde es nicht lustig wenn sie sich zu einer Plage entwickeln und am Ende dann früh Morgens bei mir auf der Fußmatte sitzen (was einer Bekannten schon passiert ist in der ersten Etage).

Wohin dann mit den Sachen?

Stellt euch einen kleinen Mülleimer ins Bad wenn ihr euch scheut mit den benutzten Tampons, Binden, Kondomen usw. durch die halbe Wohnung zu marschieren. Den könnt ihr dann bequem im Restmüll entleeren. Ich mag keinen Mülleimer im Bad haben, darum wickel ich Tampons/Kondome in ein Stück Klopapier und bringe sie in den Küchenmülleimer. Das ist eine saubere Sache und unangenehm ist das auch nicht. Wattestäbchen kommen auch in den Mülleimer. Sollte mal ein Essensrest nicht mehr zu verwenden sein kommt er auch in den Mülleimer. Bei sehr flüßigen Resten gieße ich das in eine Tüte und werfe die dann in den Mülleimer. Falls da jetzt Einwände kommen sollten, keine Angst das geht und da verschmiert auch nix im Eimer 🙂 auch bei Suppenresten geht das. Und über Katzenstreu, Windeln und Konsorten denke ich brauche ich nichts mehr zu sagen oder? Sowas gehört ganz klar in den Mülleimer!

In diesem Sinne haltet eurer Klo „Sauber“ denn:

„Das Klo ist zum Pinkeln und Kacken da und kein Mülleimer!“

Liebe Grüße

Aurelia