Mach einfach, Umwelt

Nix tun weil bringt nix?

Die Meldungen in den Nachrichten, im Netz überschlagen sich. Wo man auch schaut und liest, der Erde geht es zunehmend schlechter. Wir haben ein riesiges Müll/Plastik Problem. Die Wetterextreme nehmen zu. Die Erde erwärmt sich immer weiter. Das hat große Auswirkungen auf das Klima in den verschiedenen Regionen auf der Erde. Arten verschwinden, sterben aus, wandern in Regionen wo sie vorher nicht leben konnten. Die regionalen Ökosysteme werden durch invasive Arten verdrängt. Die Zahl der Menschen explodiert und braucht immer mehr Raum und Resourcen und verdrängt dadurch die Tier und Pflanzenwelt. Und das war noch längst nicht alles.

Seit Jahrzehnten ist bekannt, daß etwas getan werden muss, passiert ist bislang aber recht wenig bis gar nix. Es wird nur, wenn überhaupt, halbherzig was vom Stapel gelassen und dann verschwindet das Thema wieder in der Versenkung bis die nächste Katastrophe durch die Nachrichten tobt. Dann wieder nur wildes halbherziges rum palavern wo von vornherein klar ist, es wird die Probleme nicht ansatzweise lösen.

Globales Denken und Handeln wäre nötig, alle Länder müßten zusammen arbeiten an Lösungen und an deren Umsetzung, aber das wird wohl nicht passieren, ist ja leider kein Hollywoodfilm.

Man selbst fragt sich dann auch mitunter macht es überhaupt Sinn, noch was zu tun? Ein klares JA! es macht Sinn, denn die winzige Hoffnung besteht ja noch, daß sich die vielen kleinen Schritte die ein jeder einzelne unternimmt, Früchte tragen wird und  viele annimiert mitzumachen die bislang noch nicht im Thema waren. Es macht Sinn, weil aus kleinen Bewegungen große entstehen können, wenn genug Hartnäckigkeit und am Ball bleiben da ist.

Wichtig finde ich noch, daß jeder kleine Schritt eines einzelnen auch anerkannt wird und nicht das derjenige abgestraft wird nur weil er nicht perfekt ist. Perfekt wird nämlich keiner, aber kleine Schritte und bewußteres Handeln das kann jeder in irgend einem Bereich anfangen und umsetzen. Es ist doch so, wenn man erst mal anfängt dann macht man weiter und weitet es aus so wie man es kann. Eine Eintagsfliege bleibt es meistens nicht.

Aurelia

2 Kommentare

  1. …und dann noch der Spruch „Ich alleine kann sowieso nichts bewirken!“. Wenn mich was so richtig knatschig werden lässt, dann das. Wer, wenn nicht jeder Einzelne, kann ganz leicht bei sich selber anfangen und mal sein eingefahrenes Verhalten hinterfragen und sich überlegen, wo er, ganz einfach und ohne viel Aufwand, was zum Positiven verändern könnte? Es ist einfach, immer nach der Politik zu schreien (auf die ich mich im Ernstfall wirklich nicht mehr verlassen mag!) oder mit spitzem Finger auf die zu zeigen, die sich bemühen. Die vielleicht nicht alles zu 100% richtig machen, aber die was TUN. Und dabei im besten Fall merken, wieviel Spass das machen kann und dass man auf absolut nichts verzichten muss. Es gibt für alles eine nachhaltige Alternative. Und die grosse Frage ist ja sowieso, ob wir immer ALLES haben müssen? Eben.
    Wir haben als Konsumenten eine unglaubliche Macht in Händen; also einfach mal zupfen an den richtigen Schnürchen. Ich bin mir sicher, da regt sich was am anderen Ende- wir sollten nur unsere Schnürchen nicht aus der Hand geben!
    Kneifen gilt nicht, dranbleiben heisst die Devise! Dann haben wir eine Chance. Wir sollten sie jetzt einfach, verdammt nochmal, endlich nutzen!
    Hab ein schönes WE, ganz herzliche Grüsse!

  2. …und wenn wir einfach machen, kann die Politik Weltweit nicht mehr lange weg schauen und nix tun, sie wird gezwungen zu handeln.
    Sieht man ja schon jetzt was für eine Welle die Fridays for future Bewegung in den Politikerköpfen geschlagen hat, sie sind sichtlich nervös und suchen (noch zwar sehr populistisch) nach umsetzbaren Lösungen und sind gezwungen sich endlich länger damit auseinander zu setzen und nicht nur als Wahlkampfthema und dann wieder in die Schublade damit. Nö, sie merken die Bewegung läßt nicht locker und will Handlung sehen.
    Find ich gut!
    Die auch ein schönes Wochenende
    liebe Grüße

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