Alle Artikel mit dem Schlagwort: Depression

Lyrik – Umschlungen

-Umschlungen- versperrter Blick schwerer Atem tonnenschwere Last fest verankertes verliert den Halt (Andrea B.) Obwohl schon eine kleine Weile her wo das Bild und das Gedicht entstanden sind, weiß ich noch ziemlich genau welche Schritte zur Entstehung geführt haben. Für dieses Composing hatte ich etliche Einzelteile von fünf verschiedenen Fotos aus meinem Archiv verwendet. Freistellen, Farbanpassungen, sw-Umwandlung, Tonwertkorrekturen, Gradationskurven, verschiedene Ebenen-Verrechnungsmodi, Masken, sind einige der Arbeitsschritte die ich gemacht hatte. Der Titel und das Gedicht zum Bild sind mir beim betrachten durch den Kopf gegangen. Da ich die Angewohnheit habe ein neues fertiges Bild immer als Desktophintergrund zu verwenden (so entdeckt man schnell Dinge die einem noch nicht so gefallen), läuft bei mir automatisch bei jedem Blick auf den Monitor das Kopfkino. Mitunter dauert es zwar etwas aus diesem Gewusel an Wörtern, Bildern, Szenen, einen Titel oder eben ein Gedicht zu filtern und aufzuschreiben, aber Geduld wird ja bekanntlich belohnt *schmunzel… Aurelia

Tabuthema -Schattenseiten-

Tabuthema Depression – Burn Out – Erschöpfung und die Folgen für Betroffene. 2011 sind diese Bilder mit dem Gedicht entstanden. Das Thema ist aktueller denn je.   -Schattenseiten- Dunkler Schatten nicht zu sehn leise schleichend besitzergreifend kappt die Seele verstümmelt sie wehren aufbegehren niedersinken dunkler Schatten nicht zu sehn leerer Blick Hülle ohne Leben bleibt zurück (Andrea B.)

Brücken

Triggerwarnung! (Die Brücke auf dem Bild hab ich letztes Jahr Fotografiert sie dient heute als Symbol für den Blogbeitrag) Ich mag Brücken egal was für eine. Sie üben eine faszinierende Anziehungskraft aus. Am liebsten schaue ich direkt in der Mitte der Brücke nach unten. Habt ihr schon mal gemerkt was passiert wenn unten ein Fluß fließt ? Je länger man runter schaut um so größer wird die Anziehung, man hat das Gefühl das Wasser würde einen hinabziehen. Es fällt schwer den Blick dann wieder in die Ferne zu lenken. Als ob da einer im Wasser ist und mit dir spricht, dem du gebannt zuhörst um ja nix zu verpassen von den spannenden Geschichten die er zu erzählen hat. Als Kind fand ich es beängstigend und hatte Angst doch irgendwann übers Geländer zu fallen. Ich konnte zwar schwimmen aber die Angst vor dieser unheimlichen Anziehungskraft war trotzdem da. Ich konnte ja nicht wissen ob da nicht doch was ist was einen dann packt und unter Wasser zieht. Mit dem Älterwerden ist diese Angst vorm fallen immer …