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Nur mal kurz

Es Wintert hier so vor sich hin, mit Schnee und glatt und Wind und Wolken und duster und Sonne 😀

Diesen Winter werden wir echt verwöhnt mit Schnee und richtig kalt (also so im Minusbereich *gg…) hier an der Nordseeküste. Meist haben wir ja eher nen Schmuddelwinter mit Regen in sämtlichen Stärken. Diesmal ist es bis auf kleine Ausnahmen seit Anfang Dezember mit Schnee und Frost hier. Mag ich.

Auf dem Balkon hab ich seit Oktober ein kleines Futterhäuschen und das wird gut besucht von den Meisen. In dem einen Blumenkasten hab ich auch Futter ausgestreut und da wühlt jetzt immer Frau Amsel drin und futtert fleißig. Ein Rotkehlchen ist auch unter den Besuchern und freut sich über einen Ring mit Sonnenblumenkernen, den hab ich in eine flache Schüssel aufs Regal gestellt. Die Vögel hüpfen auch gerne auf dem Balkonboden rum um nach Körnern zu suchen die runter gefallen sind. Ist mächtig was los hier.

Vor der Haustür stehen ja Bäume und da streu ich jetzt jeden Tag an einem Baumfuß Futter für die Vögel und für die Eichhörnchen hin. Eichhörnchen sind hier rund um die Häuser nämlich einige am rumwuseln. So drollig die kleinen Fellknäuel. Das Futter findet bei allen großen Anklang, sie kommen und schnappen sich die leckeren Sachen. Aus dem Küchen- und dem Schlafzimmerfenster kann man es toll beobachten. So viel Grün rund um die Häuser ist schon schön, da sieht man so viele Tiere die ganz nah bei uns leben. Ok etwas die Augen aufhalten muss man schon *schmunzel…

Habt es gemütlich!

Aurelia

Das Moor im Januar

Moin 🙂 

Hier kommen noch einige Bilder aus dem Januar 2023 im Moor. Die Entscheidung welches Bild in den Kalender kommt war ja nicht ganz einfach, es waren doch einige Bilder die mir richtig gut gefallen. So hab ich gedacht, ich zeige sie dann jeweils in einem extra Beitrag jeden Monat. Wäre ja schade wenn sie nur auf der Festplatte verstauben. 

Die Bilder hab ich im Film Noir entwickelt und einen ganz feinen Spritzer Farbe wieder rausgekitzelt. Film Noir ist eigentlich tiefes schwarz/weiß mit harten Kontrasten, aber ich hab da ja so meinen eigenen Kopf, was das Bilder entwickeln angeht *schmunzel… und bei meinem Digitalen Analog mache ich gerne ungewöhnliches, was eben nicht zu Hauf zu sehen ist. Ich mag nicht Bilder machen und entwickeln die in den Mainstream passen, ich will immer mein eigenes Ding machen und zeigen. Muss keiner mögen, Hauptsache ich mag sie und diese gefallen mir richtig gut. Der Look passt wunderbar zum Moor.

Anklicken zum vergrößern und mehr Infos.

Das Moor im Januar in Film Noir

In der Galerie findet ihr, wenn ihr das i anklickt, auch einige Cameraeinstellungen. Ist für manche ja doch immer mal ganz interessant, wie die Bildermacherin ihr Werkzeug eingestellt hat, um an ihre Bilder zu kommen. Ein Stativ verwende ich nicht, ich schieße immer aus der Hand wenn ich unterwegs bin, Stativ kommt nur im Atelier zum Einsatz bei Selbstporträts. Der Prozess zur Entwicklung in Photoshop würde hier den Rahmen sprengen und ist auch so individuell, da hülle ich den Mantel des Schweigens drüber. Ein paar Geheimnisse brauche ich ja auch 😉 

Edit: nein es ist kein Colorkey /o\ wollt ich nur sagen, weil es in den Kommentaren auftauchte 😀 

Viel  Spaß beim Bilder schauen und ich freue mich, wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, wie die Bilder auf euch wirken.

Aurelia

Januar 2024

Ein gutes neues Jahr wünsche ich euch. Ich hoffe ihr seid gut rüber gekommen ins neue Jahr 2024 🙂

Auch in diesem Jahr setzte ich meine Kalenderbild Reihe fort, ist dann mittlerweile das 7. Jahr wo ich mit euch die Kalenderbilder teile, Wahnsinn °o° \o/. Es macht so viel Spaß, die Bilder mit euch zu teilen und bisher sind sie bei euch ja auch auf viel Resonanz gestoßen.

Dieses Jahr sind alle Bilder unter dem Motto „Ein Jahr – Ein Ort“ und wieder Digitales Analog, ihr wisst ja ich liebe es Analoge Bildlooks mit den Digitalen Bilder zu kreieren. Für den Kalender bin ich im letzten Jahr, jeden Monat einmal im Moor gewesen. Immer den gleichen Teil des Moores und hab dort dann Bilder gemacht. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht zu sehen wie sich das Moor im Laufe des Jahres verändert. Immer war es eine Herausforderung einen guten Tag und Zeitpunkt zu erwischen, um das richtige Licht zu haben, die richtige Stimmung einzufangen, die richtigen Motive zu finden die zum Monat passen und nicht im Schlamm zu versinken *lach… Denn es war im letzten Jahr doch sehr feucht die meiste Zeit. Kennen wir ja schon fast gar nicht mehr nach den vielen Dürre Jahren die wir hatten. Aber so war es herrlich saftig und üppig grün und der See und die kleinen Wasserstellen immer gut gefüllt. Der Boden war weich und man ging wie auf Wolken. Denn der Moorboden gibt unter den Füßen ganz leicht nach wenn man drüber geht. Ein tolles Gefühl *hach… Ich mochte das schon als Kind gerne, wenn ich mit meinem Opa durchs Moor gestreift bin.

Keins der 12 Bilder ist nachträglich zugeschnitten, was ich sonst häufig mache um den besten Ausschnitt zu bekommen. Diesmal habe ich den Ausschnitt jedes Mal perfekt getroffen im Moor, was nicht ohne Risiko ging 😀  Denn… das ein oder andere Mal fast ausgerutscht, mit dem Hintern in Dornen hängen geblieben, Spinnweben im Gesicht gehabt, nasse Hosenbeine, zerstochene Waden und Fußgelenke von den Mücken, einmal kurz die Orientierung verloren /o\ kommt wenn man nur durch den Sucher schaut und sich nicht merkt wie man ins Unterholz rein gegangen ist *gg…, einmal angesprochen worden ob ich Hilfe brauche, denn durch den kalten Wind im November tränten mir die Augen wie verrückt und ich stand da auf dem Weg mit Tempo und wischte dauernd die Tränen weg, fand ich sehr nett von der Frau mit ihrem Hund 🙂 gibt es ja auch nicht mehr so oft, dass einer Hilfe anbietet.  Zu 90% hat man aber in dem Teil wo ich rumgestromert bin keine Begegnungen mit Menschen, nur auf den befestigten Spazierwegen kommt einem mal wer entgegen und im Laufe des Jahres kannte man sich, es waren immer die gleichen Leute *lach…

Genug gesabbelt, begleitet mich ins Moor und wie immer zum vergrößern Bild anklicken, dann ist es auf dunklem Hintergrund zu sehen und wirkt noch viel besser.


 

Januar 2024

– Stammmoos –


 

Schöne Festtage

Eine schöne Wintersonnenwende für heute und schöne friedliche Festtage, futtert nicht zu viel, denkt dran, dass muss auch wieder runter 😉

Dieses Jahr hab ich zu meinem Weihnachtsdorf auf dem Stubentisch, noch zwei kleine Advents Dekos aufgestellt. Ich hatte Lust drauf, etwas mehr Lichterglanz in der Wohnung zu haben. Jetzt hab ich mich die ganze Adventszeit über an dem Anblick erfreut und damit ihr auch etwas Freude habt, gibt es Bilder davon.

Piratenkiste mit Weihnachtskugeln und Lichterglanz

Ein wenig Details.

Lichterglanz im Atelier

Damit es im Atelier auch etwas Lichterglanz hat, gibt es hier auch eine Piratenkiste mit Weihnachtskugeln und Licht.

Ein wenig Details.

Die Piratenkisten sind neu bei mir eingezogen, ich brauchte noch etwas Stauraum und was gibt es schöneres als diesen gleich mal mit Dekorativem zu verbinden. In die Kleine Truhe in der Stube ziehen die Weihnachtskugeln und anderes Deko- und Bastelmaterial ein und in die Große wird immer eine meiner Häkeldecken und Kissenhüllen einziehen, je nach Jahreszeit hab ich nämlich dann eine über die nicht in Gebrauch ist, voll die Luxusprobleme hier /o\ *gg… Dazu bekommt sie aber noch ein Inlett aus Stoff, damit die Decken und Kissenhüllen nicht irgendwo hängen bleiben und Ziehfäden bekommen. Die Kisten sind nämlich aus aufbereitetem altem Tannenholz und haben Macken und Kanten. Das Inlett wird so genäht, dass es an der oberen Kante leicht übergeschlagen werden kann und so den Rand der Kiste noch etwas auffrischt. Stoff hab ich noch liegen und ja ich denk das wird schick 🙂

Wenns fertig ist, zeig ichs hier noch mal.

Dann habt schöne ruhige und friedlich Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2024 🙂

Aurelia

Häkeldecke Nummer drei mit passenden Kissenhüllen

Häkeldecke Nr. 3 mit passenden Kissenhüllen ist fertig. An der Decke hab ich seit Anfang 2022 gearbeitet, allerdings mit vielen anderen Häkel – und Strickarbeiten nebenbei. Ich hab immer zwei bis drei Projekte auf den Nadeln 😀 sonst wirds langweilig *gg… so sind denn auch die Kissenhüllen nebenbei entstanden.

In der Decke stecken rund 1,5 Jahre Arbeit, ich Handarbeite nur Abends ein bis zwei Stunden, länger geht nicht. Kann man sich ja ausrechnen wie viele Stunden an Arbeit drin stecken, immer im Hinterkopf das ich noch mehr Teile in der Zeit gemacht habe. An Material stecken in der Decke und den Kissenhüllen, 46 Knäuel mit je 50g Gewicht. Reine Materialkosten waren ca. 100,-€

Mal so als Einblick, was eine Handarbeit nur an Material kosten kann und wenn man die Arbeitsstunden noch dazu nehmen würde mit einem vernünftigen Stundenlohn von sagen wir mal 20,-€ die Stunde, dann weiß man warum echte Handarbeit ihren Preis hat. Hinzu kommt, Häkelsachen kann man nicht maschinell herstellen, es ist immer Hand gemacht.

Häkeldecke

(©Andrea B.)

Die Decke und Kissen sind mein eigenes entworfenes Design.

Für die Häkelquadrate habe ich 24M + 3M mit Nadel Nr.4 angeschlagen und sie sind jeweils 19x19cm groß. Es sind vier verschiedene Muster die aus Stäbchen, Noppen, Relief-Büschelmaschen und Reliefstäbchen gearbeitet werden.

  • Muster 1: Noppen aus 4 halb abgemaschten Stäbchen so anordnen, das ein X entsteht.
  • Muster 2: Reliefstäbchen in Hoch/Tief Struktur, so das ein Wabenmuster/Karomuster entsteht.
  • Muster 3: Reliefstäbchen in Linien arbeiten.
  • Muster 4: Relief-Büschelmaschen, 1.R Stäbchen, 2.R 1U auf die Nadel nehmen, Nadel von rechts nach links um das Stb. führen, Schl. durchholen, 3x wdh. (es liegen 9Schl. auf der Nadel), mit 1U 8Schl. zus. abm., danach mit 1U die restl. 2Schl. zus. abm. Die erste und zweite R. immer wdh. Die Büschelmaschen so verteilen das sie Längsstreifen ergeben.

Die Quadrate anordnen und am besten die Reihen dann beschriften, damit beim zusammen häkeln auch alle da sind wo sie hingehören 🙂 Das zusammen häkeln dauert ja etwas und ist nicht an einem Tag erledigt. Diesmal hab ich die Decke von vorne zusammen gehäkelt mit festen Maschen, so das man die Nähte sieht.

Als Abschlusskante habe ich eine Reihe feste Maschen und eine Reihe Stäbchen gehäkelt. An den kurzen Seiten gab es dann noch Fransen, immer aus drei Fäden in drei Farben.

Die Decke hat eine gesamte Größe von 145cm x 210cm. (bei dem Bild hab ich die Sättigung etwas raus gezogen, also nicht über die etwas andere Farbe wundern 😆 ist die gleiche Decke)

Mal die Muster etwas dichter dran.

Kissenhüllen

Für die Kissenhüllen hab ich 48M +3M angeschlagen für 2 der Kissenhüllen und 42M + 3M für die dritte Kissenhülle. Die Inletts hatte ich noch, darum zwei verschiedene Größen. Der Mustersatz 4 mit den Relif-Büschelmaschen wird für das große 7x gehäkelt, für das kleinere 6x und für das 2. große hab ich die Relief-Büschelmaschen gleichmäßig verteilt. Dann in Stäbchen weiter arbeiten, bis die Hülle lang genug ist, das sie Umgeschlagen werden kann. So braucht es keine Knöpfe zum verschließen. Ich mag die Umschlagmethode sehr gerne. An den Seitennähten zusammen häkeln und fertig.

Die beiden großen Kissen.

Das kleinere Kissen.

Wenn ihr Fragen zu der Anleitung habt, immer her damit und ansonsten viel Spaß beim nachhäkeln 🙂

Aurelia