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Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Hört sich richtig gut an und in der Therapie wird großer Wert drauf gelegt das man es lernt, beherzigt und auch umsetzt. Aber….

Ja da gibt es ein aber, ein ganz RIESEN GROßES!

Wenn man es sein Leben lang nicht gemacht (gelernt) hat, sich selbst als wichtig zu sehen, dann fühlt man sich als riesen großes Arschloch und Egoistenarsch, wenn man ein Nein sagt weil grad alles zu viel ist. Du weißt dann zwar das es für dich richtig ist und doch knallt dir dein Inneres um die Ohren, dass du total mies bist und andere nur Enttäuschen kannst, das du ein Versager bist, das du es nicht verdient hast das sich überhaupt noch jemand mit dir abgibt usw…..

Ob das mit der Zeit besser wird wenn man sich mehr in Selbstfürsorge und Achtsamkeit übt, wer weiß. Zur Zeit klappt Selbstfürsorge und Achtsamkeit mit mir ohne Scheiße fühlen nur, wenn dabei nicht noch unmittelbar andere mit involviert sind, heißt ich nicht etwas absage wo ich vorher zugesagt habe oder etwas nicht machen kann obwohl ich erst sagte ja mache ich. Versteht ihr was ich meine?

In der Therapie sagt die Therapeutin zwar, das es richtig ist und die Enttäuschung des anderen, wenn er sie denn auch wirklich hat, nicht meine ist/sein muss, aber das funktioniert noch nicht. Und je näher mir der Enttäuschte steht umso beschissener fühle ich mich dann. Obwohl ich weiß das mein nahes Umfeld gut damit umgeht und Verständnis hat, trotzdem bleibt dieses Scheiße fühlen bei sowas.

Das wird noch ein Haufen Arbeit das zu verinnerlichen. Hat ja auch keiner gesagt das es leicht wird, an sich selbst arbeiten ist harte Arbeit und Rückschläge gehören leider dazu, die muss man einstecken und verarbeiten lernen. Irgendwie ist das nur lernen und aushalten und irgendwann darf man dann vielleicht auch mal kleine Erfolge feiern. Schlimmer als in der Schule /o\ und die fand ich auch schon blöd.

Und nu hab ich grad beim durchlesen wieder mal festgestellt, das ich immer man schreibe. Das soll ich ja auch lernen ICH zu sagen und zu schreiben /o\  orrrr….last mich einfach 🙄

Aurelia

Dezember 2018

Der letzte Monat ist da und somit kommt das letzte Kalenderbild für 2018.

Was macht alle Welt so im Dezember? Alles was sie auch in den ganzen Monaten zuvor gemacht haben und zusätzlich zurück blicken auf das Jahr welches zur Neige geht.

Da psst das Bild perfekt 🙂

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Dezember 2018

– zurück blicken –


 

November 2018

Ein Jahr der Rekorde und die sind nicht schön, sondern sehr Besorgniss erregend. Es ist zu trocken, es ist zu warm, es ist zu nass, es ist zu viel Unwetter, ……. die Natur ist völlig durcheinander. Ich finde das ziemlich erschreckend, weil auch irgendwie nicht wirklich was getan wird. Sicher es wird gesabbelt, aber im Endeffekt bleibt alles wie es ist und die Zerstörung der Erde geht munter weiter. Wenn die Weltregierungen nicht zügig anfangen zu handeln und es überall umsetzen, dann Gute Nacht!

Der November ist trotz allem da und wir werden sehen, was er für Negativrekorde bringt. Mein Kalenderbild trägt dazu den passenden Namen, Licht, vielleicht geht ja bald ein Licht auf und der Schaden kann noch? begrenzt werden.

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November 2018

– Licht –


 

Alterspubertät und ihre merkwürdigen Begleiterscheinungen

Das Frau in die Alterspubertät, oder auch Wechseljahre genannt, kommt ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Da erzähl ich bestimmt nix neues 🙂

Aber manches was dieser natürliche Wechsel mit sich bringt, da muss Frau auch erst mal drauf kommen und es den Wechseljahren zuordnen können. Klar kann man Mutti oder Schwiegermutti oder die Freundin im gleichen Alter fragen. Doch wenn keine Freundin da ist und Mutti und Schwiegermutti, beide Total Ops hatten und den natürlichen langsamen Weg durch die Wechseljahre nicht erleben konnten, dann steht man erst mal dumm da und muss andere Quellen suchen. Ja ich weiß google ist dein Freund, aber ich bin schon was Älter und frage daher lieber erst mal echte Menschen (wenn ich denn frage und nicht alles alleine rausfinden will) 😀

Ok die Frauenärztin wäre noch eine Option, wenn ich denn öfter hin gehen würde, ich brauch aber nur ein mal im Jahr zu ihr und das was da die letzten Monate so aufgetaucht ist bei mir, wo ich nicht wußte wozu gehört das denn jetzt, waren beim letzten Besuch noch nicht aktuell. Ende diesen Monats hab ich bei ihr dann einen Termin und werde sie dann befragen 🙂 ich bin aber jetzt ja auch schon ziemlich neugierig und hab dann doch mal google befragt ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege.

Leichte Übelkeit über den Tag und Stimmungen wie ein wild gewordener Handfeger, Psycho Auswirkungen oder Alterspubertäts Erscheinungen? Hätt ja auch mal einer was sagen können als ich noch jung war, dann wüßt ich das jetzt /o\

Ist schon doll wenn du morgens deinen Kaffee trinkst und dir wird schlecht. Hey ist ja nicht so das ich sowas nicht irgendwie schon mal hatte. Kommt mir sehr bekannt vor, aber da war ich grad 19 J. und war Schwanger! Auch in der Pubertät mit 14/15 J. hatte ich das Morgens oft, bis hin zum Umkippen im Bad, so das Mutti mich erst mal auf die Couch mit hochgelagerten Beinen verfrachten musste, damit der abgesackte Kreislauf sich beruhigen konnte.

Aber was bitte ist das denn jetzt mit 50 J ? Morgens geht es teilweise los und verteilt sich auch über den Tag, manchmal dann auch beim Essen, so das mir die letzten Bissen förmlich fast wieder hoch kommen. Erst hatte ich die Depression und Angststörung dafür verantwortlich gemacht, denn durch die hab ich häufig ein klumpiges Gefühl im Hals und Essen mag ich auch nicht immer grad wenn die beiden heftig sind. Dann den Kaffee, trink ich halt nur noch eine Tasse und ein bischen. Dann vermutete ich den Übeltäter in der dritten Zigarette. Hab die dann erst viel später geraucht. Dann hatte ich die Johanneskrauttablette und das Magnesium in Verdacht, also erst später eingenommen. Nö war es alles nicht, die Übelkeit, sogar ein paar mal mit kurzem Kotzen auf dem Klo blieb und ging wieder und tauchte dann irgendwann wieder auf, egal was ich verändert hatte.

Irgendwie fand ich das sehr eigenartig, denn zuerst hab ich auch keinen Rhythmus erkannt, darum auch die vielen Verdächtigen die es ja dann wohl doch nicht waren. Vor einer Woche ungefähr da kam mir in den Sinn, das es sich so ähnlich anfühlt wie in der Schwangerschaft oder der Pubertät und da ich Schwanger definitiv ausschließen kann und auch kein 15 jähriges Pubertier bin, lag es dann nahe das es die Wechseljahre sind – vielleicht – oder doch nicht – oder was weiß ich – ist aber auch alles kompliziert mit dem Organismus Mensch 😀 .  Und zwar dann wenn ungefähr der Zeipunkt für die Regelblutung ist. Da die aber mittlerweile so unregelmäßig oder gar nicht kommt wie die Bahn (sorry den konnt ich nicht lassen 😉 ) war das so schwierig da den Zusammenhang zu sehen. Um meine neueste Theorie etwas zu untermauern hab ich dann doch mal Tante google befragt und siehe da, Übelkeit taucht durchaus in den Wechseljahren als Beschwerde auf.

Ich bin dann mal gespannt ob die Frauenärztin mir das auch bestätigen wird 🙂 darf ich bloß nicht vergessen alles auf einen Zettel zu schreiben und es dann auch zu sagen was ich sie fragen will. Ärzte und ich ist ja auch immer so Never Ending Story, weil ich auf Nachfrage zu 99% sage: „es geht mir gut ich hab nix, nein auch keine Fragen, ok dann bis demnächst“, joah und wenn ich draußen bin dann fällt mir ein, du dumme Nuss du wolltest doch dies und das und jenes mal nachfragen. Ja, ja ich weiß ich lern das dann auch irgendwann mal, vielleicht, mal sehen ………nie……..

Lustige Spielchen jedenfalls die Frau da so bekommen kann und die dann irgendwo zugeordnet werden wollen, denn das nervt schon wenn du nicht weißt was du da schon wieder ausbrütest. Und dann will man ja auch nicht immer alles auf den Knacks im Kopf oder die Hormone schieben, könnt ja doch unter Umständen auch mal was anderes hinter stecken, verschleppen ist dann auch nicht so toll. Ich frag mich ja nur wie es wohl wäre wenn ich von Natur aus ein kränklicher Mensch wäre, würd ich dann ständig die Praxen und Notaufnahmen nerven? machen kränkliche Menschen das überhaupt? Will ja niemandem was unterstellen. Bin ich zum Glück aber nicht, also kränklich, als Kind ja da war dauernd was, aber so mit Eintritt der Volljährigkeit legte sich das und ich dackel mit ziemlich robustem Immunsystem und gut funktionierenden Vitalfunktionen und einigermaßen fitten Knochen Muskeln und Sehnen durch die Welt. Eventuell denk ich zuviel, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein 😀 und reinhorchen was der Körper so für Signale gibt schadet auch nicht und wenn man sie dann auch noch einem natürlichen Alterungsvorgang zuordnen kann, ist das doch sehr beruhigend. Man kennt sich halt, also Körper und Bewohner *gg……

Warum ich das hier jetzt so ausführlich beschrieben habe? Ganz einfach weil im Umfeld meist nicht drüber gesprochen wird, oder wenn Frau es doch mal anspricht häufig abgetan wird, so nach dem Motto „stell dich nicht so an“. Ich finde es aber nicht als anstellen oder jammern oder sowas, nee im Gegenteil, wenn diese ganzen Veränderungen normal angesprochen werden von denen die grad da drin sind, dann weiß Frau was da für unscheinbare oder auch gravierende Dinge so auftauchen können und das die völlig normal sind und nicht krankhaft und auch nicht gleich mit der Hormonkeule bekämpft werden müssen. Es stellt sich dann eine gewisse Gelassenheit ein weil man eben weiß, das kann alles dazu gehören und es geht auch wieder weg, wenn der Umbau erledigt ist 🙂

Vielleicht sollt ich mir für die nächste Zeit ein Schild umhängen „Vorsicht Umbaumaßnahmen, der Organismus wird auf den letzten Abschnitt vorbereitet“ 😉

Schönen Sonntag für euch

Aurelia

Oktober 2018

Der Oktober ist da und mit ihm kommen die vielen bunten Blätter. Ein Feuerwerk an Farben  wird gezündet in der Natur, um dann zu Boden zu fallen und sich in den langen Winter zu verabschieden.

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Oktober 2018

– Golden –