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Balkongärtnern minimalistisch-so sieht es jetzt aus

Es hat ja wieder mal etwas gedauert mit dem Bericht *schämt sich*, aber ihr kennt das ja von mir nicht anders 😀 zumindest wenn ihr schon lange hier lest. Ich brauche halt immer mal etwas mehr Zeit, bis ich einen angekündigten Blogbeitrag schreibe und die Bilder dafür fertig hab und überhaupt und naja und was solls, bin ja hier nicht im Akkordmodus 😀

Die Pflanzen und ihr Zuhause

Anfang April hab ich sechs Pflanzen gekauft, alles Stauden damit sie auch die nächsten Jahre wieder kommen. Ich bin nicht so ein Freund, von jedes Jahr neue kaufen. Auch reine Sommerbalkonblumen ist nicht so meins. Ich mag es minimalistisch bei der Balkonarbeit und das geht super wenn man Stauden oder andere mehrjährige pflanzt. Ich habe hier ja jetzt einen Südwestbalkon mit schön Sonne und da wollte ich auf jeden Fall Lavendel und Thymian in einem Korb am Geländer haben. Für den Korb am Boden hab ich mich für eine Grasnelke, einen bunten Salbei und eine Funkie entschieden. Funkien liebe ich und sie haben mir immer viel Freude, schon auf meinem früheren Nordbalkon, gemacht. Die drei passten dann gut zusammen in den großen Korb der am Boden steht. In einen etwas kleineren am Boden hab ich Fresienzwiebeln eingesetzt. In den zweiten Geländerkorb wollte ich gerne eine bunte Vielfalt an Insektenfreundlichen Blumen haben. Hier auf dem sonnigen Balkon geht das gut. Auf meinem Nordbalkon, klappte sowas nicht richtig. Die Blumensamenmischung nennt sich Japanischer Blumenteppich und ich hab dann mal großzügig in den Korb eingeharkt 😀 (ihr werdet noch sehen wie großzügig ich war *lach*).

Kommen wir mal zu den ersten Bildern die ich gemacht habe.

Der Balkon noch nackig im März.

Das kleine Regal ist ein Schuhregal welches ich in der alten Wohnung im Flur stehen hatte. Hier passte es nicht so wie ich wollte, also hat es einen ordentlich unordentlich Anstrich (kennt ihr ja aus meinen anderen Projekten schon) bekommen und erfüllt so seinen Zweck auf dem Balkon. Hier konnte ich schön meine Tonsachen, die MaxiAurelia in der Grundschule gemacht hatte, drauf stellen und auch meine Tonkugeln und zwei Steine hatten noch Platz. Meine Igel passten prima auf die Fensterbank. Die ist leicht schräg, aber die Igel rutschen nicht runter, passt 🙂

Die Stühle und der kleine Tisch, reichen völlig um es sich bequem zu machen. Die drei hatte ich auch schon in der alten Wohnung.

Für die Pflanzen habe ich zwei geflochtene Körbe mit integrierter Halterung fürs Balkongeländer geholt und für den Boden, einen großen und einen mittleren Korb. Sie sind alle aus der gleichen Serie, aus Rattan geflochten. Zum Geburtstag im April hat mir MaxiAurelia noch einen kleinen Korb mit Halterung aus der gleichen Serie geschenkt. Der passte genau in die Ecke vom Geländer. Ich finde die total schön, erinnert ein bisschen an Bauergarten 🙂

Die Pflanzen kommen in die Erde

Die Pflanzen, Lavendel – Zitronenthymian – Grasnelke – Funkie – Fresienzwiebeln, habe ich dann am 12. April eingepflanzt. Den Japanischen Blumenteppich hatte ich schon Ende März ausgesät.

In die Körbe mit den Pflanzen hab ich dann noch Aquariumkies und etwas größere Kiessteine an den Rand gestreut (bei dem Blumenteppich hab ich drauf verzichtet, der bedeckt die Erde eh komplett), mag ich sehr gerne, gibt eine schöne Optik und es schützt bei heftigem Platzregen, damit die Erde nicht überall auf dem Balkon und zu den Nachbarn spritzt 😀

Die Pflanzen in ihrem Heim

In der Mitte der beiden Geländerkörbe ist genug Platz, damit der Sonnenschirm dort stehen kann. Darum auch nur zwei Körbe am Geländer, sonst wäre mir das zu eng geworden.

Mittlerweile sind die Pflanzen ordentlich gewachsen und der Korb mit dem Japanischen Blumenteppich sieht aus wie ein geplatztes Sofakissen 😀 aber richtig toll. So hatte ich es mir vorgestellt, üppige Blümchen damit die Hummeln und Bienen was zu futtern haben. Und sie kommen fleißig jeden Tag zum Nektar sammeln. Zuerst flogen sie immer zum Zitronenthymian, dann als der Lavendel soweit war, war der erste Wahl und jetzt brummen sie auch fleißig in dem Blumenteppich rum. Schön 😎

Das sind die Pflanzen im Juni

So sieht es dann zur Zeit aus. Ein paar Bilder von der üppigen Pracht 🙂

Hab ich noch was vergessen? Ach ja genau, die ganzen Blüten da oben sind alle hier drin, darf ich vorstellen:

„Das geplatzte Sofakissen“

Ist das nicht ne Wucht? 😀

Hier seht ihr dann , was ich meinte mit „großzügig“ 😀 Ja nu, ich hatte erst vorsichtig die Samen auf die Erde gestreut und leicht eingeharkt und dann dachte ich so, „hmmm könnt etwas wenig sein wenn einige nicht aufgehen“ also hab ich noch eine Ladung drüber gestreut und eingeharkt /o\ 😀 Ergebnis seht ihr da jetzt, geplatztes Sofakissen.

So das war es dann erst mal mit den Pflanzen, die nächsten Bilder gibt es dann zum Herbst denk ich. Was mir noch einfällt, der bunte Salbei ist hinüber, der hatte echten Mehltau und mickerte vor sich hin, also hab ich ihn komplett kurz geschnitten. Aber ok, sowas kann immer mal passieren. Mal sehn ob ich ihn komplett raus nehme, oder ob er noch mal austreibt. Sonst kommt da eventuell im kommenden Jahr noch eine andere Pflanze rein. Oder die beiden anderen bleiben alleine, mal sehn. Was auch nicht wirklich funktioniert hat, die Fresienzwiebeln, da ist eine von 10 gekommen (könnte an der Qualität der Zwiebeln gelegen haben), aber toll ist sie nicht. Ich warte mal ob sie noch blüht. In den Korb kommt dann auf jeden Fall was anderes rein, ich denk noch eine Funkie wäre schön.

So ist das mit Pflanzen, vieles geht und manches eben auch nicht. Immer eine Überraschung und das ist das schöne am Balkongärtnern 🙂

Aurelia

Retuschierte Bilder kennzeichnen

Da hab ich gestern das hier gelesen über die Kennzeichnungspflicht von retuschierten Bildern in Norwegen und dachte gleich, Moment mal diesen Vorschlag gab es doch auch schon vor Jahren mal. Und richtig, 2013 hatte die Frauenministerin aus Österreich solch einen Vorschlag, sie wollte ein Ampelsystem für retuschierte Bilder. Sie wollte damit Photoshop den Kampf ansagen.

Das hatte ich damals dazu geschrieben auf meiner Fotowebseite:

Ampelsystem für retuschierte Bilder

Gehört hatte ich das ja schon und heute stand es wieder in der Zeitung, dass die Frauenministerin von Österreich Photoshop den Kampf ansagt. Ihr geht es um Werbeplakate wo die Frauen stark retuschiert sind. Sie will ein Ampelsystem in Form von roten, gelben und grünen Punkten auf solchen Bildern. Rot wäre dann für Bilder wo ganze Körperpartien entfernt und neue Gesichtsteile eingefügt wurden. Gelb käme dann auf Bilder wo Falten entfernt wurden oder ein Doppelkinn weg retuschiert wurde. Und grün würde bedeuten in diesem Bild wurde lediglich ein Weichzeichner eingesetzt. Da sowas gesetzlich nur schwer kontrolliert werden kann, setzt sie auf Selbstverpflichtung.

Meine Meinung dazu, in der heutigen Zeit weiß doch eigentlich jeder das Bilder in Zeitschriften, auf Plakaten usw. retuschiert sind. Wer glaub denn noch das die Models die dort abgebildet sind auch in natura so aussehen?
Wenn solch ein Punktesystem mal kommen sollte (was ich allerdings nicht glaube) dann aber bitte auch auf alle Bilder, denn auch Fotos in Hotelprospekten, Kochbüchern, Reiseführern, Pflanzenbüchern und und und sind retuschiert und sehen in natura lange nicht so aus, da sind auch so einige „Schönheitsoperationen“ dran gemacht worden.

Ich mag jedenfalls keine bunten Punkte auf meinen Bildern haben, sieht bestimmt ganz schön Scheiße aus. Ich denk, ich schreib lieber gleich die ganze Anleitung ins Bild so schick mit Pfeilen die auf die retuschierten Stellen deuten, geht ganz fix mit Paint 😉 *grins*

Soweit mal was ich damals dazu geschrieben hab.

Ich sehe es immer noch so. Wer immer noch glaub, dass Bilder auf Insta oder auch in der Werbung oder sonst wo die nackte Wahrheit abbilden, der hat wohl hinterm Mond gelebt. Insbesondere junge Menschen, darauf zielt ja die Pflicht in Norwegen jetzt ab, die werden auch bei einer Kennzeichnung weiter diesen retuschierten Bildern nacheifern und sie sich zum Vorbild nehmen. Wer sich schnell verleiten lässt, der wird es auch mit Warnhinweisen nicht lassen oder weniger tun. Vielleicht gibt es dem ein oder anderen zu denken, ja ok will ich nicht ausschließen, aber die große Mehrheit wird dadurch auch nicht anders denken als jetzt.

Ich bin jetzt nur gespannt, ob es hier in Deutschland auch wieder diese Diskussion geben wird. Ich bleib bei meiner Meinung, ich halte da nix von (und wenn dann bitte schön für alle Bilder), denn es wird nicht viel bis gar nix bringen. Wenn Menschen sich so von Bildern manipulieren lassen und es für bare Münze nehmen und nicht in Natura schauen, wie sehen Menschen wirklich aus, dann helfen auch keine Kennzeichnungen.

Habt ihr andere Meinungen dazu? Bin gespannt 🙂

Aurelia

Juli 2022

Gestern war es ordentlich warm hier und heut zum Juli Anfang kühl und Regen 😀 Aber das macht gar nix, der Regen wird gebraucht. Zwar nicht in Sturzfluten, aber so wie hier bei uns ist das völlig ok, schön vor sich hin plätschernd.

Zum Juli hab ich auch ein passendes Kalenderbild, Lavendelblüten. Die verbinde ich immer mit Sommer. Auf dem Balkon hab ich auch wieder welchen und er blüht total schön und die Hummeln freuen sich und sammeln fleißig. Auf dem Bild ist Lavendel aus dem ehemaligen Garten meiner Schwiegereltern zu sehn. 2012 hatte ich das aufgenommen 🙂 lange her und immer noch richtig schön.

Zum vergrößern anklicken.


 

Juli 2022

– Lila Grün –


 

Sieben Jahre wenig reicht auch

Unglaubliche sieben Jahre habe ich diesen Blog schon!

Das hätte ich am Anfang auch nicht gedacht, dass er sich so lange hält. Ich hatte ihn damals gestartet, um irgendwo einen Platz zu haben, für die vielen Dinge die mich beschäftigen. Wie Minimalismus, DIY, Stricken-Häkeln-Nähen, Mamagedöns, Frauensachen, Umwelt, Lyrik, Glücksmomente, Kopfgewusel usw. und irgendwann kamen ja auch meine Bilder dazu unter Aurelia Bilder. Zu Anfang waren die ja noch auf meiner Fotowebseite, doch zwei Seiten parallel zu betreiben war mir dann zu aufwändig, so zogen die Bilder auch hier mit auf den Blog.

Kurz gesagt, eine schöne breit gestreute Mischung an Themen die ich mag 🙂

Was wäre aber ein Blog ohne Leser? Ein Tagebuch denk ich und doch etwas einsam, denn so ein Blog lebt ja durch den Austausch und der macht unheimlich viel Spaß. Es ist eine kleine und nette Leserschaft die hier regelmäßig liest und wo ich mich gerne mit austausche. Darum ein Danke an euch, dass ihr über die Jahre hier immer noch vorbei schaut!

Lieben Dank!

Der Blog wird weiter bestehen bleiben, solange ich Spaß dran habe zu schreiben und zu teilen, was mich so bewegt. Wie gehabt, gibt es keinen regelmäßigen Rhythmus wann hier Beiträge erscheinen. Einzig die Kalenderbilder, die erscheinen immer am ersten eines Monats 🙂 wäre ja sonst auch etwas doof die irgendwo mit einzustreuen 😀

Dann freue ich mich jetzt über sieben tolle Jahre und schaue was die nächsten so bringen werden.

Aurelia

Lesefutter die Achtzehnte

Ich hab da wieder mal für euch Lesefutter mitgebracht.

Ich schnack auch nicht lange rum, damit ihr gleich lesen könnt 😀 auf gehts.

Lesefutter

Wir haben jetzt einen Berg hier in Bremerhaven, so richtig zum rauf gehen, der Tunnelberg.

Etwas Stadtgeschichte über Bremerhaven.

Eine sehr interessante Reportage über das leidige Thema Plastik und wie es mit dem recyclen wirklich aussieht.

Ein Bericht über Bolivien mit tollen Bildern.

Hummeln so niedlich und so nützlich und die haben Fußgeruch 😀

Die Ulme im Lauf der Jahreszeiten.

Die Folgen von Corona sind so weitreichend, vieles hat man gar nicht auf dem Schirm.

Erderwärmung wird auch jede Menge anrichten, wenn es nicht geschafft wird, gegen zu steuern.

Wir sind dabei uns selbst auszurotten. Es ist erschreckend was wir alles wissen und trotzdem wird immer weiter so gemacht.

Unkraut? Alles weg? Nee das geht auch anders. Außerdem gibt es kein Unkraut, das heißt nämlich Vegetationsbegleitgrün 😛

Streifzug Mitte, wie ein Freiburger Berlin sieht.

Viel Spaß beim lesen.

Aurelia