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Harte Arbeit mit mir selbst – Depression und Angststörung

Gleich mal vorweg, wenn euch das Thema Depression auf den Nerv geht und ihr hier nicht mehr davon lesen wollt, dann kann ich das gut verstehen. Aber ich muss euch auch sagen das es mich sehr beschäftigt und ich noch einiges dazu hier schreiben werde. Ihr habt ja die Wahl einfach nicht mehr hier zu lesen oder aber die Artikel über Depression einfach auszulassen mit lesen. Ich habe diese Wahl nicht, denn die Depression ist ein Teil von mir, der nicht weg geht und der jetzt endlich, nach Jahrzehnten im verborgenen, aufgearbeitet werden möchte. Oder sagen wir, nicht die Depression an sich will aufgearbeitet werden, sondern die ganze Geschichte meines frühen Lebens die dazu geführt hat das sie überhaupt mein Begleiter geworden ist und bis heute einen Teil meines Ichs ausmacht. Je mehr ich mich damit beschäftige und es analysiere und begreife was genau die Ursachen und Auslöser waren, umso mehr Verständniss kann ich mir selbst entgegenbringen und Akzeptieren das ich so ticke wie ich eben ticke. Es ist nicht mehr dauernd dieses Gefühl da, …

Ich geh mir grad selber auf die Nerven

(Triggerwarnung) Ich bin zur Zeit von mir selbst genervt, weil es nicht so schnell voran geht wie ich gerne möchte. Immer wieder dieses Rauf und Runter bei meiner Gefühlslage, bei den Symtomen die sich Körperlich bemerkbar machen aufgrund der Depression und der Angststörung, ist sowas von Kacke! Es nervt einfach, wenn ich einen Guten Tag hatte und am nächsten Tag ist es Morgens schon wieder alles anders und die Angst breitet sich aus, die Dunkelheit zieht wie ein Nebel durch den Kopf, obwohl nach dem Aufwachen ja eigentlich noch nix schlimmes passiert ist. Selbst wenn an diesem Tag nix ungewöhnliches ansteht, macht sich der Scheiß einfach breit und versaut mir den Morgen, ein paar Stunden oder gleich den ganzen Tag. Dann fang ich wieder von vorne an, am nächsten Tag, in der Hoffnung das es dann wieder gut ist, oder zumindest besser. So absolut und überhaupt nicht mehr belastbar zu sein, ist für mich die Hölle. Sicher ich weiß das ich in den vergangenen Jahrzehnten einfach nicht wirklich auf das gehört habe was ich wirklich …

Arztbesuch und dann gehts mir Scheiße – Depression

11.00 Uhr Ich bin genervt, gestresst, könnt grad Heulen, das Gedankenkarussel dreht sich wie blöde. Hab ich alles beim Arzt gesagt? Hab ich zuviel gesagt? Hab ich was wichtiges vergessen zu sagen? Hätte ich es anders ausdrücken sollen? War ich vielleicht zu gut drauf, war da doch wieder eine Gute Laune Maske die ich nicht mehr aufsetzen will? Nein eigentlich nicht bin ich der Meinung, aber was weiß ich schon was mein Kopf mir da erzählt und weismachen will. Es war Scheiße Anstrengend 🙁 Letzte Woche sollte ich eigentlich schon zum Arzt, bin ich aber nicht weil Panik und extrem gestresst beim dem Gedanken ihm zu erzählen das ich die AD seit 17.06.17 nach fünf Tagen Einnahme nicht mehr genommen habe. Also heute dann der Besuch bei ihm. Leichte Angst und Stressgefühl war da, aber war händelbar. Hab dann losgesprudelt das ich die AD nicht mehr genommen habe weil ich nix nehmen will was in meinem Gehirn rumfurwerkt und ausserdem die Allergische Reaktion die Hölle war. Hat er verständnissvoll aufgenommen, gezielt nachgefragt wie es denn …

Ständige Begleiter Angst und Depression

Es wird wirr und könnte Triggern, ich schreib seit Tagen dran, es kommt ständig weiteres dazu, es einigermaßen in die Reihenfolge zu bringen ist nicht leicht. Zweifel immer wieder ob ich das hier überhaupt on stellen will. Ja nein vielleicht doch ganz bestimmt, es erleichtert schon irgendwie es rauszulassen und gleichzeitig macht es auch verletzlich und angreifbar. Wer hier schon lange mitliest kennt die Lyrik Kategorie und wird da schon eine Ahnung bekommen haben von dem was hier jetzt zu lesen ist. (im Blog von gestern war die Kurzform zu lesen) Am Tiefpunkt angekommen der Weg zum Hausarzt der zusätzlich auch Psychologe ist, hatte mit den AD erst Erleichterung gebracht, dann die Allergiehölle und dann inneren Wiederstand und Ablehnung. Fünf Tage AD genommen dann hatte ich die Schnauze voll von den Nebenwirkungen und der Wiederstand gegen diese Tabletten wuchs enorm. So ein Zeug wollte ich meinem Körper nicht weiter zumuten. Denn es kann nicht angehen das man eine Tablette nimmt und dann etliche andere Medikamente braucht um die Nebenwirkungen erträglich zu machen. Die Krönung war …

-Selbstbestimmt-

Wenn eins ins andere greift, Körper und Geist völlig aus dem Ruder läuft, die Angst lähmt und der Abgrund naht, am Boden liegend das letzte Fünkchen nutzen um um Hilfe zu bitten, ein winziges Helferlein bekommen und Erleichterung spüren, irgendwas stimmt nicht und Wiederstand macht sich breit, das ist nicht mein Weg dieses Helferlein wollte ich nie, es verändert mich das bin nicht mehr ich, abwägen und selbstbestimmt entscheiden das nehm ich nicht weiter, mein Verstand fängt an wieder in die richtige Richtung zu denken, leicht ist es nicht die Tiefe lauert, ich weiß aber das ich es kann, nur für eine Weile mal wieder aus den Augen verloren hatte. Seit Tagen schreibe ich an einem langen Text der die Zeilen oben dann besser verstehen läßt. Dauert aber noch darum hier schon mal kurz. Ich möchte nicht mehr Versteck spielen wie ich es mein ganzes Leben getan habe. Ich möchte frei sagen können „Ja mir gehts grad Scheiße“ „Ich hab grad Angst“ „Ich will heut nix hören nix sehen nix sagen, ich will mit meinem …