Kurz Tipp, Minimalismus, Umwelt
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Weihnachtsdeko abgeben

Im lauf der Jahrzehnte hatte ich viel verschiedenes an Weihnachtsdeko. Ich mochte es immer mal den Baum und die Wohnung mit unterschiedlichen Farben und Stilen zu dekorieren. So hatte sich dann einiges angesammelt, fein verpackt in einem großen Monitorkarton im Keller und einges im Schrank im Wohnzimmer und etwas im Unterschrank der Spüle. Als ich anfing die Küche und später das Wohnzimmer zu minimalisieren, wanderte einiges ausgesuchtes in mein Dekokörbchen im Flurschrank. Doch doch so einen braucht man (ich 😀 ) auch wenn man sehr sparsam ist mit Deko, ganz läßt einen das dann doch nicht los, manchmal 🙂 Also sicher ist sicher und einiges ausgesuchtes ruhig behalten.

Der große Teil an Baumdeko und Co. lümmelte aber im Keller und ich hatte seit die Kinder ausgezogen waren, nicht mehr wirklich Lust die Wohnung zu schmücken. Einzig bis letztes Jahr hab ich unseren künstlichen Baum (den haben wir vor ca. 25 J. angeschafft) den oberen Teil noch als Miniweihnachtsbaum geschmückt und in die Stube gestellt. Grund war das die Maxi Aurelia so sehr die Weihnachtsbäume liebt und sagte „wenn du keinen Baum hast dann komm ich nicht zu Weihnachten“ ja und da kann Mama natürlich nix gegen machen, also wurd das Bäumchen aufgestellt.

Dieses Jahr hab ich dann die Weihnachtsfeierlichkeiten abgegeben an Maxi Aurelia, ich fand es wird Zeit das ich nicht mehr für zuständig bin, mir wird es zu viel. Und Maxi Aurelia liebt Weihnachten, da hat sie bestimmt Freude dran das Fest auszurichten. Nur den Kartoffelsalat werd ich noch machen *gg…. aber pssst… das Rezept wird sie dann auch irgendwann selbst machen müssen Mama zeigt ihr das 😛

Ja und da ich von der ganzen Deko im Keller nicht mehr wirklich was brauche, stellte sich die Frage was damit machen? Wegschmeißen geht gar nicht! Hilfe kam von Maxi Aurelia, sie fragte ob sie was an Kugeln ausleihen kann, aber sicher 🙂 und da war bei mir der Gedanke schnell da, frag dein Kind doch ob sie die Deko behalten möchte. Sie wollte!

Als ich meinen ersten Baum zu Weihnachten hatte, kann ich mich noch erinnern, daß ich von meiner Omi auch Deko, Lichterkette und Baumständer bekommen habe, weil sie es auch nicht mehr brauchte. Ich finde das ist eine schöne Tradition, Weihnachtsdeko an die nächste Generation weiter zu geben. Die Kinder hängen meist an der Weihnachtsdeko aus Kindertagen und verbinden viele schöne Erinnerungen damit, warum also nicht fragen ob sie die Deko haben möchten.

Mag sicher auch Leute geben die ihre Deko bis ans Ende selber brauchen, oder Kinder die sagen „nee son ollen Kram will ich nicht“ aber dann bleibt ja noch die Möglichkeit in Sozialeinrichtungen zu fragen ob sie Weihnachtsdeko brauchen können. Auf den Müll wäre viel zu schade und Umweltfreundlich ist es auch nicht. Halten wir die Sachen lieber im Kreislauf 🙂 und damit wünsche ich euch eine schöne Adventszeit.

Aurelia

4 Kommentare

  1. Liebe Aurelia, wegschmeissen ist mit Sicherheit die schlechteste Variante, vor allem wenn die Sachen noch tiptop in Ordnung sind. Und das sind sie ja im Regelfall, weil man mit diesen zarten Dingen doch immer sehr pfleglich umgeht. Ich habe auch schon vor Jahren damit begonnen, ganz rigoros zu trennen: Die Sachen, an denen mein Herz hängt und die bleiben dürfen, und all das, was wegkann. Ich hab die Sachen auf dem Flohmarkt verkauft- sie gingen weg wie warme Semmeln! Es waren aber auch schöne Stücke, ganz wunderhübsche Eis-Glaskugeln aus Lauscha zum Beispiel. So freuen sie jemand anderen!
    Es macht einfach keinen Sinn Sachen aufzubewahren, nur weil sie schön sind. Jetzt gibt es in meiner Weihnachtstruhe (Omas ehemalige Stollentruhe! :oD) nur Dinge, an denen mein Herz hängt. Geschenke von meinen Eltern, mitgebracht von diversen Handwerker-Weihnachtsmärkten. Und Selbstgemachtes. Dieses Jahr habe ich sehr sparsam dekoriert, aber es gefällt mir so sehr gut. Kerzen sind wichtig, meine Weihnachts-Määhs, dicke Sterne aus derbem Holz und der süsse, kleine, müde Engel von meiner Mutti. Viel mehr brauchts gar nicht….
    Apopo Kartoffelsalat-Rezept: Das finde ich ebenso wichtig wie vererbte Dekosachen, dass man Rezepte weitergibt nämlich. Sonst verschwinden sie leider mit den Menschen, die man mit ihnen in Verbindung bringt. Deshalb muss ich unbedingt noch eine meiner beiden alten Tanten nach dem Rezept für das grandiose Marzipan meiner Oma fragen. Das Stollenrezept habe ich schon auf sicher! ;oD
    Fröhlichen Apfenz auch dir, herzliche Grüsse!

    • Liebes Hummelchen,
      stimmt Flohmarkt ist auch eine gute Möglichkeit, hatt ich gar nicht dran gedacht 🙂
      Eine Stollentruhe? Kenn ich gar nicht, hört sich aber sehr interessant an gleich mal nach googeln *ah jetzt weiß ich kenn ich patscht Hand vors Gesicht gg….. ( ich dachte an den Stollen zum essen und war verwirrt /o\ nu bin ich im Bilde 😀
      Rezepte sind wirklich wichtig das man sie weiter gibt, wär so schade drum um die leckeren Dinge wenn sie verloren gehen.
      Dir auch einen fröhlichen Apfenz 🙂

  2. Ja aber…das IST doch eine Stollentruhe für den Stollen, den man essen kann! :oD Sie hat einen Einsatz aus Kupferblech, Oma lagerte darin immer ihre riesigen Stollen, und die blieben saftig bis zum Sanktnimmerleinstag. Guckst du hier: http://msesbumblebee.blogspot.com/2016/11/apfenzglitzchen-das-erste.html- da kann man die Truhe sehen.
    Hach, diese Stollen……soooo lecker! Gottseidank hab ich mir noch das Rezept gesichert….
    Einen schönen Abend dir!

    • *lach…. orrr da hat mir google aber nicht alles gezeigt 😀
      dort waren Truhen zu sehen und beschrieben mit Füßen und es stand sie wurden zur aufbewahrung von Sachen verwendet z. B. im Kloster usw. aber jetzt bin ich voll im Bilde \o/
      dir auch einen schönen Abend <3

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