Alle Artikel mit dem Schlagwort: Depression

Fünf Jahre wenig reicht auch

Da ist doch schon wieder Blog Geburtstag \o/ Fünf Jahre auf den Tag genau gibt es wenig reicht auch und einige von euch sind auch schon so lang hier am lesen, find ich richtig schön 🙂 Könnt ihr euch noch an meinen ersten Beitrag erinnern? Nicht? Dann schaut mal hier rein. Nach diesem Beitrag hat sich so viel hier entwickelt und es hat Spaß gemacht den Blog mit Themen und Beiträgen zu füllen, die mir am Herzen liegen. Auch der Austausch mit euch zu den verschiedenen Themen ist immer sehr bereichernd. Was mich auch sehr gefreut hat ist, daß ihr auch die Bilder Kategorie gern schaut. Ich war mir ja nicht sicher gewesen, ob es gut ankommt wenn ich hier auch mit Fotogedöns aufwarte 😀 Doch es kam gut an, so ist mittlerweile eine bunte Themenmischung an Beiträgen hier zu lesen und ich hab für meine Themen die ich mag eine Seite wo ich alles rein schreiben kann. Denn mehr als einen Blog/Webseite zu betreiben, ist auf Dauer meist nicht so toll. Es schläft dann …

Ein Virus zieht durch die Welt

Corona so heißt das Ding und es wirkt sich zunehmend auf das Öffentliche Leben aus. Vieles wird immer weiter reduziert, was man vorher selbstverständlich besuchen konnte und die Nachrichten und neuen Meldungen trudeln im Stundentakt ein. Das darf dann auch den ruhigsten Menschen irgendwann beunruhigen. Ich denke das ist eine normale Reaktion, Mensch hat da ja seine Urinstinkte und zur Zeit wird da der Urinstinkt Angst ordentlich getriggert. Bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger. Angst, ein Thema welches ich durch meine Psychische Erkrankung sehr gut kenne. Leider. Bis Vorgestern hatte ich da noch nicht viel mit zu tun, sprich die Anspannung war gering, trotz der ganzen Nachrichten. Seit gestern wird es aber doch mehr. Bei mir steht im Vordergrund dieser Angst, daß ich immer alles als Routine geplant haben muss und wehe es kommen Abweichungen, dann fällt es mir schwer nicht zu weit in die Zukunft zu schauen und was ich da alles bedenken müste. Ich weiß das man nicht alles planen kann, aber der Kopf eilt voraus und denkt in Katastrophen …

Habt ihr auch UFOs?

Ich hab welche 😀 UFOs? Auch unfertige Objekte genannt 🙂 kennen, glaub ich, alle die irgendwie mit Handarbeiten beschäftigt sind. Diese UFOs tummeln sich dann in Körben, Tüten oder Schränken oder sonstwo und erinnern einen immer dran, „orr Mist das sollte ich doch unbedingt mal fertig machen“ „och nee jetzt nicht, ich will lieber dies oder das machen“ „nö das kann noch warten“ „ich bin so unmotiviert ich hab gar kein Bock irgendwas zu handarbeiten“ naja und so weiter 😛 Ich hatte zwei UFOs neben der Couch liegen und habe sie nun sage und schreibe fast ein Jahr ignoriert *ups…. Ok ich hab ne gute Ausrede, ich hab ne Macke und wenn die zuschlägt bin ich ziemlich lahm gelegt und kann nix und will nix und eigentlich warte ich dann nur das wieder besser wird. Ist jetzt sehr salopp beschrieben, wer selbst Depressionen und Co. hat weiß was ich mein. Am ersten Advent, hatte ich dann irgendwie Lust diese UFOs doch mal wieder in die Hand zu nehmen und dran zu arbeiten \o/ Hach und …

Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Hört sich richtig gut an und in der Therapie wird großer Wert drauf gelegt das man es lernt, beherzigt und auch umsetzt. Aber…. Ja da gibt es ein aber, ein ganz RIESEN GROßES! Wenn man es sein Leben lang nicht gemacht (gelernt) hat, sich selbst als wichtig zu sehen, dann fühlt man sich als riesen großes Arschloch und Egoistenarsch, wenn man ein Nein sagt weil grad alles zuviel ist. Du weißt dann zwar das es für dich richtig ist und doch knallt dir dein Inneres um die Ohren, daß du total mies bist und andere nur Enttäuschen kannst, das du ein Versager bist, das du es nicht verdient hast das sich überhaupt noch jemand mit dir abgibt usw….. Ob das mit der Zeit besser wird wenn man sich mehr in Selbstfürsorge und Achtsamkeit übt, wer weiß. Zur Zeit klappt Selbstfürsorge und Achtsamkeit mit mir ohne Scheiße fühlen nur, wenn dabei nicht noch unmittelbar andere mit involviert sind, heißt ich nicht etwas absage wo ich vorher zugesagt habe oder etwas nicht machen kann obwohl ich erst …

Diagnose

Eigentlich sind Diagnosen ja auch nur ein einordnen in eine bestimmte Schublade, weil man nicht der gängigen Norm entspricht. Mag ich nicht, denn was ist schon die Norm? Ist die Norm das einzig wahre? Kann ein Mensch eine Norm haben? Ein Mensch ist doch kein Ding wie ein DIN A4 Blatt, also was soll das mit der Norm? Aber ich schweife ab, Diagnosen können aber auch manchmal sehr hilfreich sein und endlich Klarheit geben was da bei einem so in Unordnung ist. Da bekommt man dann endlich die Puzzleteile die einem fehlen, um zu erkennen wie man sich in Zukunft selbst besser versteht. Es passt plötzlich vieles zusammen und erklärt paradoxe Verhaltensweisen, undefinierbare Kopfwelten, innere Zerrissenheit, wiederkehrende anhaltende Suizidgedanken, Essstörungen, quälende Leere, selbstzerstörerische Wut, selbstverletzenden Hass, Stimmungswechsel von jetzt auf gleich und wieder zurück mitunter zig mal am Tag, sich selbst nicht aushalten können, andere nicht aushalten können und doch nicht wollen das sie weg gehen, ich kürz mal ab  Chaos pur und ich mittendrin Borderline. Seit dem zweiten Therapiegespräch weiß ich die Diagnose, beim …