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Alterspubertät – es kommt immer noch mal was neues dazu

Schon einige Zeit her, wo ich drüber geschrieben hab, da wollt ich mal den neuesten Schiet hier mit euch teilen. Immer in der Hoffnung, dass es anderen auf ihrer Suche hilft. Weil vieles was so bei der Veränderung des Hormonhaushalts im Körper passiert, gar nicht unbedingt damit in Verbindung gebracht wird. Ärzte sind da auch teils überfordert und tun es ab mit „Nee das kommt nicht von den Wechseljahren“ oder „Sie sind halt jetzt alt, leben sie damit“ oder „Das ist bestimmt was psychisches, sie haben ja eh einen an der Waffel, da bildet man sich ja vieles ein“ Alle Sätze hab ich nicht gehört, zum Glück auch, sonst wär ich wohl dezent ausgeflippt *weil hat ja Macke im Kopf wie ihr wisst und mit der flippt man ständig aus*, aber den ersten hab ich öfter gehört und der ist irgendwie Standard wenn die Ärzte nicht weiter wissen. Ist ja auch so schön einfach, denn dann geht die nervige Patientin die da vor einem sitzt hoffentlich zum Kollegen und ich bin sie los. 

Kommen wir mal zu dem was bei mir da seit über einem Jahr dazu gekommen ist. Es ist weniger bekannt und wird häufig nicht mit der Alterspubertät in Verbindung gebracht, Knochenschmerzen, wo man vorher nie mit zu tun hatte. Das Östrogen hat vorher gut geschützt und jetzt mit dem weniger werden, tun plötzlich die Gelenke weh und sind teils steif Morgens oder nach Ruhe. Ätzend. Da muss man auch erst mal forschen was ist das. Wenn man so wie ich, nie mit schmerzenden Gelenken und Knochen und Sehnen zu tun hatte, außer Muskelkater nach intensiven Sport, oder mal verrenkt weil Frau ja ständig irgendwo rumwuseln muss, dann staunt man nicht schlecht, wenn da plötzlich Morgens die Finger weh tun beim ersten bewegen und wie geschwollen sich anfühlen, als wenn man ihnen die ganze Nacht die Blutzufuhr abgequetscht hätte. 

Zuerst hab ich dann überlegt ob ich vielleicht doch irgendwas zu viel gemacht habe, wie Häkeln oder Stricken oder so, dieser Anlaufschmerz war aber auch da wenn ich nicht gehäkelt oder gestrickt hab. Hm.. ok, vielleicht hast ja ne Entzündung drin? Mal Schmerz Öl einreiben und schauen ob es besser wird. Wurde nicht besser. In den Zehengelenken wurde es auch mehr mit dem Schmerz und der Hüftknochen rechts wollte da auch mitmischen. Es war schon eigenartig. Die Kniegelenke fanden, och prima da machen wir jetzt auch mal mit, länger nicht gebeugt? Prima, dann schmerzen wir jetzt einfach immer wenn du uns beugst nachdem du faul auf der Couch saßt. 

Fand ich ja alles sehr komisch und griff zu meinem Allheilmittel bei Körperschmerzen, noch mehr Sport am Abend, Dehn – Kraft- und Ausdauerübungen die ich schon lange mache wurden ausgedehnt und weitere Übungen dazu genommen. Der erhoffte Effekt blieb aus, sicher ich war nach wie vor beweglich und habe auch Kraft, aber die Schmerzen blieben, mal mehr mal weniger.

Da! Das war der Punkt! Sie sind mal mehr und mal weniger stark, warum? Ich hab dann angefangen es aufzuschreiben um einen Rhythmus ausmachen zu können und ich wurde fündig. Mit dem Zyklus wurden die Schmerzen mehr wenn es auf die Tage (hab ich nicht mehr, aber der Zyklus bleibt ja trotzdem) zuging und danach wurden sie wieder weniger. Aha! Also muss es einen Zusammenhang geben zwischen den Schmerzen und dem weniger werdenden Östrogen. Fragen wir mal Google und siehe da, Östrogen ist ein Knochen und Sehnenschutz und Herzschutz usw. wenn es weniger wird, kann man Schmerzen in den Gelenken haben, auch wenn man vorher nie mit zu tun hatte. Gibt ja auch Frauen die immer schon schmerzende Gelenke usw. haben wenn sie jung sind, aber eben auch solche wie mich, die da nie mit zu tun hatten. 

Um es aber abzuklären, weil es doch teils heftig wurde, bin ich zum Orthopäden und habe dort checken lassen, ob eventuell doch noch Entzündungen oder sowas da sind. Er hat Bilder gemacht und sie waren soweit unauffällig „Damit können sie Hundert werden, ist nur eine leichte beginnende Arthrose zu sehen, aber ihrem Alter entsprechend“ Prima, damit kann ich leben, denn Arthrose erwischt fast jeden irgendwann und da kann man nicht wirklich was gegen tun. Der Körper verschleißt halt mit dem Älter werden und aufhalten kann man es nicht. Erleichtern ja klar, indem man sich bewegt und wenn es zu arg wird, stehen ja noch Schmerzmittel zur Verfügung. Brauche ich aber (noch) nicht. Ich reibe die Hände weiter jeden Abend mit Schmerz Öl ein und bewege alles ordentlich damit es geschmeidig bleibt. Die Schmerzen sind soweit noch zu händeln, dass ich keine Schmerzmittel schlucken will. Ich hab ja eh ne große Abneigung gegen Medikamente *gg… Ach so, Blutuntersuchungen hat er auch gleich mitgemacht, um Rheuma, Borreliose und sonstiges auszuschließen. War alles in Ordnung \o/ 

Nach dem Arztbesuch war ich dann zufrieden und beruhigt und kann entspannt dem Alterungsprozess meines Körpers weiter zuschauen 😛 denn die Alterspubertät ist ja noch nicht ganz abgeschlossen, mal sehen was noch für Merkwürdigkeiten auftauchen. Spannende Sache das.  

Was auch noch seit dem letzten Blogbeitrag da ist, die Haut juckt am Rumpf wenn der Zyklus Richtung Tage geht. Nervige Sache, fühlt man sich wie ein Affe der ständig kratz 😀 Auch hier hab ich erst mal sparsam geschaut als es anfing  und überlegt woran es liegen kann. Waschmittel? Essen? Allergie die sich jetzt auch auf die Haut ausdehnt? Bin ja Allergiker und da hat man mitunter Überraschungen die man vorher nicht hatte. Nee war es aber alles nicht. Es war genau wie bei den Knochenschmerzen, es war nicht ständig da. Bei dem Haut jucken ist es zwei/drei Tage, wieder Zeitpunkt wenn ich sonst meine Tage bekam, und dann ist es wieder weg für ca. vier Wochen. Also auch definitiv Hormone die weniger werden und rumschwanken 😛  

Was mich sehr freut, die heftigen Hitzewallungen sind weg, ich hab noch welche ja, aber nur noch vereinzelt und kurz. Da kann man jetzt wieder gut mit leben. Hatte ja gut ein Jahr so krasse Schübe, dass ich Nachts mich umziehen musste und mehrfach von wach wurde. Das ist weg yeah \o/  Frau braucht nur Geduld anscheinend 😉 *hat so gar keine Geduld* 

Das war dann mal ein kurzes Update was es da immer noch für neue Merkwürdigkeiten gibt, beim fortgeschrittenem (bin ja schon in der letzten Phase) Körperumbau in der Alterspubertät 😀 Ich hoffe ihr könnt es auch mit einem Augenzwinkern aushalten und werdet nicht zu sehr gebeutelt. Irgendwann ist es ja abgeschlossen und man hat Ruhe. Naja fast, da kommen ja dann vielleicht die Altersgebrechen auf einen zu, wer weiß *gg…

Aurelia

Lass mal reden über Minimalismus

Was kommt denn jetzt? hat die Frau nicht erst letztens geschrieben, sie sabbelt nicht mehr so oft über Minimalismus, weil sie schon alles gesagt hat? *gg….

Ja so schnell kann sich das ändern, denn auf den Artikel hin haben die Frau Hummel, die Frau Bahnwärterin und ich was ausgeheckt. Wir haben uns da überlegt mal in lockerer Fragerunde gegenseitig zu befragen wie wir das denn so machen mit dem minimalistisch leben. Die Fragen kommen dann immer mal von einer von uns und alle drei schreiben wir dann dazu, wie wir das so handhaben zu den verschiedenen Bereichen. Es wird mit Sicherheit spannend sein zu erfahren, wie drei ganz unterschiedliche Lebensentwürfe das so machen. Denn Minimalismus ist nicht wie die glattgebügelte cleane Prospektwelt, oder der hippe Instagram Kanal die so gerne heute dafür verkauft werden. Minimalismus ist viel mehr und ist so vielfältig wie es Menschen gibt die ihn leben.

Kommen wir mal zu unserer ersten Frage, die Frau Hummel, Frau Bahnwärterin und ich als erstes beantworten wollen. So als kleine Einführung, was uns dazu bewogen hat überhaupt minimalistisch unterwegs zu sein, wie lange wir das schon machen, ob es einen konkreten Anlass dafür gab, wie reagieren andere darauf, wie macht die Familie mit usw. kurz eine Vorstellung wie das so bei uns läuft 🙂 Folgt auf jeden Fall auch den Links zu Frau Hummel und Frau Bahnwärterin um zu lesen was die beiden dazu schreiben. Beide haben heute auch einen Blogartikel dazu 🙂

Warum ich minimalistisch lebe

Keine Ahnung, ist so 😀

Ich wusste bis vor Jahren noch nicht mal, dass es da einen Begriff für gibt für die Lebenseinstellung die ich da so vor mich hin lebe. Da bin ich erst durchs Internet drauf gestoßen und fand es irgendwie lustig, dass es dafür ein Wort gibt, Minimalismus. Für mich ist es eigentlich ganz normal gewesen und ich dachte auch immer es machen alle so. Ich bin naiv ich weiß *schmunzel*

Nämlich, nicht auf Teufel komm raus konsumieren, die Wohnung bis unters Dach voll zu stellen mit Sachen die man gar nicht alle braucht, Lebensmittel nicht zu verschwenden, Dinge die kaputt gehen versuchen zu reparieren, Sachen die nicht mehr gebraucht werden vielleicht noch für was anderes zu verwenden, sparsam mit Energie umgehen usw.

Warum ich das so mache? Es wurde mir beigebracht schon als Kind, es gab massiv Ärger wenn wir überall Licht anließen oder die Türen nicht zu gemacht haben. Klamotten wurden repariert mit Flicken, oder Strumpfhosen die an den Füßen durch waren, wurden abgeschnitten, abgekettelt und dann mit Socken getragen, Hosen wurden mit Stoff verlängert wenn sie zu kurz waren, aus alten Handtüchern wurden kleine Handtücher genäht und wenn die auch nix mehr waren, wurden sie noch zum Putzen benutzt. Es wurde sich gewaschen und nicht täglich geduscht, höchstens am Wochenende gab es mal ne Badewanne voll für alle 😀 jep alle nacheinander, oder wir Kinder zu zweit rein da. Abwaschen von Hand, aber nicht mit alles vorspülen unter fließendem Wasser, oder zwei drei Becken voll machen für einen Abwasch, nee die Teller wurden grob mit der Gabel über dem Mülleimer von eventuellen groben Resten befreit und dann wurde alles abgewaschen, nach einer Reihenfolge. Erst die am wenigstens verschmutzten Sachen wie Gläser /Tassen, dann die Teller und am Schluss die Töpfe oder Pfannen. Besteck lag immer in der Spüle schon drin, weil wir benutztes da immer schon rein gelegt haben, so wurde das als erstes mit abgewaschen. Mein Abwasch ist heute noch so, ein Becken mit Wasser voll machen, alles abwaschen, fertig und ich behaupte mal ganz frech, so verbrauche ich weniger Wasser als eine Spülmaschine, auch wenn es immer wieder Berichte gibt die anderes behaupten.

Wenn man gerne was haben wollte, hieß es immer , dann musst du halt sparen. Das hat sich auch eingebrannt, denn man wusste, es ist etwas Besonderes wenn man etwas bekommt. Gab nicht dauernd neue Sachen oder Klamotten, es wurde viel weiter gegeben wenn es zu klein war, so hat man von den älteren Geschwistern Sachen aufgetragen, ok ich hatte Glück ich war die Älteste ;-P meine Schwester bekam meine Sachen. Aber trotzdem bekam ich nicht dauernd neuen Kram, es wurde meist auf Zuwachs gekauft, also ne Winterjacke so, dass sie wenigstens zwei Jahre passt, oder ne Hose wurde umgeschlagen unten. Unterwäsche, da wurden die Gummibänder im Bund auch neu reingezogen, wenn sie ausgeleiert waren, macht das eigentlich heute noch wer und gibt es überhaupt noch Unterhosen wo man die Gummis raus nehmen kann? Meist sind die doch fest im Gewebe drin. Hat sich echt viel zum Nachteil verändert 🙄

Die Wohnungseinrichtung blieb wie sie war, es wurde nicht alle zwei drei Jahre neu gekauft. Nö, die Sachen haben viel Geld gekostet, also wurde sorgsam mit umgegangen. Meine Zimmereinrichtung habe ich damals mit ungefähr acht Jahren bekommen, davor hatte ich die Möbel aus dem Jugendzimmer von meinem Papa. Die bekam dann meine kleine Schwester. Es war also ein Kreislauf. Meine Möbel habe ich dann auch wieder mitgenommen, als ich mit 18 ausgezogen bin in meine kleine Ein Zimmer Wohnung. Mit 19 zogen Herr Aurelia und ich dann zusammen in eine Drei Zimmer Wohnung weil Maxi Aurelia unterwegs war und sie bekam dann einen Teil meiner Zimmermöbel und einen Teil von meinem Mann seinen Zimmermöbeln. Als Wickeltisch wurde mein Schreibtisch umfunktioniert und ein Gitterbett gab es von einer Nachbarin meiner Schwiegereltern. Es fehlten zwar die Gitterstäbe an einer Seite, aber kein Problem, das Bettchen wurde einfach mit der offenen Seite an die Wand geschoben und fertig, Problem gelöst. Die Kleiderschränke haben wir für unser Schlafzimmer genommen. Auch hier wieder, sehen das man noch alles irgendwie verwenden kann, denn alles neu kaufen, dafür hatten wir gar kein Geld. Für die Küche und das Wohnzimmer, bekamen wir aus der Verwandtschaft dann noch Couch und Schrank und Tisch und Stühle. Jeder hatte noch ein „Gutes“ Stück über und hat es uns überlassen. Das erste Mal das wir selber neue Möbel gekauft haben war vier Jahre nach Einzug in die Wohnung. Da musste ein Gitterbettchen für Mini Aurelia her, denn das von Maxi Aurelia (das gebrauchte siehe oben) hatten wir nicht mehr. Aber aus dem Lattenrost, hatten wir ein Regal für den Flur gemacht, er passte nämlich von der Länge perfekt über die Türen von Kinderzimmer und Bad, die lagen sich nämlich genau gegenüber. Die schönen Altbautürrahmen haben das dann gestützt, man brauchte nix anbohren oder so. War ne tolle Lösung und hat nix gekostet. Die Mädels bekamen als sie etwas größer waren jede ein von Herrn Aurelia selbst entworfenes und selbst gebautes Hochbett (um die 3m Deckenhöhe gut ausnutzen zu können war selbst bauen das Beste, von der Stange gab es nicht was wir wollten) und drunter hatte jede ihren Bereich immer noch mit gebrauchten Möbeln die wir schon lange hatten, bei einem Zimmer für zwei muss man halt schauen wie man es am besten aufteilt. Einen Schreibtisch bekam jede neu als die Schule anfing, denn Schreibtische hatten wir nicht mehr rumstehen 🙂  Als die zwei im Jugendalter waren, bekamen sie das erste Mal eine komplette neu gekaufte Zimmereinrichtung, die wir zusammen nach ihren Wünsche ausgesucht haben. Die Hochbetten wurden abgebaut und einiges von dem Holz hab ich anderweitig verwendet.

Ihr seht schon dieses minimalistisch ist bei uns einfach so drin, durch das Vorleben unserer Eltern und Großeltern. Ich fand es immer gut und hab es einfach so weiter geführt. Herr Aurelia kennt es auch überwiegend so und zieht dementsprechend mit. Was wir aber nie wussten war, dass man dieses sparsame und sorgsame umgehen mit Sachen, Minimalismus nennt 😀

Meine beiden Mädels kennen es auch so und haben es in vielen Bereichen auch übernommen. Sicher fanden sie es als Kinder und später als Jugendliche teils auch doof, dass es bestimmte Sachen nicht gab, aber da mussten sie durch und geschadet hat es auch nicht. Jedenfalls muss ich mir heute nicht ständig anhören, wir haben nie was bekommen alle hatten die tollsten Sachen nur wir nicht *lach….

Sonst weiß es eigentlich keiner, dass wir da minimalistisch unterwegs sind. Also wir haben nicht überall erzählt „Hey wir sind jetzt Minimalisten“ nö, wir machen das einfach so und bekommen wenigsten auch keine blöden Kommentare wie „Aber wenn ihr minimalistisch lebt, warum habt ihr dann so viele DVDs, oder warum esst ihr noch Fleisch, warum hast du ein ganzes Zimmer für dich mit dem ganzen Fotogedöns, warum habt ihr eine drei Zimmer Wohnung usw… Nix würde mich mehr nerven, als ständig vorgehalten zu bekommen, ihr macht das aber nicht perfekt. Meist haben die Menschen eh keine Ahnung wenn sie nicht in dem Thema drin sind, sondern sie plappern nur nach was sie mal aufgeschnappt haben, oder was ihnen in der Werbung oder TV Dokus für Minimalismus verkauft wird. Naja und der unterscheidet sich nun mal deutlich von dem was die einzelnen Minimalisten so leben. Wir leben unser Ding und wenn mal Fragen auftauchen und die kommen doch immer mal, weil eben vieles bei uns anders ist, dann beantworten wir die gerne, ohne aber drauf hinzuweisen das wir minimalistisch leben. Es reicht einfach wenn wir da sagen, wir wollen nicht verschwenden, wir möchten nicht ständig konsumieren, uns reichen die Dinge die wir haben usw…

Was übrigens auch noch ein ganz wichtiger Grund war und ist, Geld. Denn das war immer mal wieder sehr knapp und so ging es auch gar nicht anders, als sich mit wenig zu begnügen und aus vorhandenem das Beste zu machen. Verschwenden und ständig neu kaufen war einfach nicht drin. Wenn mehr Geld da war, blieb es trotzdem beim wohl überlegten „brauchen wir das wirklich“ oder können wir das auch anders regeln. Da seht ihr auch, dass es völlig falsch ist Minimalismus als Lifestyle, oder nur was für besser Verdienende zu beschreiben, die es sich leisten können. Völliger Quatsch, dazu hatte ich auch mal was geschrieben, schaut mal hier: Minimalismus nur ne Phase?

Ich fühle mich wohl mit dieser Lebenseinstellung und möchte es auch nicht anders machen, auch nicht mit Millionen auf dem Konto (man darf ja mal träumen *gg…). Denn ich sage immer:

„Ich kaufe mir keinen Minimalismus, ich lebe Minimalismus.“

Aurelia

Februar 2023

Schon ein Monat geschafft in diesem Jahr, der Februar ist da 🙂

Auch diesen Monat wird mich ein Kalenderbild begleiten. Eins das schon mal die Vorfreude auf den kommenden Frühling weckt. Aufgenommen auf dem Balkon im letzten Frühling.

Zum vergrößern anklicken.


 

Februar 2023

– Zweiter –


 

Immer noch minimalistisch?

Ein ganz klares JA 🙂

auch wenn ich schon länger keine Blogbeiträge zum Thema geschrieben habe, bleibt es hier in meinem Leben minimalistisch. Denn der Minimalismus zieht sich schon so lange durch mein Leben, ich wußte damals nicht mal dass es dafür einen Begriff gibt 😀

Also warum sollte ich daran etwas ändern? Nee es bleibt dabei, auch wenn ich nur noch selten drüber schreiben werde, denn ich finde ich hab da schon so viel drüber geschrieben, es wiederholt sich dann nur noch. Das ultimativ Neue gibt es dabei ja nu auch nicht und ständiges wiederholen mag ich auch nicht wirklich. Liest dann auch keiner mehr, weil laaaaaaangweilig *gg…

Die letzte Zeit hab ich zwar noch den ein oder anderen neuen Blog entdeckt, die ganz frisch angefangen sind über Minimalismus zu schreiben, aber beim quer lesen hab ich festgestellt, kenn ich alles, ist nur Wiederholung von dem was wir alten Hasen schon vor Jahren geschrieben haben.

Nö, braucht man nicht immer und immer wieder aufwärmen und durchkauen, wer Lust drauf hat, sich minimalistisch zu versuchen, findet genügend Tipps auf allen anderen Minimalismusblogs die schon lange im Netz sind, oder hier bei mir.

Fällt mir doch noch mal was ein, was ich noch nicht durchgekaut hab in Sachen Minimalismus, dann hau ich das in die Tasten und nerv euch damit *gg… Zum Glück hab ich meinen Blog ja von Anfang an breit aufgestellt mit verschiedenen Themen, so geht mir das Schreibmaterial auch nicht aus 😀

Dann habt noch ne schöne Restwoche!

Aurelia

Warme Tücher für den Winter

Moin 🙂

ist zwar grad nicht ganz soooo kalt, aber warme Tücher aus kuscheliger Wolle gehäkelt, kann man nie genug haben.

Ich hatte mir letztes Jahr zwei gehäkelt nach Anleitungen von ioanna meladini-stricken und haekeln – YouTube ihre Anleitungen sind super erklärt, da kommen auch Anfänger gut mit zurecht.

Ich bin zwar kein Anfänger, aber ausgefallene Muster häkeln, war bisher nie meins. Ich bin immer Musterstrickerin gewesen, da kenn ich mich aus *lach* aber ich wollte unbedingt auch lernen, wie man diese tollen Muster häkelt. Man ist ja nie zu alt zum neues lernen.

Das erste Tuch, welches ich nach ihren Anleitungen gehäkelt hab, ist Tuch Nr. 22, Anleitung könnt ihr dann bei ioanna schauen.

So sieht meins aus:

Die Wolle war ein Restposten und richtig günstig, so mag ich das ja 🙂 Es schön kuschelig weich und frieren tut man nicht damit.

Das zweite Tuch, welches ich gehäkelt hab, ist Tuch Nr. 42, auch die Anleitung findet ihr bei ioanna.

So sieht meins aus:

Für dieses Tuch hab ich zwei kleine Bobbel verwendet. Es ist richtig dick und auch schön groß, genau das richtige für sehr eisige Tage.

Für meine Mädels, hab ich das Tuch dann auch noch jeweils in anderen Farben gehäkelt. Einmal in pastelligen rosa/lila/grün Tönen und einmal in herbstlich orange/braun/oker Tönen. Die Mädels waren begeistert und müssen nu auch nicht mehr freiern 🙂

Vielleicht habt ihr ja Lust auch mal eins zu häkeln, dann viel Spaß.

Aurelia