Alle Artikel mit dem Schlagwort: Angststörung

Nix

Die Überschrift sagt eigentlich schon viel über das was grad so ist und warum die letzte Zeit nichts neues hier zu lesen war. Ich schaue jeden Tag in den Blog und starre auf den Bildschirm, will etwas schreiben und kann einfach  nicht. Es gesellt sich dann auch noch Enttäuschung über mich selbst dazu, weil ich meine Leser hier so im Stich lasse, unschön und überhaupt nicht hilfreich in meiner derzeitigen Situation. Depressionen sind einfach nur beschissen und vernichten von Innen nach Außen das komplette Selbst. Ich versuche weiter mich irgendwie wieder an der Kante des Lochs nach oben zu ziehen, um zumindest ein bischen Licht sehen zu können. Ich wünsche euch schon mal schöne Ostertage und bis bald Aurelia

Angststörung was das bewirken kann

Meine Angststörung ist die letzten Tage sehr aktiv und das strengt unheimlich an. Ich will euch mal kurz erzählen wie sich das aktuell äußert und anfühlt und was der Grund grad (das weiß ich nämlich nicht immer so genau wie jetzt, die Angst kann auch sehr difus und unterschwellig sein) ist. Der Grund zur Zeit sind die sehr strengen Frostgrade draußen. Es macht mich innerlich extrem unruhig und angespannt, schnürt mir den Brustkorb zu und zeitweise bin ich leicht zittrig und fahrig, dazu kommt beschleunigter Puls und kaltschweißige Hände. Kennt ihr Prüfungsangst oder Angst vorm Zahnarzt oder sowas? Dann wisst ihr so ungefähr wie es sich bei mir anfühlt wenn ihr da noch zehn Schippen drauf packt. Zur Zeit bin ich wie ein Reh das in den Lauf eines Gewehres schaut, oder ein Pferd welches kurz vorm Durchgehen ist. In meinem Kopf weiß ich das mir normalerweise nix passiert bei dem Frost, denn es ist ja nicht der erste Winter mit so tiefen Temperaturen den ich erlebe. Aber es hilft mir nicht das zu Wissen, …

Harte Arbeit mit mir selbst – Depression und Angststörung

Gleich mal vorweg, wenn euch das Thema Depression auf den Nerv geht und ihr hier nicht mehr davon lesen wollt, dann kann ich das gut verstehen. Aber ich muss euch auch sagen das es mich sehr beschäftigt und ich noch einiges dazu hier schreiben werde. Ihr habt ja die Wahl einfach nicht mehr hier zu lesen oder aber die Artikel über Depression einfach auszulassen mit lesen. Ich habe diese Wahl nicht, denn die Depression ist ein Teil von mir, der nicht weg geht und der jetzt endlich, nach Jahrzehnten im verborgenen, aufgearbeitet werden möchte. Oder sagen wir, nicht die Depression an sich will aufgearbeitet werden, sondern die ganze Geschichte meines frühen Lebens die dazu geführt hat das sie überhaupt mein Begleiter geworden ist und bis heute einen Teil meines Ichs ausmacht. Je mehr ich mich damit beschäftige und es analysiere und begreife was genau die Ursachen und Auslöser waren, umso mehr Verständniss kann ich mir selbst entgegenbringen und Akzeptieren das ich so ticke wie ich eben ticke. Es ist nicht mehr dauernd dieses Gefühl da, …

Ich geh mir grad selber auf die Nerven

(Triggerwarnung) Ich bin zur Zeit von mir selbst genervt, weil es nicht so schnell voran geht wie ich gerne möchte. Immer wieder dieses Rauf und Runter bei meiner Gefühlslage, bei den Symtomen die sich Körperlich bemerkbar machen aufgrund der Depression und der Angststörung, ist sowas von Kacke! Es nervt einfach, wenn ich einen Guten Tag hatte und am nächsten Tag ist es Morgens schon wieder alles anders und die Angst breitet sich aus, die Dunkelheit zieht wie ein Nebel durch den Kopf, obwohl nach dem Aufwachen ja eigentlich noch nix schlimmes passiert ist. Selbst wenn an diesem Tag nix ungewöhnliches ansteht, macht sich der Scheiß einfach breit und versaut mir den Morgen, ein paar Stunden oder gleich den ganzen Tag. Dann fang ich wieder von vorne an, am nächsten Tag, in der Hoffnung das es dann wieder gut ist, oder zumindest besser. So absolut und überhaupt nicht mehr belastbar zu sein, ist für mich die Hölle. Sicher ich weiß das ich in den vergangenen Jahrzehnten einfach nicht wirklich auf das gehört habe was ich wirklich …

Ständige Begleiter Angst und Depression

Es wird wirr und könnte Triggern, ich schreib seit Tagen dran, es kommt ständig weiteres dazu, es einigermaßen in die Reihenfolge zu bringen ist nicht leicht. Zweifel immer wieder ob ich das hier überhaupt on stellen will. Ja nein vielleicht doch ganz bestimmt, es erleichtert schon irgendwie es rauszulassen und gleichzeitig macht es auch verletzlich und angreifbar. Wer hier schon lange mitliest kennt die Lyrik Kategorie und wird da schon eine Ahnung bekommen haben von dem was hier jetzt zu lesen ist. (im Blog von gestern war die Kurzform zu lesen) Am Tiefpunkt angekommen der Weg zum Hausarzt der zusätzlich auch Psychologe ist, hatte mit den AD erst Erleichterung gebracht, dann die Allergiehölle und dann inneren Wiederstand und Ablehnung. Fünf Tage AD genommen dann hatte ich die Schnauze voll von den Nebenwirkungen und der Wiederstand gegen diese Tabletten wuchs enorm. So ein Zeug wollte ich meinem Körper nicht weiter zumuten. Denn es kann nicht angehen das man eine Tablette nimmt und dann etliche andere Medikamente braucht um die Nebenwirkungen erträglich zu machen. Die Krönung war …