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Träume sind Schäume?

Mies gelaunt kennt jeder.

Sich über vieles den Kopf zu zerbrechen, kennen einige.

Vieles sich zu sehr zu Herzen nehmen, kennt man.

Aus unerfindlichen Gründen schnell traurig zu sein, kennst du vielleicht.

Zu Wissen man hat doch eigentlich alles was man möchte und dennoch fehlt was, bloß was?

Du denkst zurück in deine Teenager Jahre und überlegst was hatte ich damals für Träume, warum war es so leicht einfach mal nur Glücklich zu sein?

Ich denke das lag daran das man noch unbedarft war und was einem so für Mist wiederfahren kann und begegnet im Leben davon machte man sich keine Vorstellung. Dieses unbeschwerte und unbesiegbare Gefühl das man als Kind/Jugendlicher hat, weicht im Laufe der Jahre der Lebenserfahrung. Diese Erfahrungen können dann ganz schön auf die Stimmung drücken, traurig machen und einen übervorsichtig werden lassen. Die Risikobereitschaft fast ausschalten. Ständig wird das für und wieder einer Sache abgeklopft. Das kann richtig nerven und einen auch auf seinem Weg durchs Leben extrem ausbremsen.

Aber die Lebenserfahrung kann auch sehr positiv sein, bewahrt sie einen doch häufig vor unüberlegtem Handeln und schütz somit auch vor Schaden der durch solche vorschnellen Handlungen vielleicht entsteht.

Was ist aber nun mit den Träumen die man hatte und die einen so leicht durchs Leben gehen ließen? Wo sind die hin? Haben sich am Ende alle erfüllt? Träumt man mit viel Lebenserfahrung noch von den gleichen Dingen? Träumt man überhaupt noch?

JA!

Man träumt noch und manchmal auch nach wie vor die Träume die man schon als Teenie hatte 🙂 Den Traum von einer Welt die in Frieden lebt ohne Krieg. Das es allen Lebewesen gut geht. Das es keine Ausbeutung und Diskriminierung mehr gibt. Keine Unterdrückung durch Machtgierige und Profitgeile Konzerne, Politiker, „Menschen“. Das nicht nur von Toleranz geschwaffelt wird sondern das sie gelebt wird.

Als einzelner wird man nicht viel verändern können, aber man kann viele dazu anregen sich auch Gedanken zu machen und sie zu überzeugen versuchen auch verändern zu wollen. Dann wird aus einem einzelnen eine große Menge und die ist dann in der Lage etwas zu verändern.

Dann bleiben die Träume nicht mehr nur Träume sondern werden irgendwann Realität 🙂

Macht ihr mit?

Liebe Grüße

Aurelia

Schnelle Geschenkidee

Für ein hübsches Foto einen Fotorahmen zu kaufen kann richtig ins Geld gehen und häufig findet man nicht das passende Format. Ziemlich blöd sowas.

Aber es geht auch anders und vor allem günstiger bis Kostet nix 🙂

Du brauchst:

Einen Cliprahmen ( Rahmenloser Bilderhalter) die hat man meistens noch irgendwo rumfliegen oder man bekommt sie sonst sehr günstig z.B. in der Drogerie.

Motivservietten

Schere, Kleber, Geduld 😉

Dann einfach das Motiv der Serviette, ich habe z. B. den Rand einer Maritimen Serviette genommen, zurechtschneiden so das es den kompletten Hintergrund bedeckt und das Foto dann auf eine Größe schneiden das dein neuer Hintergrund proportional gut dazu passt. Punktuell Kleber auf die Serviette verteilen damit sie mit dem Holzstück des Rahmens verbunden ist und nicht verrutscht, das Bild auf der Rückseite in der Mitte auch mit einem Kleberpunkt versehen und aufkleben, Glas drauf, Klips ran und

Fertig 🙂

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Viel Spaß beim Basteln 🙂

Liebe Grüße

Aurelia

Konsumrausch wiederstehen

Fertig mit dem Entrümpeln und weggeben von allem was einen nervt, Zeit raubt und belastet und dann kommt da plötzlich dieser Impuls: „KAUFEN!“

Wie wiedersteht man dem? Wie der Verführung ein Schnippchen schlagen?

Sowas kenn ich auch von Zeit zu Zeit, dieses Gefühl und diesen Kick im Kopf: „Ich will jetzt was kaufen, UNBEDINGT, jetzt, sofort!“ Lauter kleine Teufelchen die da bei einem auf der Schulter sitzen und einem Zuflüstern: „Los komm schon das kostet doch fast gar nix, du hast es dir verdient, du hast schon so lange nix mehr gekauft, du brauchst das, ohne bist du ganz Unglücklich……!“

Oh man! Und schwups liegt das fünfte Päckchen Servietten im Korb, weil die ja so schön sind und nicht viel kosten und überhaupt ich brauch die einfach. Bei Servietten war es bei mir eine ganze Zeit lang ganz schlimm. Dauernd landeten die im Körbchen und mußten mit nach Haus. Die Schubladen im Wohnzimmer waren schon am überquellen und trotzdem nahm ich welche mit. Fragt mich bloß nicht wo dieser Spleen hergekommen ist *lach………

Ist zwar nicht so das ich die Servietten nur um des haben Wollens gekauft habe, nee sie werden auch benutzt, zum Dekorieren, zum Kaffeesieren usw. aber da braucht man doch nicht so viele! Aber es war ein längerer Prozeß das zu erkennen. Jetzt werden die die da sind erst mal verbraucht und keine weiteren dazugekauft. Basta!

Wolle, oh je, noch so Kandidaten die ich nicht liegen lassen konnte. Mit der Menge hätte ich wohl eine Kompanie bestricken können /o\  Auch hier gibt es erst wieder Neue wenn der Vorrat aufgebraucht ist! Kann ein Weilchen dauern befürchte ich 😀 Aber OK, ich habe Spaß am Stricken und schlecht wird sie nicht und einen festen Platz hat sie auch wo sie nicht stört.

Ganz extrem heikel sind bei mir Baumärkte 😀 da fand ich mich ganz oft an der Kasse wieder, mit Dingen die ja so gerne mit mir nach haus wollten. Mein Mann grinste dann immer schon und sagte du kriegst Baumarktverbot 😀

Mittlerweile klappt es gut einfach durch den Baumarkt zu schlendern und nur zu KUCKEN!

Das ist meine jetzige Strategie „NUR KUCKEN! NICHT KAUFEN!“

Gekauft wird wirklich nur noch wenn es dringend gebraucht wird, oder es auch nach mindestens einer Woche Bedenkzeit immer noch so Atraktiv ist und keine DIY Alternativen vorhanden sind. Diese Bedenkzeit und das überlegen nach Alternativen zum selber machen wirkt wahre Wunder gegen den Konsumrausch. Kann ich nur empfehlen es mal zu probieren.

Werbung ist ja auch so ein Verführer um Kauflust auszulösen. Zwar nicht die nervige Fernsehwerbung, die hat es bei mir noch nie geschafft, aber Prospekte, Kataloge und Newsletter schon. Auch hier einfach den Kopf auf NUR KUCKEN Programmiert und es klappt prima ohne Fingerkribbeln einfach die schönen Sachen anschauen und sich freuen. Bei wem das nicht klappt, da wird wohl der Weg nur über das Abbestellen der Werbung gehen.

Wäre ja auch zu dumm wenn man nach dem ganzen Minimalisieren innerhalb kürzester Zeit alles wieder vollstopft mit unnützem Zeug. Minimalismus ist ja nicht nur Ausmisten und Platz schaffen es ist eine Lebenseinstellung. Dazu gehört für mich auch, das Überdenken und Hinterfragen seines Verhaltens in der Überflußgesellschaft und was man selber dazu beitragen möchte und kann, die Resourcenverschwendung wenigstens ein kleines bischen zu stoppen. Als einzelner mag das vielleicht nicht viel sein aber wenn aus ganz vielen Einzelnen eine Große Menge wird, dann erreichen sie auch eine ganze Menge 🙂

Liebe Grüße

Aurelia

Zuviel auf einmal wollen?

Da gehen einem Tausende von Dingen durch den Kopf die man unbedingt machen will und man macht dann im Endeffekt nicht eine. Das kennt bestimmt jeder.

Den Tag über habe ich ganz oft einen Blitzgedanken für einen Blogbeitrag und wenn ich dann endlich zum Schreiben komme ist es weg. Da könnt ich glatt platzen vor Wut und Ärger über mich selbst. Doofes Gefühl sowas. Woher kommt das nur, das man so viel Denkt und nix Produktives raus kommt? Zu Kopfgesteuert? Zu Emotionsgesteuert? Schreibblockade? Wenn ich das nur wüßte.

Dauernd überlege ich mir Strategien wie ich das ändern kann, aber die Ultimative habe ich bisher noch nicht gefunden.

Probiert habe ich es z.B. schon mit schnell eine Notiz aufschreiben und beim PC hinlegen. Ist ganz toll 🙄 die liegen dann und werden ignoriert, so nach dem Motto: „Ach ja das wollt ich machen, aber ja nö grad nicht später vielleicht.“ Dieses SPÄTER  kommt dann aber nicht, sondern es verliert den Kampf gegen die Uhr (Zeit rennt nämlich plötzlich viel schneller wenn man mehrere Sachen noch tun will)  und die Verpflichtungen die man dann hat ( Essen machen, Arbeiten, Kinder versorgen oder so) zumindest wenn man nicht als Einsiedler nur für sich ganz allein da ist. Ich könnte mir vorstellen das es dann funktioniert, alles was man machen möchte und sich aufschreibt, später auch wirklich zu erledigen. Dieses SPÄTER wäre dann ja frei von Verpflichtungen und kann genutzt werden wie man möchte. Weil man nur mit sich selbst zu tun hat. Da ist nix was auch ein Recht an deiner Zeit fordert, weder Partner, Kinder, Arbeitgeber, Haustier, Freunde usw.

Könnte aber ganz schön einsam so auf Dauer werden, ob man das will? 🙂

Für eine gewisse Zeit klingt es aber verlockend für mich, tun und lassen was du willst und wann du willst, einfach nur du selbst und deine Gedanken die du sofort umsetzen kannst, weil du über alle Zeit selbst verfügst. Ziemlich Egoistisch oder?

Gut mag sich so anhören, aber es hilft mir leider auch nicht wirklich etwas zu finden wie ich meine ganze Gedankenflut schneller zu Papier/PC bringe ohne alle vor den Kopf zu stoßen, ohne mich in anderen Dingen zu blockieren, ohne in Stress zu geraten und dann nix gebacken zu bekommen und am Ende wieder nur Sauer auf mich selbst zu sein.

Es gibt da ja so ein schönes Sprichwort : „Verschiebe nichts auf Morgen, was du Heute kannst besorgen.“ Finde ich gut und läßt sich auch häufig gut umsetzen, aber eben nicht immer. Tja und da wäre ich wieder bei meinem Problem zu viel auf einmal zu wollen und dann am Ende nix geschafft zu haben.

Komisch ist an der Sache allerdings auch das es mir überwiegend im Kreativen Bereich so geht. Bei den normalen Routine Sachen die ich so Tag ein Tag aus erledige habe ich das Problem nicht, daß ich vor lauter Sachen die ich machen will am Ende nix mache 😕 Ob es vielleicht damit zu tun hat, das diese Dinge nicht nur für mich persönlich sind? Das Schreiben oder auch Bilder machen, Stricken usw. ist ja fast ausschließlich für mich. Das könnte der Schlüßel sein, die Programierung im Kopf ist auf „allen gerecht werden“ eingestellt und einen Reset Knopf zur Neuprogramierung habe ich noch nicht gefunden.

Das sind Routinen die da ablaufen die über Jahre ihren Zweck hatten und die nun einfach noch laufen obwohl das nicht mehr nötig ist. Wir sind nur noch zu zweit und den Großteil der 24 Stunden die ein Tag hat, kann ich mir so einteilen wie ich möchte. Es sollte also so langsam mal möglich sein das in den Griff zu bekommen. Ein bischen mehr ICH in den Tag zu legen und einfach zu machen und nicht bloß Notizen machen und aufschieben und sich Grün ärgern.

Einen kleinen Anfang habe ich gestern Abend gemacht, indem ich die WordPress App geöffnet habe und diesen Eintrag als Kurz Entwurf erstellt habe. Das ging ganz fix und heute wie ihr feststellen könnt schreibe ich diesen Blog auch schon. Heute Morgen habe ich dann bei meinen Blitzgedanken, „darüber wolltest du noch schreiben“ auch wieder schnell die App geöffnet und Kurz Entwürfe gemacht. Ihr seht ich habe eine neue Strategie für mich entdeckt und probiere jetzt mal eine Zeit lang ob das funktioniert. Da ich mein Tablett sehr intensiv nutze ist es eine feine Sache dort meine Notizen zu machen. Denn wenn ich die Blogseite dann am PC aufrufe um zu schauen ob alles ok ist sehe ich sofort das dort Entwürfe sind die noch geschrieben werden möchten. Da ich die Seite am PC eigentlich täglich aufrufe habe ich die Entwürfe sofort im Blick und auch Lust dann sofort den Beitrag zu schreiben und nicht erst noch dies oder jenes zu machen. Werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten ob das so klappt wie ich es mir jetzt vorgenommen habe. Denn Neue Dinge entwickeln sich ja erst nach einiger Zeit zur Gewohnheit.

Liebe Grüße

Aurelia

DIY – Wohnzimmertisch selber bauen 

Einen Tisch für das Wohnzimmer selber bauen, kam mir vor ca. 10 Jahren in den Kopf. Die kleinen Tischchen die wir bis dahin im Wohnzimmer vor der Couch stehen hatten gingen mir auf den Wecker 😛 weil immer zu wenig Platz drauf war wenn man mal Besuch hat und ein paar Gläser und Snacks drauf abstellen wollte. Bei zwei Leuten reichte es wohl aber bei drei bis vier wurde es schon kriminell /o\

Da zu der Zeit Geld nicht grad bei uns am Baum wuchs und das was ich gern als Tisch haben wollte so nicht zu kriegen war, muste eine andere Lösung her.

Also warum nicht mal versuchen selber einen zu bauen. Holzbretter finden sich bei uns immer im Keller an, weil ich es als Verschwendung empfinde wenn man es wegschmeißt. Zumindest bei Vollholz. Presspappe heb ich nicht auf damit kann man nix mehr anfangen das taugt nicht zum bauen. Massivholz ist und bleibt mein Favorit, langlebiger und damit Umweltfreundlicher geht es kaum, vorausgesetzt man achtet drauf welches und woher es stammt.

Im Keller fanden sich dann auch drei ausrangierte Regalbretter, ein Vierkantholz und ein Reststück einer Kantenleiste. Tischbeine muste ich kaufen. Schrauben und ein Tütchen Leim fanden sich im Werkzeugkasten.

Die drei Bretter hatten schon alle die gleiche Länge, sparte das Zuschneiden 🙂 das Vierkantholz wurde in zwei Stücke gesägt auf Länge der schmalen Seiten vom zukünftigen Tisch. Auf die Holzstücke hab ich dann mit Schrauben die Bretter dicht an dicht befestigt. An die kurzen Seiten wurden dann mit Leim die Kantenleisten angebracht. Noch die schlichten schwarzen Metallbeine drunter geschraubt und fertig war der Tisch. Er hat wie ich finde Ähnlichkeit mit einer Planke um auf ein Schiff zu kommen 🙂 Man merkt wo ich herkomme oder? *schmunzel……Einige kleine Macken habe ich dann noch mit Holzkitt ausgebessert, hätte ich mir aber auch schenken können, weil den in der passenden Farbe zu bekommen ist schwierig. Auf den Bildern könnt ihr sehen was ich meine. Die hellen Flecken das sind die ausgebesserten Stellen.

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Er hat die Jahre über sehr gute Dienste geleistet und so manchen „Unfall“ ausgehalten. Sei es verschütteter Kaffee, backiger Alkohol, Tischfeuerwerk usw. Ein bis zwei mal im Jahr ein bissel einölen und er strahlte wieder. Ich hab zwar den ein oder anderen negativen Kommentar bekommen für meinen Tisch, von Häßlich, über schief und krumm, das hättest aber auch auf Gehrung sägen können und blablabla…. war mir egal!!! Ich bin stolz auf mein erstes selbstgebautes Möbelstück gewesen und das blieb auch so.

Ja und als dann zuletzt die Renovierung und Minimalisierung vom Wohnzimmer anstand wollte ich eigentlich einen neuen Tisch haben. Ich hatte mir dann auch ein schickes Teil ausgesucht aber………………………………………………………………………………………..NEIN!!!!!!!!! Das passte nicht zusammen, reduzieren und dann einen neuen Tisch kaufen der auch noch mehr Platz gebraucht hätte als meiner. Geht gar nicht! Das ist ja dann schon irgendwie ein Wiederspruch in sich. Nein, nein und nochmals nein! Mein Tisch bleibt und wird einfach dem neuen Look angepasst so wie auch das Sideboard und gut ist.

Gedacht getan, Vorstreichfarbe auf dem Tisch verteilt und siehe da er passt wieder super zum Rest im Wohnzimmer und ich bin zufrieden.

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Und jetzt bin ich schon auf die nächsten Kommentare gespannt die der ein oder andere Besucher bei uns zuhaus wieder so für mich übrig hat 😛 ich könnt Wetten einer wird bestimmt sagen.“ Da hast du aber an einigen Stellen die Farbe nicht richtig aufgetragen da schimmert das Holz durch“.

Und was glaubt ihr was ich dann mache?

Richtig! Freundlich lächeln und ihn aufklären das es so gehört ist nämlich Handarbeit! Antiklook! Shabbystyle! So 😛 !

Für euer nächstes DIY Projekt wünsche ich viel Spaß und ein freundliches Lächeln bei doofen Kommentaren 😀

Liebe Grüße

Aurelia